05. Juli 09

Charité sucht Probanden für Urtikaria-Studie

Die Hautklinik der Charité Universitätsklinikum Berlin sucht Patienten mit chronischer Nesselsucht.
Allein in Deutschland leiden mehr als 800.000 Menschen an der chronischen Nesselsucht (Urtikaria). Die damit verbundenen Quaddeln, die Schwellungen und der Juckreiz sind für viele sehr belastend. Für besonders schwer betroffene Patienten, die trotz der Gabe von Allergietabletten weiter Beschwerden haben, bietet die Hautklinik der Charité Universitätsklinikum Berlin eine klinische Studie an, bei der ein Medikament getestet wird, das bisher noch nicht bei Urtikaria eingesetzt wurde. Miltefosin ist eigentlich ein zugelassenes Medikament zur Behandlung einer tropischen Parasitenerkrankung, wissenschaftliche Erkenntnisse an Zellkulturen und erste Untersuchungen am Menschen legen nahe, dass auch die Urtikaria dadurch günstig beeinflusst werden kann. Wenn Sie an einer chronischen Nesselsucht leiden und Interesse an dieser klinischen Studie haben, können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

Bitte wenden Sie sich an unseren Studienkontakt:
Frau Rooks, Telefon: 030/450 618 294, E-Mail: nikki.rooks@charite.de

Gesund werden oder gesund bleiben, für beide Ziele ist das Heilklima wie gemacht.

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Für die meisten Menschen sind lange Hitzeperioden oder ein nasskaltes Klima mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Besonders in den Ballungsräumen der Tallagen leidet derOrganismus unter den immer häufiger anzutreffenden Wetterextremen. In den 55 Heilklimatischen Kurorten Deutschlands ist dies nicht der Fall. Dort ermöglicht die Abwesenheit klimatischer Stressfaktoren eine effektive Erholung. Saubere Luft und dosierte Reize werden außerdem zu therapeutischen Zwecken genutzt. Wie die neue Broschüre zeigt, muss der Bundesbürger für diese Form der Gesundheitsfürsorge nicht weit reisen. Das Heilklima findet sich in fast jedem Bundesland; es ist ein Bestandteil der jeweiligen Heimat.

Wenn die Sonne erbarmungslos vom Himmel brennt, die Luftfeuchtigkeit in den Flusstälern an eine Waschküche erinnert oder wenn eisige Nebel durch Mark und Bein ziehen, wird der menschliche Organismus extrem belastet und es ist höchste Zeit für die Sommerfrische bzw. einem traditionellen Winterurlaub. Beste Voraussetzungen dafür bietet das Heilklima. Belastende Wetterfaktoren, wie zum Beispiel Schwüle, gibt es dort so gut wie gar nicht. Stattdessen wirken im Heilklima je nach Region Schon- oder Reizfaktoren therapeutisch auf den Körper ein. Der Gesunde kann sich also wunderbar beim Sport vom alltäglichen Stress erholen, Symptome diverser Krankheiten lassen sich deutlich lindern.

Wissenschaftlich fundierte aber doch leicht verständliche Erklärungen zum Heilklima liefert der neue Gesundheitsführer des Verbandes der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands e.V.. Hier erfährt der Leser alles Wissenswerte über die Anwendung und die speziellen Indikationen der Klimatherapie, die übersichtlich für jeden Ort einzeln aufgeführt werden.

Auch Familien, die mit ihren Kindern gesunde aber eben doch spannende Ferien verbringen wollen, bekommen viele nützliche Informationen für ihre ja nicht immer unbedingt leichte Urlaubsplanung.
Heilklima: Gesundheit in der eigenen Heimat.

Wer nun aber glaubt, er müsse für sein körperliches Wohlbefinden eine weite Reise auf sich nehmen, wird schnell eines Besseren belehrt. Bei der Vorstellung der einzelnen Orte wird manchen hitzegeplagten Rheinländer beispielsweise die Nähe zu Nümbrecht überraschen. Die Fahrzeit von Köln beträgt nämlich etwa nur eine halbe Stunde. Urlaub im Heilklima wird so ganz leicht zu einem Urlaub in der eigenen Heimat. Darauf sind die Heilklimatischen Kurorte auch zu Recht stolz. Denn auch wenn manche Kurorte klein sind und fern ab der großen Verkehrsadern liegen, sind sie doch wahre Kleinode der regionalen Kultur und Geschichte. Während man im westfälischen Nieheim auf den Spuren der Schlacht im Teutoburger Wald wandelt, befindet man sich in Lindenfels geradewegs mitten im sagenumwobenen Jagdrevier, in dem Siegfried aus Xanten zusammen mit den Burgundern auf jene folgenreiche Pirsch ging. Und dass die deutsche Provinz sehr wohl über eine exquisite Küche und einem zum Wellness einladenden Luxus verfügt, wusste auch schon Königin Marie Antoinette, die vor 1789 gerne in Hinterzarten im Hochschwarzwald dem Smog und der Hitze der französischen Hauptstadt entfloh.

Die kurze Anfahrt hilft dem Klima
Die Nähe zum eigenen Wohnort ist jedoch nicht nur wegen der regionalen Kultur ein wichtiger Vorteil der Heilklimatischen Kurorte. Durch die kurze Anfahrt ist auch die CO²-Bilanz des einzelnen Gastes
wesentlich besser. Im Gegensatz zum Flugtourist beteiligt er sich durch die Auswahl des Urlaubsortes aktiv am Klimaschutz und schont obendrein seinen Geldbeutel sowie seine Nerven. Dies liegt auch ganz
auf der Linie der Heilklimatischen Kurorte selbst. Der Erhalt der Umwelt ist für sie schon seit jeher ein zentrales Anliegen. Sei es die konsequente Verkehrsberuhigung, die Verknüpfung des regionalen Nahverkehrs oder eine Unzahl von Maßnahmen zur Bekämpfung des Feinstaubs, die Heilklimatischen Kurorte sehen sich als Vorreiter einer kommunalen Politik, die sich am Miteinander von Mensch und Natur orientiert. Dieser Gedanke stärkt wiederum die Gesundheit des einzelnen Besuchers, denn dort wo Umweltgifte fehlen, kann der Körper wesentlich leichter zur Ruhe kommen und sich von der Hektik des Alltags erholen.

Der neue Gesundheitsführer „Heilklimatische Kurorte in Deutschland“ (erhältlich über den Buchhandel oder) ist kostenlos zu bestellen bei:
Verband der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands e.V.
Geschäftsführer Stefan Schürlein
Schubertstr. 3
D-78141 Schönwald
Tel. 07722 / 860 860
Fax 07722 / 860 834
e-Mail: info@heilklima.de; www.heilklima.de

Kur, Gesundheit und Erholung

Gesund werden oder gesund bleiben, für beide Ziele ist das Heilklima wie gemacht. Sie können Krankheiten vorbeugen oder sich wieder aufpäppeln.

Heilklimatische Kurorte sind sowohl für die Prävention als auch zur Regeneration bestens geeignet. Stimulierende Reize wie Kühle oder erhöhte UV-Strahlung aktivieren Ihre Abwehrkräfte und härten den Organismus ab. Ihr Wohlbefinden wird also dauerhaft gefördert. Wenn Sie sich aber von einer akuten Krankheit erholen wollen, kann es sinnvoll sein, auch stimulierende Reize zu minimieren und ein möglichst schonendes Klima aufzusuchen. Da es „das Heilklima“ nicht gibt und außerdem die Wahl des Kurortes von Ihrer Erkrankung und Ihrer individuellen Konstitution abhängt, sollten Sie sich in diesem Falle von Ihrem Hausarzt beraten lassen, welche Kur für Sie besonders geeignet ist. Sie können natürlich auch gerne selbst auf unserer Homepage nach dem passenden Kurort mit Ihrem Klima suchen. Vor Ort kümmern sich Mediziner, Alternativmediziner oder Homöopathen dann darum, dass Sie möglichst schnell wieder auf dem Damm sind und das Leben wieder voller Freude genießen können.

Nördlich der Heilklimatischen Kurorte Königstein und Falkenstein erstreckt sich bis zur höchsten Gemeinde im Taunus - Schmitten - der Heilklima-Park Hochtaunus. Auf rund 20 qkm wechseln sich reizvolle Landschaftbilder mit waldbestandenen Hängen ab. Ebenso wie die Heilklimatischen Kurorte Königstein und Falkenstein im Taunus zeichnet sich das Waldgebiet durch sein therapeutisch wirksames und anwendbares Klima aus.

23. Juni 09

Kinder mit Neurodermitis richtig mit Kortison-Cremes behandeln

Etwa 20 Prozent der Kinder leiden in den ersten beiden Lebensjahren an Neurodermitis. Cremes und Salben können das Hautbild schnell bessern – aber nur, wenn die Grundlagen der Arznei- und Pflegemittel zum Hautzustand passen, so Dr. Christiane Eckert-Lill, Geschäftsführerin Pharmazie der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände bei einem internationalem Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer.

Verordnet der Kinderarzt zum Beispiel bei einer akuten Neurodermitis eine Kortison-haltige Creme, sollte diese nur einmal täglich aufgetragen werden. Die Besserung tritt sehr schnell ein, allerdings müssen Kratzspuren erst langsam abheilen. Das Kortison wird nach etwa einer Woche wieder stufenweise abgesetzt. An den Kortison-freien Tagen sollten Eltern die Haut ihres Kindes mit einer wirkstofffreien Basispflege eincremen, die auf den  Hautzustand abgestimmt ist.

Eckert-Lill: „Viele Eltern haben Angst vor Kortison – das ist bei einer fachgerechten Anwendung unbegründet.“ Bestimmte Steroide können zeitlich befristet auch bei Kindern eingesetzt werden. Allerdings sollte eine Infektion ausgeschlossen sein. Kortison-Cremes gehören auch nicht in den Windelbereich. Für die Behandlung einer chronischen Neurodermitis eignen sich fettreiche Salben besser als eher wässrige Cremes.

Neurodermitis geht immer mit Juckreiz einher. „Wenn Eltern ihr Kind ermahnen, nicht zu kratzen, nutzt das überhaupt nichts“, so Eckert-Lill „Lieber die Haut kühlen und das Kind ablenken, etwa durch ein paar Murmeln in der Hand. Auch das Streicheln oder Zupfen an der Haut lindert den Juckreiz.“

Quelle: ABDA

Deutscher Ring startet Aktion „Leser helfen Lesern“

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Der Alltag steckt voller Gefahren. Und jeder hat schon einmal eine brenzlige Situation erlebt, sei es im Garten, zu Hause oder beim Sport.

Zu diesem Thema startet der Hamburger Versicherer Deutscher Ring eine Online-Aktion. Wer frei nach dem Motto „Leser helfen Lesern“ einen eigenen Erfahrungsbericht veröffentlicht, hilft damit automatisch anderen Lesern, potentielle Risiken rechtzeitig zu erkennen und Gefahren zu vermeiden. Jeder veröffentlichte Erfahrungsbericht nimmt an einer monatlichen Verlosung um ein Sicherheits-Set teil (hochwertiger KED-Fahrradhelm und 100-seitigen Präventionsratgeber). Als Hauptpreis wird zusätzlich zum Jahresende unter allen Teilnehmern ein eintägiges PKW Fahrertraining auf dem Nürburgring verlost.

Mit der interaktiven Aktion „Leser helfen Lesern“ und der Veröffentlichung der eingereichten Erfahrungsberichte wird der Präventionsansatz der RingSicherheitsWelt ideal ergänzt. Denn das Konzept bietet doppelten Schutz. Im Gegensatz zu einer klassischen Versicherung, die erst im Schadensfall hilft, bietet die RingSicherheitsWelt vom Deutschen Ring ihren Mitgliedern schon Schutz bevor etwas passiert. Die Mitglieder erhalten ein hochwertiges Schutzmittelpaket (enthält u.a. Rauchmelder, Löschdecke, Erste-Hilfe-Set) und finden auf den Internetseiten umfangreiche Sicherheits-Tipps, um die unterschiedlichsten Gefahrensituationen im Alltag zu meistern.

Aufruf zum Mitmachen

Schreiben Sie hier Ihren eigenen Erfahrungsbericht und lassen Sie andere Leser von Ihren Erfahrungen profitieren.

03. Juni 09

Marktplatz Allergie Buchtipp: Luxus für die Haut

Die Kosmetik-Expertin Iris Mäusl verrät ihre Tricks!

Iris Mäusl präsentiert Kosmetik, die hautverträglich und im Handumdrehen herzustellen ist. Keine Konservierungsstoffe, keine Chemie, dafür jede Menge exklusiver Rezepte – von Augencreme bis Massageöl. Die individuellen Mischungen können es mit jeder hochpreisigen Konkurrenz locker aufnehmen und kosten nicht viel. Einfach schön sein: Natürlicher und wirkungsvoller kann man seinen Körper nicht pflegen!

Das schenkt man sich und der besten Freundin: das Creme-Kochbuch mit Kult-Charakter.

Verwöhnen, Spaß haben und selbst zur Expertin werden!

Abnehmen , aber ohne Diät!

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Haben sich in den Wintermonaten auch ein paar Kilos zuviel angesammelt?

Jetzt gibt es eine tolle asiatische Formel, aber lesen Sie selbst.

Ausgerechnet im Internet feiert eine alte asiatische Therapie gegen Übergewicht ungeahnte Erfolge. Die Diagnose zur so genannten Yoshimasu-Formel des japanischen Kampomediziners Prof. Todo Yoshimasu (1702 - 1773) kann jetzt online erstellt werden.

Ein Computer errechnet danach die dazu passende Ernährungsvariante, und schon purzeln die Pfunde. Möglich gemacht hat das HighTech, verbunden mit der jahrzehntelangen Praxiserfahrung eines renommierten Yoshimasu-Experten und Naturheilpraktikers aus Hanoi/Vietnam. Ein in Deutschland aufgewachsener Neffe des Medizinpraktikers hatte die Grundidee.

Die medizinische Lehre Prof. Todo Yoshimasu (1702 - 1773) ist aktueller denn je. Nicht nur in Asien, auch in Europa und den USA behandeln wieder zahlreiche Naturärzte und -heilpraktiker ihre Patienten nach überlieferten Diagnose- und Therapievorschriften des berühmten japanischen Medizingelehrten.

Das Wissen erfahrener Praktiker war bei der Entwicklung der Yoshimasu-Formel wichtig. Die über 250 Jahre alten Ernährungsvorschriften Prof. Yoshimasus mussten heutigen Ernährungsgewohnheiten akribisch angepasst werden.

Die Idee, die ultimative Ernährungstherapie Prof. Todo Yoshimasus gegen Übergewicht im Internet für Jedermann verfügbar zu machen, hatte Thai Ludwig schon lange. Der Sohn eines deutschen Arztes war von den Behandlungserfolgen seines Onkels Tu Anh Hoa, staatlich examinierter Naturheilpraktiker in Hanoi/Vietnam, fasziniert.

Die Ernährungstherapie funktioniert verblüffend einfach; und sie funktioniert vor allem immer. Sogar aus den USA kommen heute Übergewichtige nach Hanoi um sich von dem erfahrenen Naturheilpraktiker ein individuelles Ernährungsprogramm nach Yoshimasu erstellen zu lassen.

Übergewichtige essen nicht zu viel, sie essen nur nicht das Richtige. Eine Ernährungsumstellung nach Prof. Yoshimasu kann problemlos mit normalen Lebensmitteln aus dem Supermarkt durchgeführt werden.

Diese uralte Medizinlehre erklärt krankhafte Fettleibigkeit als „Vergiftung“ des Organismus, die es durch bestimmte „Gegengifte“ in Form von Essen, Getränken, Pflanzenextrakten und Gewürzen zu behandeln gilt. Der Schlüssel für die spektakulären Erfolge dieser Lehre jedoch, so wird bald deutlich, ist das von Prof. Yoshimasu entwickelte Diagnoseverfahren bei Übergewicht.

 
Uraltes Medizinwissen modifiziert

Unter anderem wurden dazu die biochemischen Zusammensetzungen von Prof. Yoshimasu verordneter Nahrungsmittel, Getränke, Gewürze und Öle auf pharmazeutisch aktive Wirkstoffe, Wirkstoffkombinationen sowie Dosierungen untersucht und in Einklang mit in heute gebräuchlichen Nahrungsmitteln, Getränken, Gewürzen usw. enthaltenen Wirkstoffen gebracht.

Soziale Verantwortung in Zeiten der Wirtschaftskrise

Um die Errechnung einer persönlichen Yoshimasu-Formel auch den Menschen zu ermöglichen, denen dazu die finanziellen Möglichkeiten fehlen, verschenkt www.yoshimasu.org einmalig 10.000 individuelle Formeln im Gegenwert von 350.000 Euro.

Wer einen gültigen Hartz-IV-Bescheid (Deutschland - für Österreich und die Schweiz gilt der Nachweis über den Bezug von Sozialhilfe) erhalten hat und an der Aktion teilnehmen möchte, muss über eine E-Mail-Anschrift und einen Internetanschluss verfügen sowie mindestens 20 Kilogramm Übergewicht (Maßstab ist der BMI) nachweisen. 

Einfach eine Fotokopie des Bescheides (Erkennbar sein müssen Name, Vorname und Geburtsdatum. Alles andere, auch die Anschrift, kann geschwärzt werden) in einen Briefumschlag stecken, die E-Mail-Anschrift als Absender angeben, frankieren und senden an: Kampo-Medizinische Gesellschaft - FMW AG, Hofstrasse 22, CH-8590 Romanshorn). 

Per E-Mail erhalten die ersten 10.000 Einsender dann einen individualisierten Zugangscode zum Memberbereich des Webportals http://www.yoshimasu.org. Der Abnehmwillige kann sich dann seine persönliche Yoshimasu-Formel online ausrechnen lassen. Die Formel kann problemlos mit ganz gewöhnlichen Lebensmitteln aus dem Supermarkt umgesetzt werden.

Haben Sie Interesse?  Dann lösen Sie hier Ihren 10€  Gutschein ein. Gutscheincode: 5e70d7 

Abnehmen mit der Yoshimasu-Formel

Gültig bis 30.06.2009 und nur für die ersten 1.000 Kunden!

Es findet auch ein Videowettbewerb statt, auf den wir euch aufmerksam machen möchten.

http://www.myvideo.de/watch/6215249/1000_Euro_fuer_dein_Video_Der_Yoshimasu_Videowettbewerb

http://www.myvideo.de/watch/6215545/1_000_Euro_fuer_dein_Video_von_www_yoshimasu_org


1. Preis:      1.000 Euro
2. Preis:         500 Euro
3. Preis:         250 Euro
 

  • Wie funktioniert das genau?
    Bitte einfach auf myvideo.de einloggen und Yoshimasu als Freund hinzufügen.
     
  • Gibt es bestimmte Vorgaben was in das Video kommen soll?
    Nein, Dein Video kann lustig, traurig, nachdenklich, oder einfach nur verrückt sein, Hauptsache es hat mit Ernährung und Abnehmen zu tun!
     
  • Was muss ich beim Video noch beachten?
    Die Yoshimasu Formel und einem witzigem Slogan bitte in Deinen Titel einfügen, sowie eine Beschreibung und Schlagworte einfügen. Danach einfach hochladen! Fertig!
     
  • Teilnahmeschluss: 30. Juni 2009
     

Bitte lest unbedingt die Teilnahmebedingungen.



25. Mai 09

Wenn Getreide krank macht: Glutenunverträglichkeit erstmals zuhause testen!

Kurz nach dem Konsum bestimmter Nahrungsmittel überkommt Sie ein ungutes Gefühl in der Magengegend? Vielleicht reagiert auch Ihr Körper allergisch auf manche Nahrungsmittel. Gehen Sie sicher- testen Sie mit GlutenCHECK bequem und sicher zuhause!

Zu den häufigsten Formen der Lebensmittelallergien zählt die so genannte Glutenintoleranz („Zöliakie“). Deutschlandweit ist jeder 200. Erwachsene und jedes 600. Kind von der Unverträglichkeit gegen Gluten betroffen - Tendenz steigend. Ohne zu wissen, was Ihnen fehlt, leiden Betroffene meist jahrelang an typischen Symptomen wie

  • Magenschmerzen

  • Erbrechen

  • Durchfällen

  • Schlaflosigkeit

Bislang konnte die Glutenunverträglichkeit nur im Krankenhaus durch eine Biopsie der Darmschleimhaut festgestellt werden. Neben den typischen Symptomen können von Fall zu Fall eine Reihe weiterer Symptome auftreten- dies macht eine Diagnose umso schwieriger.

Was ist GlutenCHECK?

GlutenCHECK ist ein einfach und sicher durchzuführender Schnelltest und wurde von Wissenschaftlern speziell für die unkomplizierte Anwendung zuhause entwickelt. GlutenCHECK stellt anhand eines kleinen Bluttropfens aus der Fingerspitze fest, ob Ihr Körper die Zöliakie-Antikörper (anti-tTG-IgA) produziert und teilt Ihnen zuverlässig mit, ob auch Sie erkrankt sind. Nach einem kurzen „Pieks“ in den Finger bringen Sie den Blutstropfen mithilfe der beiliegenden Pipette auf das Testfeld auf. Das sichere Resultat (> 97% Sensitivität) können Sie dann bereits nach 5 Minuten von der Testkassette ablesen, das praktische Test-Set enthält alles Notwendige für die unkomplizierte und sichere Anwendung des Tests.

GlutenCHECK unterliegt nicht der Verschreibungspflicht und kann daher unkompliziert in der Apotheke oder im Online-Shop unter www.glutencheck.com bezogen werden.

Weitere Informationen zum Thema Nahrungsmittelunverträglichkeit, Zöliakie und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie hier.

GlutenCheck.com ist ein Projekt aus dem Hause der NanoRepro AG.

Das in Marburg ansässige Unternehmen hat sein Geschäftsfeld in der Anlage eines körpereigenen Zelldepots ( www.zelldepot.com ). Des Weiteren ist die NanoRepro AG Hersteller diverser Schnelldiagnostika für den Heimgebrauch. Der Eisprungtest OvuQUICK und der Schwangerschaftstest GraviQUICK sind bereits online ( www.ovuquick.de ) sowie in Apotheken erhältlich. Im 4. Quartal 2009 wird das "Fruchtbarkeitstrio" durch einen deutschlandweiten Durchbruch vervollständigt: Der Spermientest FertiQUICK ermöglicht auch Männern, ihre Fruchtbarkeit bequem zuhause zu testen.

20. April 09

Sehr starker Birkenpollenflug schon im April

Am ersten April-Wochenende hat die Birkenpollensaison explosionsartig begonnen. „Für Birkenpollenallergiker – das sind immerhin über 13 Prozent der Gesamtbevölkerung – beginnt jetzt die Leidenszeit mit Niesen, Fließschnupfen, juckenden Augen oder sogar Atemnot“, warnt Professor Dr. Hans F. Merk, Allergologe aus Aachen und Vizepräsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA). Bereits jeder Dritte Deutsche ist allergiekrank – viele davon chronisch.1 Menschen mit Heuschnupfen haben außerdem ein hohes Risiko, zusätzlich an Asthma bronchiale zu erkranken.2,3 „Trotzdem wird nach unserer Schätzung zurzeit nur etwa jeder zehnte Allergiker in Deutschland korrekt behandelt“, bedauert Merk.

Um eine bessere Versorgung auch allergiekranker Patienten soll es bei den Verhandlungen in Berlin zwischen den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und den Krankenkassen gehen, die am 20. April 2009 fortgesetzt werden. Der ÄDA, der die niedergelassenen Allergologen vertritt, fordert, dass bundesweit eine Zusatzvereinbarung für allergologische Behandlungen zu den Leistungen der Regelversorgung erfolgt. Gegenwärtig wird dies so nur in Baden-Württemberg praktiziert. „Wir hoffen, dass nach diesen Verhandlungen allergologisch tätige Ärzte in allen Bundesländern die Unterstützung für ihre Patienten erhalten, die sie für deren bessere Versorgung dringend benötigen“, betont Merk.

Die ursächlich wirkende spezifische Immuntherapie kann beispielsweise bei etwa 90 Prozent der Heuschnupfenkranken die Beschwerden über Jahre verbessern und das Asthmarisiko senken. „Sicherlich ist diese Therapie zunächst kostenintensiv. Aber ohne eine adäquate fachärztliche Behandlung droht dem Allergiker eine Chronifizierung seiner Erkrankung, die für das Sozialsystem erst recht ein Mehr an Kosten bedeutet“, erklärt der Vizepräsident des ÄDA.

Jetzt starker Pollenflug trotz langem Winter

Von einer kompletten fachärztlichen Betreuung könnten rund 20 Millionen Heuschnupfenkranke profitieren. Für sie hat die Leidenszeit auch in diesem Jahr wieder früh begonnen: Bereits seit Ende Januar fliegen die Haselnusspollen und mit den ersten warmen Sonnentagen auch die Birkenpollen. „Während der Pollenflug von Hasel und Erle in den tieferen Lagen mittlerweile schon abklingt, verzeichnen wir nun in den meisten Bundesländern einen starken Flug von Birkenpollen“, berichtet Dr. Christina Koppe vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Freiburg. In Bochum seien am 4. April einige Tausend Birkenpollen in die Falle geflogen, in der Landeshauptstadt Berlin waren es über 300 Pollen. Der DWD definiert üblicherweise einen „starken“ Birkenpollenflug, wenn über 50 Pollen an einem Tag in der Messstation gezählt werden.


1 Weißbuch Allergie in Deutschland, 2. Auflage. DGAKI, ÄDA, DAAU (Ring J, Fuchs T, Schultze-Werninghaus G, Hrsg.), Urban und Vogel, München 2004. ISBN 3-89935-182-7

2 Bachert C: Die allergische Rhinikonjunktivitis. Allergologie 2005; 28(2):45-52

3 Merk HF, Ott H: Allergie-Taschenbuch. ABW-Verlag, Berlin, 2008

Quelle:

Prof. Dr. Hans F. Merk, Hautklinik der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen

Charité sucht Patienten mit chronischer Urtikaria (Nesselsucht) für Studie

Für eine Studie des Allergie-Centrum-Charité sucht die Hautklinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin Patienten im Alter zwischen 18 und 75 Jahren, die an einer ausgeprägten chronischen Urtikaria (Nesselsucht) leiden. Da diese Studie bald abgeschlossen sein wird, bietet sich nunmehr die letzte Chance für interessierte Patienten sich zu melden und dabei auch mehr über Ihre Erkrankung zu erfahren.

In einer Behandlungsstudie soll die optimale Dosierung eines bereits zugelassenen, modernen Antiallergikums für die Behandlung der chronischen Urtikaria untersucht werden. Für die Messung des Therapieerfolges werden hochinnovative aber nichtinvasive Meßverfahren, wie z.B. die Thermographie (Wärmebildmessungen) und das Volumen der Hautveränderungen erfassende volumetrische Analysen eingesetzt. Die Studie steht unter der ärztlichen Leitung von Professor Marcus Maurer aus dem Allergie-Centrum-Charité und dauert für jeden Patienten etwa 2-4 Wochen. Damit den Patienten keine Unkosten entstehen, kann eine entsprechende Aufwandsentschädigung im Falle einer Teilnahme vergütet werden.

Die Urtikaria ist eine der häufigsten Hauterkrankungen überhaupt. Sie ist gekennzeichnet durch einen stark juckenden Ausschlag (Quaddeln) an einzelnen Körperteilen oder am ganzen Körper; teilweise entstehen auch schmerzhafte Schwellungen. An einer chronischen, dass bedeutet länger als sechs Wochen anhaltenden Urtikaria, leiden rund 800.000 Menschen in Deutschland.

Für interessierte Patienten haben wir extra ein Studientelefon eingerichtet: Tel.: 0178-1448784 (elena.ardelean@charite.de). Ferner gibt es weitere Informationen über das Allergie-Centrum-Charité, Charitéplatz 1, 10117 Berlin.

Charité sucht Patienten mit Neurodermitis für Studie

Wenn Sie bei Neurodermitis unter mäßig bis starkem Juckreiz leiden, haben Sie die Möglichkeit zur Teilnahme an einer klinischen Studie mit einem neuen Medikament in Tablettenform.
Die Behandlungsdauer beträgt ungefähr sieben Wochen. Patienten zwischen 18 und 65 Jahren,
ohne schwerwiegende Grunderkrankungen, können sich bei Interesse gern persönlich informieren.
Wir stehen Ihnen von Montag bis Freitag von 09.00 - 15.00 Uhr unter der
Telefonnummer: 030 / 450 618 294 zur Verfügung.
Oder kontaktieren Sie uns unter: Studie-uss@charite.de

17. April 09

Allergie-Experten: MZG-Klinik im WDR-Fernsehen

Das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe hat einen Schwerpunktbereich "Allergien". Mit Beginn der Pollenflug-Saison hat sich auch der WDR Köln diesem Thema gewidmet. Im Rahmen einer "Allergie-Woche" ab dem 20. April wird täglich im 3. Programm des WDR Fernsehens in der "Servicezeit" von 18.20-18.50 Uhr das Thema Allergie von allen Seiten betrachtet.

Den Auftakt dieser Allergiewoche leistet die "Servicezeit Gesundheit" mit dem Beitragstitel: "Allergie - Wenn das Immunsystem überreagiert". Dieses Erklärstück über die Entstehung von Allergien wurde von einem WDR Team mit der Autorin Monika Härle im MZG realisiert. Es besuchte jetzt die Auguste-Viktoria-Klinik des MZG und interviewte und beobachtete unter der Führung des Chefarztes Dr. Daniel Schüler auch drei junge Allergiepatienten.
Der sechs Minuten lange Beitrag wird in der Servicezeit Gesundheit am kommenden Montag, 20.04.2009, zwischen 18.20 und 18.50 Uhr im WDR-Fernsehen ausgestrahlt.

01. April 09

Leidenszeit für Menschen mit Pollenallergien wird immer länger

Die Leidenszeit für die 25 Millionen Pollenallergiker in Deutschland wird immer länger. Die Pflanzen werden im Zuge des Klimawandels früher blühen und später damit aufhören, wie Thomas Dümmel vom Meteorologischen Institut der Freien Universität (FU) Berlin am Mittwoch berichtete.

Die "Hauptsaison" der Allergien beginne im April, wenn die Birken ihre Pollen in großer Zahl verströmen. Nur der November werde in Zukunft pollenfrei sein. Auch die Zahl der Allergiker wird laut Dümmel zunehmen. Betroffen sind momentan etwa 18 Millionen Menschen in den alten und sieben Millionen in den neuen Bundesländern.

In den zunehmend milden Wintern würden Hasel und Erle oft schon im Dezember blühen. Außerdem drohe die Beifuß-Ambrosie durch immer heißere Sommer in Deutschland sesshaft zu werden und so die Pollenflugzeit bis in den Oktober zu verlängern. Selbst gesunde Menschen werden laut Dümmel stark belastet und können Allergien entwickeln. "Je früher der Heuschnupfen erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen", sagte der Allergologe Michael Silbermann. Frühzeitig erkannt und behandelt, würde sich außerdem das Asthmarisiko verringern.

Besonders heuschnupfengefährdet seien Kinder, deren beide Elternteile Allergiker sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich auch die Sprösslinge gegen Allergene sensibilisieren, liegt laut Silbermann bei bis zu 80 Prozent. Die einzige Möglichkeit, Heuschnupfen von Grund auf zu behandeln, sei die Hyposensibilisierung. Dabei werden mindestens drei Jahre lang einmal im Monat Allergene unter die Haut gespritzt. "Entgegen der gängigen Meinung kann man mit dieser Spritzenkur auch schon bei Kleinkindern anfangen", sagte Silbermann.

Internet: www.met.fu-berlin.de/de/polleninfo und www.dwd.de/pollenflug

Tipp: Frühlingsputz für alle Computer, Kameras und Handys mit ExtraFilm

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Jetzt: Frühlingsputz für alle Computer, Kameras und Handys

Wenn die Foto-Ablage auf der Festplatte immer unübersichtlicher wird, das Handy langsamer arbeitet und die Kamera bis zum Rand gefüllt ist, dann wird’s Zeit für einen ordentlichen Frühjahrsputz durch die gespeicherten Digital-Fotos. Doch wer löscht schon gerne seine Lieblingsfotos vom letzten Ausflug oder den Ferien in den Bergen? Niemand! Deswegen heisst das Motto: Entwickeln und geniessen statt Fotos löschen oder auf der Festplatte verstauben lassen.

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Damit das „Putzen“ richtig Spass macht, hat das Fotoversand-Unternehmen ExtraFilm als Frühjahrs-Aktion die Preise für Fotoabzüge, Vergrösserungen und Poster gesenkt. Schliesslich zeigen sich die schönsten Bilder immer noch am besten auf hochwertigem Fotopapier. Wer die grosse Aufräum-Aktion angehen will, kann sich über eine Preissenkung von bis zu 65 % freuen. So kostet ein Fotoabzug im Format 9 cm nur 0,06 Euro und eine Vergrösserung auf 20 cm 0,79 Euro statt 2,29 Euro. Für die besten Erlebnisse in XXL kann jeder Fotoliebhaber sein persönliches Poster im Format 50x75 cm schon für 14,99 Euro erwerben.


„Wir bedienen hiermit die Nachfrage der Kunden“, erklärt René Baumann, Marktleiter von ExtraFilm. „Digitale Fotos zu entwickeln ist bei den Konsumenten gerade in der Zeit Frühjahr bis Sommer ein Thema. Dies zeigen auch die Nachfragevolumen bei den Internet-Suchmaschinen “, so Baumann. Neben den attraktiven Preisen ist der Frühjahrsputz bei ExtraFilm auch absolut einfach: Die ausgesuchten Aufnahmen sind mit wenigen Klicks unter www.extrafilm.de hochgeladen. Fotoabzüge können natürlich nicht nur in den Standard-Formaten entwickelt werden, sondern der Kunde kann Vergrösserungen bis 30 cm und Poster im XXL-Format auswählen. Die Menüführung ist kinderleicht und die Bestellung in ein paar Minuten abgeschlossen. Mit einfachen Bearbeitungsfunktionen, wie zum Beispiel die Rote-Augen-Korrektur können die Bilder nach Belieben bearbeitet werden. Ausserdem garantiert die automatische Bildoptimierung eine Bilderqualität wie vom Profi. Alle Abzüge werden dann auf hochwertigem Fuji-Fotopapier gedruckt. Abzüge können ohne Aufpreis auf Wunsch mit weissen Rahmen bestellt werden.

Wer noch mehr aus seinen Bildern machen will, findet auf der Internetseite von ExtraFilm jede Menge Ideen: Fotogeschenke mit eigenen Bildern und Texten, Fotocollagen für die besten Bilder auf einen Blick, Foto-Leinwände für die perfekte Inneneinrichtung und vieles mehr. Mit der neuen kostenlosen Bestellsoftware DESIGNER können acht verschiedene Fotobücher und eine Foto-Agenda gestaltet werden. So macht putzen richtig Spass.

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Über Extra Film:

Die ExtraFilm AG ist seit 1995 auf dem Markt tätig und innerhalb weniger Jahre zu einem der wichtigsten im Versandhandel tätigen Fotolabore avanciert. Als ein Tochterunternehmen der Spector Photo Group, hat ExtraFilm als erfolgreiche nationale Marke einen starken internationalen Hintergrund. ExtraFilm bietet auf der Webseite www.extrafilm.de einen digitalen Online-Fotoentwicklungsservice an. Digitalfotos können nicht nur als einfache Abzüge auf Fotopapier, sondern zum Beispiel auch als personalisierte Fotogrusskarten, Foto-Kalender und Foto-Geschenkartikel, Foto-Leinwand oder als Fotobuch bestellt oder gratis in Online-Fotoalben organisiert werden. Für die Gestaltung von persönlichen Fotoalben steht die Gratis-Bestellsoftware DESIGNER zum Download bereit. Die Bestellung kann dann per Post auf selbst gebrannten CDs/DVDs oder via Internet-Upload getätigt werden.

16. März 09

Jetzt den Heuschnupfen mit moderner Tropfen-Immuntherapie bekämpfen

Rechtzeitig zur Pollensaison können Erwachsene und Kinder, die unter Heuschnupfen leiden, von neuen, starken Tropfenlösungen für die sublinguale Immuntherapie profitieren: Moderne Präparate enthalten eine hohe Dosierung des Wirkstoffs, sind sehr gut verträglich und machen die Anwendung leicht, weil die tägliche Dosis jeweils in einem einzelnen Behältnis abgefüllt ist. Der Inhalt wird einfach einmal täglich unter die Zunge getropft.

Eine sublinguale Immuntherapie (SLIT) bekämpft die Ursache der Allergie. Moderne ALK-Tropfenlösungen vereinen alle Vorteile der Immuntherapie ohne Spritzen in sich: Die ursächliche Allergietherapie ist aufgrund der hohen Dosierung effektiv, bequem in der Anwendung und kann jederzeit begonnen werden. „Mit der hochdosierten SLIT haben wir heute eine gute Therapiemöglichkeit von Allergien wie dem Heuschnupfen“, sagt Professor Dr. Ludger Klimek, Allergologe am Zentrum für Rhinologie und Allergologie in Wiesbaden.

Ursächliche Allergietherapie mit Tropfen jetzt beginnen

Laut der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) sind bereits seit Mitte Februar Haselnusspollen nachweisbar. Ab April beginnt die Saison der Birkenpollen und gleich danach schließt sich der Flug von Gräser- und Roggenpollen an.1 „Für Pollenallergiker beginnt jetzt die Leidenszeit mit Niesen, Fließschnupfen, juckenden Augen oder sogar Atemnot. Mit der neuen SLIT von ALK ist ein Therapiestart bereits während des Pollenfluges möglich. Die ursächliche Behandlung kann nach eingehender Diagnose beim Facharzt direkt in der Pollensaison beginnen“, so Klimek.

Die häufigsten Allergieauslöser bei Erwachsenen mit allergischem Schnupfen sind Gräser- oder Roggenpollen (52 %), Milben (49 %) und die Pollen von Bäumen (33 %). Aber auch Kräuterpollen wie Beifuß (27 %), Tierhaare (26 %) und Schimmelpilzsporen (10 %) sind oft die Ursache von Allergien.2

Bequeme Anwendung zu Hause erleichtert Therapie

Die neue, hochdosierte SLIT von ALK ist gut verträglich und bequem in der Anwendung. Sie eignet sich vor allem für Allergiepatienten, die wenig Zeit oder lange Anfahrtswege zur Praxis haben. Die erste Einnahme sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Die weitere Behandlung kann dann einfach einmal täglich zu Hause durchgeführt werden – lange Wartezeiten in der Arztpraxis entfallen.

Die Darreichung der täglich benötigten Dosis in Einzeldosisbehältnissen (MonoDosen) ist ein besonderes PLUS. Sie macht es einfach, die exakte Menge der Allergenlösung täglich unter die Zunge zu tropfen. Mühsames Tropfenzählen entfällt. So ist die exakte Dosierung auch im Alltagsstress immer sichergestellt. Allergiker können die SLIT von ALK überallhin mitnehmen, da keine Kühlung erforderlich ist, Konservierungsmittel entfallen.

Gräser-Impf-Tablette hilft Kindern mit Heuschnupfen

An Heuschnupfen erkrankte Kinder, die einmal täglich eine Tablette mit Gräserpollenallergenen unter der Zunge zergehen lassen, leiden weniger unter laufender Nase, Niesattacken und juckenden Augen. Das zeigte eine aktuelle Studie an der Ruhr-Universität Bochum um Professor Dr. Albrecht Bufe. Die Gräser-Impf-Tablette zur ursächlichen Heuschnupfentherapie ist in Deutschland seit November 2008 für die Behandlung von Kindern ab fünf Jahren und Jugendlichen zugelassen.

Für Kinder ist eine Pollenallergie sehr belastend. Sie leiden im Frühling und Sommer unter Schnupfen, Niesen und Augentränen und können nicht unbeschwert draußen spielen. Schulkindern macht dazu noch die durch Heuschnupfen stark beeinträchtigte Konzentrationsfähigkeit zu schaffen. Eine Pollenallergie ist also nicht nur lästig, sondern kann sogar die Schulnoten gefährden.

Die im Januar 2009 veröffentlichte so genannte GT-12-Studie belegt die gute Wirksamkeit einer Gräser-Impf-Tablette bei heuschnupfenkranken Kindern. Mediziner der Ruhr-Universität Bochum hatten dazu gemeinsam mit weiteren Allergologen aus ganz Deutschland insgesamt 253 Kinder und Jugendliche mit Heuschnupfen untersucht1. Ein Teil der Patienten im Alter zwischen fünf und 16 Jahren erhielt spätestens acht Wochen vor dem Beginn der Gräserpollensaison 2007 täglich eine Gräser-Impf-Tablette mit Allergenen aus Wiesenlieschgras. Sie wurden während der gesamten Pollensaison weiterbehandelt. Die Kontrollgruppe wendete dagegen während der gleichen Zeit eine wirkstofflose Tablette (Placebo) an. Beide Gruppen erhielten bei Bedarf antiallergische Medikamente zur Linderung von Allergiesymptomen.

Die im Januar 2009 publizierten Studienergebnisse zeigen, dass eine Allergie-Impfung mit der Gräser-Impf-Tablette bei Kindern und Jugendlichen Allergiesymptome deutlich lindern kann: Die Heuschnupfenbeschwerden der mit Gräserallergenen behandelten jungen Patienten waren in der Gräserpollensaison gegenüber der Placebogruppe um 24 Prozent und in den Zeiten des stärksten Pollenfluges um 28 Prozent reduziert. Sie litten weniger unter Niesattacken, Naselaufen und juckenden Augen und benötigten weniger antiallergische Medikamente. Außerdem erlebten die mit der Gräser-Impf-Tablette behandelten Kinder und Jugendlichen in der Pollensaison häufiger Tage, an denen sie völlig beschwerdefrei waren. Die Behandlung war sicher und gut verträglich. Nur zu Beginn trat oftmals leichter Juckreiz im Mund- und Rachenraum auf. Die guten Studienergebnisse führten bereits Ende 2008 in einem europaweiten Anerkennungsverfahren zur Zulassung der Gräser-Impf-Tablette auch für die Behandlung von Kindern ab fünf Jahren und Jugendlichen.

Die Gräser-Impf-Tablette verringert die Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber Allergieauslösern aus Gräser- oder Roggenpollen. Sie bekämpft daher die Ursache der Allergie, nicht nur die Symptome. Das Therapieprinzip wird als spezifische Immuntherapie (SIT) oder Allergie-Impfung bezeichnet. Die SIT mit regelmäßigen Allergengaben in Form von Spritzen oder Tropfen ist bereits seit Jahrzehnten bewährt. Seit 2006 können Erwachsene in Deutschland ihre Gräser- oder Roggenpollenallergie mit der ursächlich wirkenden Gräser-Impf-Tablette behandeln. „Ebenso wie bei Erwachsenen ist die Immuntherapie mit der Anwendung von Allergenen unter der Zunge auch bei Kindern Erfolg versprechend“, sagte der Leiter der GT-12-Studie, Professor Dr. Albrecht Bufe aus Bochum. Eine frühzeitige Behandlung ist für Kinder mit Heuschnupfen wichtig, denn laut Bufe tritt bei zehn bis 50 Prozent der Kinder mit Heuschnupfen ein begleitendes Asthma auf. Typische Symptome seien nächtlicher Husten in der Pollensaison, pfeifende Atmung und Anfälle von Atemnot.

Forschungsgruppe fordert Erstattung von Akupunktur bei Kopfschmerzen Aktuelle Meta-Analysen belegen Wirksamkeit von Akupunktur

Die Auswertung der Daten von 6.700 Kopfschmerz-Patienten zeigt: Akupunktur hilft bei Spannungskopfschmerz und Migräne mindestens ebenso gut wie die schulmedizinische Standardtherapie. Zu dieser Einschätzung gelangen zwei aktuell veröffentlichte Meta-Analysen der internationalen Cochrane Collaboration. Cochrane Meta-Analysen genießen in der Fachwelt hohes Ansehen und sind die Grundlage für die Entwicklung von medizinischen Leitlinien.

„Die Cochrane Reviews zeigen, dass Akupunktur bei Spannungskopfschmerzen und Migräne sehr gut hilft und mindestens so gut belegt ist wie konventionelle medikamentöse Therapieverfahren und dies bei viel geringeren Nebenwirkungen und wahrscheinlich deutlich besserer Langzeitwirkung. Damit ist aus medizinischer Sicht der Weg für eine Erstattung der Akupunktur bei Kopfschmerzen frei“, sagte Prof. Albrecht Molsberger, Vorsitzender der Forschungsgruppe Akupunktur, am Mittwoch in Grafing bei München. Die Forschungsgruppe setzt sich seit Jahren für die Akupunktur in Deutschland ein.
In Deutschland leiden rund zehn Millionen Menschen an behandlungsbedürftigen Kopfschmerzen. „Es kann nicht sein, dass Therapien, deren Wirksamkeit weniger gut belegt ist und die zudem starke Nebenwirkungen haben, von den Krankenversicherungen bezahlt werden und eine so gut belegte Therapie wie die Akupunktur für die Mehrheit der Patienten nicht erstattet wird“, erklärte Molsberger. Die Behandlung mit Akupunktur nütze nicht nur dem Patienten, sondern sei wahrscheinlich langfristig ökonomischer als andere Therapieverfahren, da sie besonders lange wirksam sei.

Studien mit über 6.700 Patienten analysiert
Die Cochrane Collaboration hat 22 Studien bei 4400 Patienten zu Akupunktur bei Migräne ausgewertet. In einer weiteren Analyse wurden elf Studien bei 2300 Patienten mit Spannungskopfschmerzen untersucht.

Die Studien mussten mindestens acht Wochen dauern und über eine Kontrollgruppe verfügen, in der entweder eine medikamentöse Therapie, keine Behandlung, Scheinakupunktur oder andere nicht-medikamentöse Verfahren verglichen wurden. Einen wichtigen Anteil daran haben die gerac-Kopfschmerz-Studien (German Acupunture Trials) aus Deutschland, an der rund 1.200 Patienten mit Spannungskopfschmerz oder Migräne teilgenommen haben und die wesentlich durch die Forschungsgruppe mitgestaltet wurden.

Akupunktur hilft bei Spannungskopfschmerzen
Bei der Behandlung von Spannungskopfschmerzen zeigte sich, dass die Kombination Akupunktur plus Medikamente einer rein medikamentösen Therapie deutlich überlegen ist: Zu einer Reduktion der Kopfschmerztage um mindestens die Hälfte kam es bei 47 Prozent der Patienten mit Akupunktur, aber nur bei 16 Prozent mit alleiniger Schmerzmitteltherapie.

Weniger Migräneanfälle durch Akupunktur
Akupunktur beugt Migräneanfällen vor. Das zeigte die Auswertung von 22 Studien mit Migränepatienten. Bei jedem zweiten mit Akupunktur behandelten Patienten halbierte sich die Häufigkeit der Anfälle. Auch die Zahl der Kopfschmerztage sowie die Schmerzintensität war sowohl nach zwei als auch nach drei bis vier Monaten mit Akupunktur deutlich niedriger.
Bei Migräne wurde die Akupunktur auch mit der täglichen Einnahme von Betablockern oder Antiepileptika verglichen. Ergebnis: Elf Akupunktursitzungen wirken genauso gut wie Betablocker oder Antiepileptika, die der Patient über sechs Monate täglich einnehmen muss. „Damit ist die Akupunktur eine echte Alternative zur medikamentösen Prophylaxe und verbessert die Lebensqualität des Patienten“, erklärte Molsberger.
Wurde jedoch Akupunktur (Verum) mit verschiedenen Schein-Akupunkturverfahren (Sham) bei Migräne verglichen, ergaben sich keine signifikanten Unterschiede: Die Zahl der Kopfschmerztage sank in beiden Gruppen ähnlich stark, die Anfallsfrequenz war ähnlich und auch der Gebrauch von Schmerzmitteln unterschied sich nicht signifikant in den beiden Gruppen. „Dass Verum- und Sham-Akupunktur keinen nennenswerten Unterschied zeigen, überrascht mich nicht. Bei den großen Akupunkturstudien wurde nicht die Qualität sondern die Wirksamkeit der Akupunktur untersucht. Aus meiner Erfahrung allerdings sind die Punktauswahl und Stimulationstechnik entscheidend für den optimalen Behandlungserfolg“, erläuterte der Wissenschaftler.

Kopfschmerzen
Etwa zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an Migräne, wobei Frauen etwas häufiger betroffen sind als Männer. Etwa 20 bis 30 Prozent der Gesamtbevölkerung entwickeln im Laufe ihres Lebens einen häufigen episodischen Spannungskopfschmerz mit einer Kopfschmerzhäufigkeit von bis zu 180 Tagen pro Jahr.

Rund 3,7 Milliarden Schmerzmitteldosen werden jährlich in Deutschland konsumiert – der größere Teil davon wegen Kopfschmerzen. Allein durch den Konsum von sogenannten, oft frei verkäuflichen, nicht-steroidalen Analgetika wird aufgrund der Nebenwirkungen mit 1000 - 4000 Toten pro Jahr in Deutschland gerechnet. 
Es wird vermutet, dass bis zu 40 Prozent der chronisch auftretenden Kopfschmerzen durch die häufige Einnahme von Schmerz- oder Migränemitteln ausgelöst werden, wobei die Einnahme immer mehr gesteigert wird.

Auf Grund ihrer Häufigkeit besitzt die Migräne eine nicht zu unterschätzende volkswirtschaftliche Bedeutung. Jährlich werden in Deutschland etwa 500 Mio. Euro von Patienten und Krankenversicherungen für die ärztliche und medikamentöse Behandlung der Migräne ausgegeben. Die durch Arbeitsausfall zusätzlich entstehenden indirekten Kosten werden auf über das 10-fache dieser Summe geschätzt.

Die Forschungsgruppe Akupunktur
Seit ihrer Gründung im Jahre 1988 zählt die Forschungsgruppe Akupunktur und Chinesische Medizin zu den großen medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland: Die GERAC-Studie als eine der größten wissenschaftlichen Studien wurde von der Forschungsgruppe Akupunktur maßgeblich gestaltet.

Neben der Forschung ist die Lehre zentrales Anliegen. Mehr als 3.000 Mediziner haben ihre Ausbildung bei der Forschungsgruppe absolviert und die Akupunktur erfolgreich in den Workflow ihrer Praxis integriert: Ärzte der Forschungsgruppe führen die meisten Akupunkturbehandlungen in Deutschland durch.

13. März 09

Charité sucht Asthmatiker für Feinstaubstudie

Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob die Umweltbelastung wirklich eine direkte Reaktion im Bronchialsystem sensibler Personen (Asthmapatienten) auslöst und ob diese Reaktion durch eine einfache Maßnahme, das Auftragen einer speziellen Nasensalbe (als Staubfilter), gemildert werden kann.

Die Studie bedeutet für die interessierten Patienten, drei Tage hintereinander jeweils zwei Stunden spazieren zu gehen. Am ersten Tag wird der Spaziergang unter hoher Feinstaubbelastung in der Frankfurter Allee stattfinden, am zweiten Tag wiederum in der Frankfurter Allee, zusätzlich mit der speziellen Nasensalbe. Am dritten Tag wird der Spaziergang in einem Grüngebiet, dem Campusgelände Berlin Buch, stattfinden. Jeweils vor und nach dem Spaziergang wird eine Lungenfunktionsmessung vorgenommen und Atemkondensat und Sputum zur Analyse entnommen werden.

Die Patienten enthalten eine Aufwandsentschädigung von 200 Euro.

Interessenten melden sich bitte Montag, Mittwoch, Freitag zwischen 9.00 und 13.00 unter der Telefonnummer 450 665 024 bei Frau Dr. Liebers oder per Mail unter pneumologie@charite.de.

10. März 09

Wie gesund oder ungesund sind eigentlich Deodorants?

Kosmetika


Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in der Oper. Was glauben Sie, mit wie viel chemischen Substanzen - Kosmetika - die Menschen sich "fein" gemacht haben. Wie eine "wandelnde Kosmetiksäule" gehen sie in die Oper. Die Oper soll ja in jeder Beziehung ein Genuss sein: Haarspray, Haarfestiger, Haarwasser, Haarfärbemittel, Gesichtswasser, Mundwasser, Zahnpaste, Make-up, Deodorantien, Body-Lotion, Parfüme, Pilzspray, parfümierte Seifen, dekorative Malstifte, Lacke. Das sind alles chemische Belastungen für unseren Körper!
Die Deodorantien werden unter die Achselhöhle gesprüht, gerollt, gestrichen, gesalbt, gepudert, um den Schweiß, ein Abfallprodukt der Verbrennung, zu neutralisieren und geruchsunfähig zu machen. Man wischt sie nach dem Auftragen (sprühen, salben, rollen, pudern) nicht weg, sondern belässt sie oft bis zum Abend oder benutzt sie sogar mehrfach am Tag!
Die Achselhöhle wirkt hierbei wie ein Brutkasten. Sie ist warm. Die Poren sind offen, so dass die aufgegebenen Chemikalien in den Körper mühelos eindringen können.

In der Achselhöhle ist ein Hauptlymphzentrum!

Von hier aus durchziehen die Lymphbahnen wie ein dichtes Gefäßnetz den Körper. "Explosionsartig" gelangen die Schadstoffe von den Achselhöhlen aus über die Lymphbahnen in alle Bereiche des Körpers und das Stunde für Stunde Tag für Tag Woche für Woche Monat für Monat Jahr für Jahr und richten dort ihr Unheil an. Da sie oft über Jahre benutzt werden, lagern sie sich in allen Geweben ab, führen zur Konzentration und Kristallbildung.
Häufig sind die Deodorantien Säuren und bilden mit den Mineralstoffen wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium Salze, die sich ebenfalls in die Strukturen einlagern und zu schweren Organschäden führen.

Chronische Entzündungen und allergische Reaktionen entstehen. Das saure Milieu im Bindegewebe, die Entkalkung und Stoffwechselschädigung nehmen zu. Eine Krankheitsspirale hat begonnen, die den Menschen immer weiter in die Krankheit hineinführt.

Bei Benutzung der Deodorantien von einem Jahr zeigt sich in der Kontrolle der Blutkörperchensenkungsreaktion bereits eine stetig steigende Erhöhung, die oft schon nach wenigen Monaten beobachtet werden kann.

Verklebung von Gelenkkapseln

Insbesondere der Schultergelenke, mit Entzündung und Einsteifung. Die Deodorantien konzentrieren sich in den Gelenkkapseln, kristallisieren aus und führen zur Entzündung. Sie bilden mit den Kalksalzen Depots, die im Röntgenbild als Kalkschatten deutlich sichtbar sind. Die Gelenkkapseln verkleben. Die Gelenke versteifen.

Mehr Informationen finden Sie auf www.zentrum-der-gesundheit.de

02. März 09

Lebensmittelallergiker gesucht

Forschungsprojekt: Lebensmittelallergiker gesucht

Beurteilen Sie neue Informationsmittel in Bonn! Nach einem guten, aber nicht ausreichenden Start des Einkaufstest in Bad Bentheim, haben wir uns entschieden, den Einkaufstest in Bonn zu wiederholen: Haben Sie, Ihr Partner oder Ihr Kind eine Lebensmittelallergie? Dann machen Sie mit bei unserem Einkaufstest! Sie beurteilen den Informationsgehalt von neu gestalteten Etiketten, eines Allergie-Buches und eines Allergie-Scanners. Der Einkaufstest am 11. und 12. März 2009 im Gebäude Katzenburgweg 7-9 an der Uni Bonn, D-53115 Bonn (Institutsbibliothek 2. Stock) jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr zeigt neue Möglichkeiten auf, mit denen Sie im Supermarkt hinsichtlich Allergenen in Lebensmitteln informiert werden.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung sollen als Empfehlungen an die EU übermittelt werden. Kommen Sie einfach vorbei! Ein kleines Dankeschön für den 30 minütigen Einkaufstest halten wir für Sie bereit. Für mehr Informationen über das Projekt senden Sie eine E-Mail an sylvia.pfaff@web.de oder rufen Sie uns an Tel 05922/904003 oder 0175/16 32 378

01. März 09

Polleninformationsdienst nimmt die Arbeit auf

Die Messstellen des Polleninformationsdienstes haben ihre Arbeit wieder aufgenommen und berichten über den aktuellen Pollenflug. Die bundesweit erhobenen Daten könnten im Internet abgefragt werden, so die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. In einigen Regionen Deutschlands gibt es bereits Haselnusspollen in der Luft.

Quelle: aerztezeitung.de

Jetzt ist Zeit für Hyposensibilisierung gegen Ambrosia

Ambrosia-Pollen sehr aggressiv / Hohes Asthmarisiko

Höchste Zeit ist es jetzt nicht nur für die spezifische Immuntherapie (SIT) bei Gräserpollenallergie, sondern auch für Patienten, die auf Ambrosia allergisch reagieren. Eine SIT kann sich wegen der starken Aggressivität dieser Pollen besonders lohnen.

Noch bis vor wenigen Jahren waren in Deutschland Patienten, die im Prick-Test positiv auf Ambrosia (Traubenkraut) reagierten, eine Rarität. "Das hat sich jetzt schlagartig geändert", sagte Professor Torsten Zuberbier von der Charité Berlin zur "Ärzte Zeitung".

Eine europäische Studie, an der auch zwei deutsche Zentren, nämlich das Allergie-Centrum in Berlin und in München beteiligt waren, hat ergeben, dass 14  Prozent der Patienten mit Verdacht auf allergische Rhinitis hierzulande gegen Ambrosia sensibilisiert sind.

Die aus Nordamerika eingeschleppte Pflanze entfaltet in Europa zunehmend ihr Allergiepotenzial. In der Hauptblütezeit von August bis September findet man die Pflanzen in Gärten, Wildäckern, Schnittblumenfeldern, auf Baustellen und an Straßenrändern. Es handelt sich nach Angaben von Zuberbier um ein sehr aggressives Allergen. Daher könne sich bei den Betroffenen aus dem Heuschnupfen rasch Asthma entwickeln.

Zuberbier: "Aus den USA wissen wir, dass bereits ein Viertel bis ein Zehntel der sonst üblichen Pollenzahl ausreicht, um klinische Beschwerden hervorzurufen."

Patienten mit Ambrosia-Allergie sollten wie andere Pollenallergiker mit modernen, nicht sedierenden Antihistaminika und bei Bedarf mit Kortikoid-Nasensprays behandelt werden, empfiehlt der Berliner Allergologe. Aufgrund der starken Aggressivität der Ambrosia-Pollen sei zusätzlich eine SIT zu erwägen. Hilfreich könne es außerdem sein, wenn Patienten die Pflanze gegebenenfalls mit Schutzhandschuhen rechtzeitig aus dem eigenen Garten entfernen.

Quelle: aerztezeitung.de

25. Februar 09

Charité sucht Patienten mit Neurodermitis

Liebe Leser, die Cahrite sucht Patienten mit Neurodermitis. Haben Sie Interesse?

Sie haben Neurodermitis und Juckreiz? Wenn Sie bei Neurodermitis unter mäßig bis starkem Juckreiz leiden, haben Sie die Möglichkeit zur Teilnahme an einer klinischen Studie mit einem neuen Medikament in Tablettenform. Die Behandlungsdauer beträgt ca. 3 Wochen.

Patienten zwischen 18 und 65 Jahren ohne schwerwiegende Grunderkrankungen
können sich bei Interesse gern persönlich informieren.

Wir stehen Ihnen von Montag bis Freitag von 09.00 – 15.00 Uhr unter der
Telefonnummer: 030 / 450 618 29 zur Verfügung.

Oder kontaktieren Sie uns unter: Studie-uss@charite.de

21. Februar 09

Fastfood: Kindern bleibt die Luft weg

Leben Sie in einem Wohnviertel mit vielen Fastfoodlokalen? Dann sei Ihnen angeraten, ernsthaft über eine Verlegung Ihres Wohnsitzes nachzudenken.

Zumindest, wenn es nach den Forschern der Universität von Michigan geht. Laut einer aktuellen Studie steigt nämlich das Risiko eines Schlaganfalls mit der Zahl der Fastfood-Restaurants in der Nachbarschaft. Menschen, in deren Wohnviertel viele solcher Schnellbrätereien liegen, haben demzufolge ein um 13 Prozent höheres Risiko für einen ischämischen, durch eine Blutung ausgelösten Hirninfarkt als Personen, in deren Umgebung solche Restaurants kaum vorkommen.

Ebenfalls in der Studie berücksichtigt wurden auch demografische und wirtschaftliche Faktoren der jeweiligen Gegend. "Diese Daten zeigen einen tatsächlichen Zusammenhang", betont der Neurologe und Studienautor Lewis Morgenstern, der die Ergebnisse in San Diego präsentiert hat. Ob sich das Risiko aber wegen der Inhaltsstoffe erhöht oder Fastfoodlokale nur auf ungesunde Viertel hinweisen, bleibt zu untersuchen.

Asthma wegen Fastfood

Dass übermäßiger Konsum von Fastfood wiederum das Asthma-Risiko bei Kindern erhöhen kann, darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin unter Berufung auf eine weitere aktuelle US-Studie hin. So seien Kinder, die von der Mutter gestillt wurden, meistens gegen Asthma geschützt; allerdings könnte dieser Schutzeffekt der Muttermilch wieder aufgehoben werden, wenn der Nachwuchs im Verlauf der Kindheit zu viel Fastfood isst.

Die Forscher untersuchten mehr als 700 Kinder, von denen 246 unter der chronischen Atemwegserkrankung litten. Warum aber Fastfood die Asthma-Neigung erhöhen kann, ist ungeklärt. Als Ursache werden Mangelernährung und Fettleibigkeit vermutet.

Quelle: Wiener Zeitung

20. Februar 09

Chefarzt-Vortrag für Pollenallergiker am 3. März im Lippe-Institut

Wenn der Frühling vor der Tür steht, wird das Leben für Pollenallergiker wieder schwerer. Bei einem Anstieg der Temperaturen beginnt der Pollenflug auch in der Region Ostwestfalen-Lippe.

Über das Thema "Pollen und Allergie" referiert am Dienstag, 3. März, Prof. Dr. Hans Schweisfurth, Chefarzt der zum Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) gehörenden Karl-Hansen-Klinik.

Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Lippe-Institut am Bad Lippspringer Arminiuspark und richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit. Veranstalter ist das Allergie-Dokumentations- und Informationszentrum (ADIZ). Der Eintritt beträgt 2,50 Euro. "In dem Vortrag werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso eine Rolle spielen, wie Ratschläge für Betroffene", sagt Prof. Dr. Hans Schweisfurth. "Mittlerweile kann es gelingen, den Pollenallergikern durch gezielte Maßnahmen das Leben während der Pollensaison zu erleichtern. Auch darüber wollen wir sprechen."

17. Februar 09

Tabletten bei Milchzucker-Unverträglichkeit meist kein Problem

Milchzucker (Lactose) ist bei der Herstellung von Tabletten ein weit verbreiteter Hilfsstoff. Auch Menschen mit einer Milchzucker-Unverträglichkeit (Lactose-Intoleranz) können Tabletten meist ohne Probleme einnehmen, denn die enthaltenen Mengen Milchzucker sind sehr gering. Zum Vergleich: Eine Tablette enthält nur selten mehr als 200 Milligramm Milchzucker, das entspricht etwa der Milchzuckermenge in einem Esslöffel Kuhmilch. Bei den meisten Menschen mit einer Milchzucker-Unverträglichkeit ist noch eine Restaktivität des abbauenden Enzyms vorhanden, mit der sechs bis zwölf Gramm Milchzucker pro Mahlzeit verwertet werden können. 

„Wer Probleme mit seinen Medikamenten hat, kann sich beim Apotheker informieren. Das gilt besonders für die Selbstmedikation“, so Dr. Ulrich Krötsch, Präsident der Bundesapothekerkammer. Wer Tabletten mit Milchzucker nicht gut verträgt, kann vor oder direkt bei der Einnahme des Medikaments zusätzlich rezeptfreie Lactase-Präparate einnehmen. Dieses Enzym baut den Milchzucker ab. Der Apotheker kann zudem nach Alternativen ohne den Hilfsstoff Milchzucker suchen.

Schätzungsweise 15 bis 20 Prozent der Bundesbürger leiden an einer Milchzucker-Unverträglichkeit. Hervorgerufen wird diese durch die fehlende oder verminderte körpereigene Produktion des Enzyms Lactase. Eine Milchzucker-Unverträglichkeit äußert sich unter anderem in Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.abda.de

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11. Februar 09

Behandlung einer Refluxerkrankung bei Kindern kann Asthmabeschwerden deutlich lindern

Etwa zwei Drittel der Kinder mit

Asthma

leiden zugleich an starkem Sodbrennen bzw. der so genannten Refluxkrankheit (im Englischen auch GERD = gastroesophageal reflux disease genannt). Diese steht im Verdacht, mit der asthmatischen Erkrankung in ursächlichem Zusammenhang zu stehen und deren Entwicklung voranzutreiben. Allerdings können die asthmatischen Beschwerden der Betroffenen durch eine zielgerichtete Behandlung der Refluxerkrankung deutlich verringert werden. Darauf weisen die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie hin, die im November auf der Jahreskonferenz des American College of Allergy, Asthma and Immunolgy in Seattle vorgestellt wurde.

In der Untersuchung am West Jefferson Medical Center in New Orleans mit 62 Asthmatikern im Alter zwischen 6 und 11 Jahren wurde bei 44 der Kinder eine Refluxkrankheit festgestellt. Daraufhin erhielten die GERD-positiven Patienten zusätzlich eine medikamentöse oder operative GERD-Therapie, die restlichen 18 Asthmatiker ohne Reflux wurden wie gehabt weiter behandelt. Zwei Jahre später erlitten die gegen Reflux behandelten Kinder nur noch höchstens einen Asthma-Anfall pro Jahr, während bei unbehandelten Kindern mit Reflux durchschnittlich bis zu drei Anfälle pro Jahr auftreten können. Die gegen Reflux behandelten Kinder wiesen auch eine bessere Lungenfunktion auf als unbehandelte Patienten und benötigten über Jahre hinweg weitaus weniger Asthma-Medikamente. Insbesondere Kinder mit chronischem Asthma, bei denen keine bekannten Risikofaktoren vorliegen und die trotz der regelmäßigen Einnahme von effektiven Asthma-Medikamenten keine Verbesserung erzielen, sollten auf Reflux untersucht und bei positivem Befund entsprechend behandelt werden.

Bei Patienten mit Reflux wird der Übergang zwischen Magen und Speiseröhre nicht vollständig durch den Pförtnermuskel abgeriegelt, so dass scharfe Magensäure beim Aufstoßen ungehindert in die Luftröhre aufsteigen kann. Neben Schleimhautreizungen und Schädigungen der Speiseröhre können die Magensäuretröpfchen, die von den Betroffenen beim Aufstoßen eingeatmet werden, auch zu Veränderungen des Immunsystems führen. Durch das chronische Einatmen von Magensäuretröpfchen über längere Zeit hinweg kann das Immunsystem schließlich entgleisen, was das Risiko für die Entwicklung eines Asthmas bronchiale erhöht.

Quelle: Kinderaerzte im Netz

03. Februar 09

Einstellung der Eltern beeinflusst Asthma-Kontrolle ihres Kindes

Etwa ein Drittel der Kinder mit chronischem Asthma haben ihre Krankheit weniger gut unter Kontrolle, als es eigentlich möglich wäre. Dabei spielt die Überzeugung der Eltern, ob sich das Asthma ihres Kindes in den Griff bekommen lässt, offenbar eine entscheidende Rolle und beeinflusst ganz wesentlich, wie gut es dem Kind mit seiner Krankheit letztendlich geht. Darauf weisen die Ergebnisse einer aktuellen wissenschaftlichen Studie aus den USA, für die 754 Kinder mit chronischem Asthma im Alter zwischen 2 und 12 Jahren und deren Eltern interviewt wurden. Asthmatische Beschwerden bei den Kindern traten umso häufiger auf, je weniger ihre Eltern davon überzeugt waren, dass sich die Erkrankung gut kontrollieren lässt.

Konsequente Therapie ist wichtig

Die Kinder hatten auch umso häufiger Asthma-Beschwerden, je unregelmäßiger sie ihre Asthma-Medikamente eingenommen hatten. Bei der Befragung der Eltern stellte sich dann heraus, dass viele von ihnen Asthma als eine vorübergehend auftretende Krankheit betrachten - anstelle einer chronischen Erkrankung, was sie eigentlich ist. Mit dieser falschen Überzeugung tendieren Eltern aber dazu, nur dann therapeutische Maßnahmen zu ergreifen, wenn die Krankheit Beschwerden macht, also offensichtlich Bedarf besteht. So werden die so genannten Bedarfsmedikamente nur dann eingenommen, um zum Beispiel nach Kontakt mit einem Asthma-Auslöser, der sich nicht verhindern ließ, die Symptome abzumildern. Es ist aber auch ohne auftretende Beschwerden erforderlich, gegen die chronische Entzündung der Bronchien, die dem Asthma zu Grunde liegt, medikamentös vorzugehen. Bei regelmäßiger Einnahme der sogenannten Kontroller-Medikamente, die entzündungshemmend wirken, werden die Patienten dann auch auf unerwartet auftretende Asthma-Auslöser weniger gravierend reagieren – das heißt, sie haben insgesamt weniger Beschwerden und ihr Asthma besser unter Kontrolle.

Quelle: Kinder- & Jugendärzte im Netz

Neurodermitis: Wasserenthärter verhindern Ekzembildung

Untersuchungen der Nottingham-Universität ergaben, dass mit Hilfe von Wasserenthärtern Ekzeme bei Kindern abnehmen.

Bisher war bereits bekannt, dass das Auftreten von Ekzemen bzw.<!-- Neurodermitis in Regionen mit härterem Wasser um 50% im Vergleich zu anderen Gebieten zunimmt. Neben genetischen Faktoren, Hausstaubmilbenallergie und möglicherweise Nahrungsmittelunverträglichkeiten vermuten Forscher, dass auch Umweltfaktoren, wie z.B. Wasserbeschaffenheit, eine Rolle spielen. Hartes Wasser ist beispielsweise reich an Kalzium und Magnesium“, erklärt Prof. Hans-Jürgen Nentwich, Kinder- und Jugendarzt sowie Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Möglicherweise reizen die Mineralien im Wasser die Haut oder das Trinken von hartem Wasser führt zu trockener Haut, oder hartes Wasser verleitet zu einem größeren Verbrauch von Seife bzw. Waschmittel, was die Haut wiederum angreift.

Seit 2007 beteiligen sich 233 Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und 16 Jahren mit Neurodermitis an der Nottinghamer Studie. Bis August 2009 sollen noch weitere 77 Teilnehmer aufgenommen werden. Teilnehmende Kinder bzw. deren Familien erhalten medizinische Wasserenthärter für vier bis 12 Wochen, die anschließend für vier Wochen wieder aus dem Haushalt verschwinden, um mögliche Auswirkungen feststellen zu können. Jedes Kind oder ein Elternteil des Kindes führt Tagebuch über Neurodermitis-Symptome. Zusätzlich protokolliert ein computerunterstütztes Armband das Ausmaß des Kratzens, während das Kind schläft. Schon nach zwei Wochen Gebrauch von enthärtetem Wasser konnten die Forscher eine entscheidende Besserung des Ekzems bei den Kindern feststellen.

„Neurodermitis kann jeden Körperbereich betreffen, aber insbesondere das Gesicht, der Nacken, die Armbeugen und Kniekehlen weisen Veränderungen auf. Bei Babys sind vorwiegend die Stirn, die Wangen die Vorderarme, Beine, die Kopfhaut und der Nacken befallen“, beschreibt Prof. Nentwich die meist chronische Hautkrankheit. Laut dem KiGGS (Kinder- und Jugendgesundheitssurvey) leiden 13,2% der Kinder in Deutschland einmal in ihrem Leben unter einem atopischen Ekzem (Neurodermitis), etwa 7,2% Kinder sind ständig davon betroffen.

Quelle: Kinder- & Jugendärzte im Netz

31. Januar 09

Moderne Praxis erfordert moderne Heuschnupfentherapie

Die Gräser-Impf-Tablette ermöglicht eine innovative und besonders praktische Ursachenbekämpfung bei Heuschnupfen aufgrund einer Gräser- oder Roggenpollenallergie. Die spezifische Immuntherapie (SIT) mit der Tablette ist wirksam und sicher und somit eine Alternative zur SIT mit Spritzen. Das zeigen die praktischen Erfahrungen zwei Jahre nach Einführung der Gräser-Impf-Tablette, über die Dr. Stefan Espenschied aus Karlsruhe am 24. Januar 2009 auf einer Pressekonferenz in der Königlich Dänischen Botschaft, Berlin berichtet hat.

Die Gräser-Impf-Tablette ist in Deutschland seit November 2006 für die Behandlung von Erwachsenen mit einer Allergie auf Gräser- oder Roggenpollen zugelassen. Ende 2008 folgte aufgrund positiver Studiendaten die Zulassung für die Heuschnupfentherapie von Kindern ab fünf Jahren und Jugendlichen.

In der heutigen, schnelllebigen Zeit erfordert die Behandlung von Heuschnupfenpatienten in einer modernen allergologischen Praxis auch eine flexible und moderne Lösung“, stellte Dr. Espenschied, Leiter der Allergologie Städtischer Kliniken in Karlsruhe, in seiner langjährigen Tätigkeit als HNO-Arzt wiederholt fest. Immer mehr seiner Allergiepatienten haben immer weniger Zeit für lange Arztbesuche. Diese nähmen die innovative Impf-Tablette gerne als Alternative und sprächen sehr gut auf die Therapie an.

Die Gräser-Impf-Tablette ergänzt das Angebot für die SIT einer Gräser- und Roggenpollenallergie. Sie enthält Allergene aus Wiesenlieschgras. Bisher werden diese im Rahmen einer SIT mittels Spritzen oder Tropfen verabreicht. Die Tablette macht die Behandlung für viele Allergiekranke nun einfacher. Sie erspart dem Patienten nicht nur Zeit, sondern ist zusätzlich für Risikogruppen geeignet wie beispielsweise Pollenallergiker, die beta-Blocker einnehmen müssen – die Immuntherapie mit Spritzen jedoch nicht. Espenschied ergänzte zudem, dass die Tabletten-Immuntherapie auch für Heuschnupfenpatienten mit einem leichten Asthma bronchiale gut geeignet sei.

Patientenzufriedenheit erhöht Therapietreue

Für mich steht neben der Wirksamkeit und Sicherheit eines Präparates die Praktikabilität gleich an dritter Stelle“, bemerkte der Allergologe Espenschied. Gräser- und Roggenpollenallergiker können die Gräser-Impf-Tablette einfach zu Hause oder unterwegs einnehmen. Lediglich die Ersteinnahme erfolgt zur Beobachtung in der Praxis: 50 Prozent seiner Patienten zeigen leichtgradige lokale Reaktionen, die Espenschied als „Reaktion des Immunsystems“ bezeichnet. „Die häufigste Reaktion ist eine Schwellung unter der Zunge, die aber in der Regel nach etwa ein bis zwei Wochen kontinuierlicher Einnahme der Tablette wieder zurückgeht.“

Neben der Zeitersparnis sprechen weitere Vorteile für die Gräser-Impf-Tablette: Sie ermöglicht eine sehr exakte Dosierung der Wirksubstanz und eine Dosis-Steigerung ist nicht notwendig. Auch brauchen die Patienten, das Präparat nicht zu kühlen. Laut Espenschied erhöhe die Gräser-Impf-Tablette durch die komfortable Handhabung die Patientenzufriedenheit und damit auch die Therapietreue. Der Karlsruher Allergologe entscheidet jedoch individuell, welche Therapieform die Beste für den jeweiligen Patienten sei.

27. Januar 09

Marktplatz Allergie Buchtipp: Unser Baby hat Neurodermitis - wir schaffen das!

Unser Baby hat Neurodermitis - wir schaffen das! Ein Ratgeber für die Familie 	 Unser Baby hat Neurodermitis - wir schaffen das! Ein Ratgeber für die Familie Von Friederike Kuppe Stress, Müdigkeit, Sorgen und Ärger: Wenn ein Kleinkind von Neurodermitis betroffen ist, leidet die ganze Familie an den physischen und vor allem psychischen Belastungen dieser chronischen Hautkrankheit. Die Neurodermitis eines kleinen Kindes erfordert Kraft und Durchhaltevermögen der Eltern in hohem Maße.

Einfühlsam widmet sich Friederike Kuppe in diesem Buch den alltäglichen Problemen im Familienleben. Ein besonderes Anliegen ist ihr die spezielle Situation junger Familien mit Kindern, die bereits im Baby- oder Kleinkindalter von Neurodermitis betroffen sind.

Als Psychologin, vor allem aber als Mutter zeigt Frau Kuppe, wie es gelingen kann, die eigenen Gefühle besser zu verstehen und psychischen Belastungen, Schuldgefühlen und Sorgen, die mit der Neurodermitis des Kindes einhergehen, kompetent zu begegnen.

Die Autorin gibt Rat bei Konflikten und zeigt, welche Chancen in der Bewältigung liegen: wenn die Partnerschaft unter der Belastung leidet, sich Geschwister vernachlässigt fühlen, Großeltern kein Verständnis zeigen und Fremde das Falsche sagen.

Praktische Vorschläge für Familienmanagement, Arztbesuch, Allergieprävention, Urlaub oder Fremdbetreuung erleichtern den Alltag und helfen die Krankheit gelassen zu meistern.

»Dieses Buch macht Mut und fordert dazu auf, nicht zu verzweifeln, sondern die Krankheit als Herausforderung mit gutem Ausgang zu begreifen.« (Thomas Schwennesen, Deutscher Neurodermitis Bund e. V.)

Bestellen Sie jetzt einfach Ihr eigenes Exemplar.

23. Januar 09

Zentrum für schweres allergisches Asthma in Bad Lippspringe eröffnet

Die wissenschaftliche und medizinische Kompetenz im Bereich Allergien zeichnet den Gesundheitsstandort Bad Lippspringe seit langer Zeit aus. Mit der Eröffnung eines Zentrums für schweres allergisches Asthma wurde jetzt ein weiterer Kompetenz-Meilenstein gesetzt.

Verortet ist das Zentrum in der zum Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) gehörenden Karl-Hansen-Klinik. Deren Chefarzt, Prof. Dr. Hans Schweisfurth, sieht einen deutlichen Bedarf an medizinischer Kompetenz im Bereich allergisches Asthma: „Viele Menschen leiden an allergischem Asthma. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge ist das Leiden vererbbar. Durch unsere Erfahrungen in diesem Bereich sind wir in der Lage, dort weiter zu helfen, wo Andere nicht weiterkommen.“

Ein Beispiel für allergisches Asthma ist der „Etagenwechsel“ beim Heuschnupfen. Dabei greift die Entzündung der Schleimhaut im Nasen-Rachen-Raum auf die unteren Atemwege über und bedingt dort das Asthma. Innerhalb mehrerer Jahre kann sich dann ein so genanntes Pollenasthma entwickeln.

Häufig reagieren die Betroffenen auch auf weitere Allergene und die Auslöser verstärken sich. Es entsteht das schwere allergische Asthma.

Prof. Dr. med. Hans Schweisfurth stellte das Konzept "Netzwerk schweres allergisches Asthma Bad Lippspringe" vor.

Zum MZG gehören neben der Karl-Hansen-Klinik das die Allergie- und Asthma-Klinik und das Allergie-Dokumentations- und Informationszentrum (ADIZ).



22. Januar 09

Marktplatz Allergie Buchtipp: Neurodermitis bei Kindern

Neurodermitis bei Kindern: Auslöser erkennen und wirksam meiden. So schützen Sie ihr Kind am besten vor einem Schub. Fit und fröhlich in Kindergarten und Schule 	 Neurodermitis bei Kindern: Auslöser erkennen und wirksam meiden. So schützen Sie ihr Kind am besten vor einem Schub. Fit und fröhlich in Kindergarten und Schule Von Mechthild Hellermann Wenn die Haut juckt und brennt
Ihr kleiner Neurodermitiker fällt seiner Haut wegen überall auf, kann nicht tun, was er gerne möchte, leidet oft unter starkem Juckreiz. Und Sie als Eltern leiden mit. Dieser einfühlsame Ratgeber bietet Ihnen Hilfen für Ihren Alltag, die Sie wirklich brauchen.

Erkennen, was einen Schub auslöst

Die Ursachen für die Neurodermitis sind vielfältig und bei jedem Kind anders: Ernährung, Allergien, Stress, Umweltbelastungen, Bekleidung und Hautpflege können eine Rolle spielen. Erkennen Sie die individuellen Auslöser für Ihr Kind. Denn nur so können Sie diese konsequent meiden und dem kleinen Patienten dauerhaft helfen.


Umfassende Hilfe für Ihr Kind

Die Autorin dieses Buches, Mechthild Hellermann, ist Gründerin und Leiterin des Therapiekonzepts Schwelmer Modell. Mit großem Erfolg werden hier seit vielen Jahren Neurodermitiker ganzheitlich und vielschichtig betreut. Profitieren Sie von ihren langjährigen Erfahrungen: Die optimale Ernährungsumstellung - Hilfen bei Allergien - Meiden von Schadstoffen in Wohnung, Kleidung und Umwelt - Sanfte Hilfen gegen den Juckreiz - die beste Hautpflege und vieles andere mehr. Und mit bewährten Strategien verbessern Sie das Miteinander in der Familie.

Marktplatz Allergie Buchtipp: Neurodermitis und Allergien

Neurodermitis und Allergien. Das Familienkochbuch: Weniger Juckreiz und bessere Haut durch säure- und reizarme Ernährung. Erprobte Rezepte aus dem ... auswählen und köstlich kochen für alle 	 Neurodermitis und Allergien. Das Familienkochbuch: Weniger Juckreiz und bessere Haut durch säure- und reizarme Ernährung. Erprobte Rezepte aus dem ... auswählen und köstlich kochen für alle Von Mechthild Hellermann  Endlich für alle gemeinsam kochen
Als Mutter und Vater eines neurodermitis- oder allergiebetroffenen Kindes sind Sie es leid. Immer braucht das Kind eine " Extrawurst". Das ist nun vorbei. Denn die köstlichen Rezepte schmecken der ganzen Familie und helfen den kleinen Patienten.

So wird die Haut besänftigt
Eine reiz- und säurearme Ernährung und das Meiden der persönlichen Auslöser bringen oft den so lang ersehnten Durchbruch bei Neurodermitis und Allergien.

Zutaten einfach austauschen Mag oder verträgt Ihr Kind eine Zutat nicht, tauschen Sie diese einfach aus. Symbole zeigen Ihnen, was in den Rezepten steckt.

Einfallsreich durch den Tag
Das Buch bietet Ihnen originelle Ideen vom Frühstück bis zum Abendessen. Mit vielen Snacks für unterwegs und zwischendurch. 


Alles was Kinder mögen

Etwas andere Nudelgerichte, bunte Pizza, knusprige Waffeln, süße Schokocreme, fruchtiges Eis - nicht nur auf Kinderfesten  der Hit.

 Von Familien erprobt
 Die Rezepte stammen aus dem Therapiezentrum Schwelmer Modell, das seit vielen Jahren ganzheitlich und vielschichtig  Neurodermitis-Kinder mit großem Erfolg betreut.

Marktplatz Allergie Buchtipp: Cucina Vegana

La dolce vita vegana

Cucina VeganaZu einem kulinarischen Spaziergang in den sonnigen Süden lädt Heike Kügler-Anger mit ihrem jetzt im pala-verlag erschienenen Buch »Cucina vegana« ein. Sie zeigt, dass es in der italienischen Landhausküche von Antipasti bis Dolci eine Vielzahl veganer Köstlichkeiten zu entdecken gibt. Gekocht wird dabei sojafrei mit rein pflanzliche Zutaten, also ohne Eier, Milch und Käse, aber mit viel Leidenschaft und Liebe zu einem guten Essen.

110 authentische Rezepte aus allen Regionen Italiens werden vorgestellt: von leichten Salaten und kleinen Häppchen über cremige Gemüsesuppen, deftige Eintöpfe, knusprige Focaccie, Pizzataschen und Pasta mit aromatischer Pestofüllung oder Tomaten-Grappa-Sauce bis zu Schokoladeneis und Espresso-Mandel-Kuchen. Wer gerne italienisch schlemmt und unkomplizierte Rezepte schätzt, wird begeistert sein.

Praktische Zubereitungstipps sorgen dafür, dass Pizza- und Nudelteige, selbst gemachte Gnocchi und Risotti garantiert gelingen. Eine Warenkunde hilft bei der Auswahl der besten Zutaten für die mediterrane Pflanzenküche, damit das Kochen alla italiana auch hierzulande Spaß macht.

Ein Buch für Genießer, die vegan leben, aus gesundheitlichen Gründen ohne tierisches Eiweiß und Sojaprodukte kochen oder einfach neue mediterrane Gerichte probieren möchten.


Bequeme Behandlung von Heuschnupfen mit modernen Tropfenlösungen

Heuschnupfenpatienten, die bereits Anfang des neuen Jahres unter ihrer Allergie auf früh blühende Bäume wie Hasel, Erle oder Birke leiden, können sofort mit einer starken Form der sublingualen Immuntherapie (SLIT) starten – auch wenn der Pollenflug bereits begonnen hat. Die neue SLIT von ALK enthält eine hohe Dosierung, ist gut verträglich und dank Einzeldosisbehältnissen leicht anzuwenden.

Aber auch Patienten, die an anderen Allergien leiden, können von der neuen starken SLIT profitieren. Häufigste Allergieauslöser bei Erwachsenen sind Gräser- oder Roggenpollen (52 %), Milben (49 %), Pollen von Bäumen (33 %), Kräuterpollen wie Beifuß (27 %), Tierhaare (26 %) und Schimmelpilzsporen (10 %).1

Die Allergenlösung von ALK wird einmal täglich unter die Zunge getropft. Die einfache Handhabung durch Einzeldosen erhöht die Einhaltung der regelmäßigen Anwendung des Medikaments und steigert so den Behandlungserfolg. Damit entfallen unbequemes Tropfenzählen und Dosierungsfehler. Die Aufnahme der exakten Allergenmenge ist auch im Alltagsstress immer sicher gestellt. Denn durch die Einzeldosen kann der Allergiker sein Arzneimittel überallhin mitnehmen, Kühlen ist nicht erforderlich und Konservierungsmittel entfallen.

1 Bordignon V, Parmiani S, J Investig Allergol Clin Immunol 2003;13(3):170-176.


Informationen über ALK-Abelló

      Das Pharmaunternehmen – bis zum 1. September 2008 bekannt als ALK-SCHERAX – ist in Deutschland Marktführer für Produkte zur Therapie und Diagnose allergischer Erkrankungen. Die Allergen-Präparate zeichnen sich durch eine hohe Qualitätsstufe aus. Die Produktion bei der Muttergesellschaft ALK-Abelló A/S in Dänemark unterliegt den sehr strengen Anforderungen der amerikanischen Zulassungsbehörde, der Food and Drug Administration (FDA). In Deutschland werden die zugelassenen Produkte von ALK außerdem Charge für Charge vom Paul-Ehrlich-Institut auf Einhaltung der Qualitätsstandards überprüft. Diese aufwändige Qualitätskontrolle bietet zusätzliche Sicherheit bei der kausalen Therapie von Allergiepatienten. Die behandelnden Ärzte können sich auf die geprüfte Produktqualität verlassen.

Risiko für Erkrankungen durch Tonerstaub geklärt

Die Medien greifen immer wieder mögliche Gefährdungen von Beschäftigten im Büro durch Tonerstäube aus Laserdruckern und Kopierern auf. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat jetzt eine Abschätzung des Krebsrisikos durch Tonerstäube vorgenommen und auf ihrer Homepage veröffentlicht. Die Abschätzung beruht auf den bislang bekannten Belastungsdaten. Danach besteht für Beschäftigte im Büro kein Anlass zur Besorgnis. Dies gilt auch für Servicetechniker und Beschäftigte in Recyclingbetrieben, wenn die Staubbelastung durch geeignete Maßnahmen gering gehalten wird.

Titel wie "Der Tod aus der Tonerkartusche" verunsichern viele Beschäftigte, die mit Laserdruckern und Kopieren arbeiten. Hintergrund für diese Meldungen sind Tierexperimente, bei denen Tonerstaub eine krebserzeugende Wirkung gezeigt hat. Das Risiko für Beschäftigte, aufgrund von Tonerstäuben am Arbeitsplatz an Krebs zu erkranken, ist allerdings sehr gering. Erst bei einer Belastung von 60 Mikrogramm pro Kubikmeter wird das kürzlich vom Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales beschlossene Akzeptanzrisiko für krebserzeugende Stoffe am Arbeitsplatz überschritten.

Untersuchungen des Bundesinstituts für Risikobewertung zeigen, dass die Raumluft an Büroarbeitsplätzen weniger als 30 Mikrogramm lungengängigen Tonerstaub pro Kubikmeter enthält. Bei Servicetechnikern wurden Konzentrationen in einer Größenordnung von 50 Mikrogramm, beim Recycling von Kartuschen von 60 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen. Damit liegen die derzeit bekannten Belastungen im akzeptablen Bereich.

Zusätzliche Schutzmaßnahmen müssen daher in Büros nicht ergriffen werden. Aus Vorsorgegründen sollten dennoch die in den Merkblättern der BAuA empfohlenen Maßnahmen beachtet werden. Dazu gehört beispielsweise, dass Gruppendrucker in einem getrennten Raum stehen. Bei Servicearbeiten und beim Recycling sollten besondere Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Die Merkblätter "Sicherer Umgang mit Tonerstäuben" und "Kopiergeräte und Drucker im Büro" befinden sich im Bereich Publikationen auf der BAuA-Homepage.

Die Information "Tonerstäube am Arbeitsplatz" kann von der Homepage der BAuA www.baua.de im Bereich Gefahrstoffe heruntergeladen oder beim Informationszentrum der BAuA telefonisch, 0231 9071-2071, oder per E-Mail, info-zentrum@baua.bund.de angefordert werden.

direkter Link: http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/artikel17.html

Verschwindet der Schimmel von selbst, war der Mieter schuld

Verschwindet der Schimmel in einer Wohnung wieder von selbst, ohne dass der Hausbesitzer irgendwelche bautechnischen Veränderungen vornehmen ließ, ist jede Mietminderung deswegen auch im Nachhinein hinfällig. Vielmehr ist in einem solchen Fall davon auszugehen, dass die Schimmelbildung von Anfang an allein durch ein falsches Heiz- und Lüftungsverhaltens des Mieters selbst verursacht war, hat jetzt das Landgericht Dessau-Roßlau entschieden (Az. 1 S 199/06). Zumal, wenn die gesamte Zeit über keine derartigen Mängel in den Nachbarwohnungen gemeldet wurden.

Ein Bewohner hatte sich über Schimmel in seinem Schlafzimmer und Bad beschwert. Als sich dann die Pilze auch noch im Kinderzimmer ausbreiteten, rügte er dies als erheblichen Mietmangel und nahm eine Mietminderung vor. Auf das Angebot seines Vermieters, eine zusätzliche Heizung einbauen zu lassen, reagierte er nicht - worauf dieser annahm, die Sache sei aus der Welt. Was übrigens ein Jahr später tatsächlich geschah, als der Schimmel plötzlich verschwand - offenbar ohne wiederzukommen. Allerdings war wegen der einseitigen Schimmel-Mietminderung inzwischen ein Rückstand von insgesamt 1.164,34 Euro aufgelaufen. Diesen Betrag klagte der Vermieter jetzt ein.

Zu Recht, urteilten die Richter in Sachsen-Anhalt. Die in der Wohnung zeitweilig aufgetretene Schimmelpilzbildung war offensichtlich nicht auf bautechnische Mängel zurückzuführen.

Zwar müsse bei streitigen Feuchtigkeitsschäden zunächst der Vermieter sämtliche mögliche Ursachen ausräumen, und erst dann muss der Mieter nachweisen, dass nicht er schuld ist. Doch für die Richter spricht das Verschwinden der Schimmelpilze ohne Zutun der Parteien entscheidend für eine nachhaltige Änderung der Heiz- und Lüftungsgewohnheiten durch den Bewohner. Und dafür sei er nun mal selbst verantwortlich und kann nicht noch seinem Vermieter über eine unzulässige Mietminderung zur Kasse bitten.

Quelle: Deutsche Anwaltshotline

Wo wohnen Hausstaubmilben ungern?

Überempfindlichkeit, Unverträglichkeit, Allergie -
jeder kennt jemand, der davon betroffen ist, oder ist bereits selbst Opfer
dieser Volkskrankheiten. Besonders häufig ist die Hausstauballergie. Sie
ist keine direkte Reaktion auf den Staub, sondern auf die Ausscheidungen
der winzigen Staubmilbe. Die fühlt sich überall dort wohl, wo sich kleine
Partikel in Ritzen und Fasern verbergen können, in denen sie Zuflucht und
Nahrung finden. Neben Möbeln, Vorhängen und Betten entscheidet auch der
Bodenbelag darüber, wo sich die kleinen Spinnentiere häuslich einrichten
können.

Keine Zuflucht für Staubmilben
Fliesen sind deshalb als Bodenbelag zu empfehlen, weil sie den Staubmilben
durch ihre glatte Oberfläche keine Verstecke bieten. Zudem kann auch der
dekorativste Fliesenboden jederzeit ohne großen Aufwand feucht gewischt
werden. Der Staub verschwindet so im Putzwasser und wird nicht aufgewirbelt
wie beim Kehren oder Staubsaugen. Teppichböden und sogar die Ritzen von
Naturholz bieten Staub und den darin lebenden Lästlingen dagegen Zuflucht.
Ideal für Allergiker sind zudem Flächenheizungen. Radiatoren versetzen die
Luft in einen permanenten Kreislauf und wirbeln Schwebepartikel ständig
auf. Eine Fußbodenheizung dagegen erzeugt sanfte Strahlungswärme, der Staub
bleibt am Boden

Reizarmes Raumklima
Auch in diesem Zusammenhang punkten keramische Fliesen, da sie aufgrund
ihres guten Wärmetransports und gleichmäßiger Abstrahlung als idealer Belag
für Flächenheizungen ein reizarmes Raumklima unterstützen (Informationen
unter www.fliesenverband.de). Gut für die Raumluft sind die gebrannten
Keramikbeläge noch aus einem anderen Grund: Fliesen geben keinerlei
Emissionen ab. So genannte flüchtige organische Verbindungen, die aus
anderen Belagsmaterialien entströmen können, werden als Allergieauslöser
betrachtet, können also die Entstehung von Atemwegsproblemen bis hin zu
Allergien und Asthma begünstigen.

Quelle: ddp direkt


20. Januar 09

Lungensportgruppe in Bad Lippspringe etabliert

2008 wurde in Bad Lippspringe eine Lungensportgruppe gegründet. Zielgruppe sind Menschen, die an einer Erkrankung der Atemwege oder der Lunge leiden und dennoch Sport treiben möchten. Entstanden ist die Gruppe auf Bestreben von Berny Fiedler, Physiotherapeut an der zum Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) gehörenden Karl-Hansen-Klinik in Bad Lippspringe, und Steve Sander vom MZG-Therapiezentrum.

Berny Fiedler leitet die Kurse und wurde zuvor speziell ausgebildet. „Unsere Kurseinheiten basieren auf den neuesten Erkenntnissen der Lungen- und Bronchialheilkunde“, sagt der Physiotherapeut.

Geeignet sind die Kurse als Reha-Lungensport für Menschen mit den unterschiedlichsten Lungenbefunden, wie COPD und Asthma, aber auch im Bereich der Langzeit-Sauerstoff-Therapie.

Zum Jahresbeginn 2009 können weitere interessierte Teilnehmer aufgenommen werden.

Der Lungensport findet dienstags zwischen 17.15 und 18.15 Uhr in der Cecilien-Klinik Bad Lippspringe in der Lindenstraße statt.

Informationen gibt es im MZG-Therapiezentrum telefonisch unter 05252/95-4545 oder im Internet: www.medizinisches-zentrum.de.

Tipp: Community rund um die Themen Abnehmen, Diät und gesunde Ernährung

[Trigami-Review]

Kennen Sie schon die  große Community rund um die Themen Abnehmen, Diät und gesunde Ernährung. Mit über 3.000.000 Beiträgen handelt es sich dabei um eine der größten deutschsprachigen Communities in diesem Bereich. Hier findet man alles, was  zum Thema Abnehmen interessant ist. Es gibt ja   die unterschiedlichsten Diäten, diese werden besprochen und die Mitglieder der Community berichten von ihren Erfahrungen, die sie damit gemacht haben.  Experten geben ihre Meinung zu diversen Diätformen, diese sind auf  abnehmen.com nachzulesen.

Es gibt sogar ein kostenloses Tool, dieses rechnet aus,wie lange es dauert, bis man sein Wunschgewicht erreicht hast. Die Anmeldung ist gratis und  Vorteile hat man auch noch, man kann die vielen kostenlosen Tools nutzen , zum Beispiel die Diät-Software „IssWas“, die einem das Abnehmen erleichtert. Auch hat man die Möglichkeit, private Nachrichten an andere Mitglieder der Community zu senden.  Betreute Foren und natürlich auch ein Chat sind ebenfalls vorhanden, für den Chat muss man sich aber vorher extra registrieren.

Auf www.abnehmen.com kann man sogar ein Tagebuch führen, dieses kann man auch öffentlich machen . Man bekommt dadurch Rückmeldungen von  anderen Leidgenossen, was natürlich hilft, nicht aufzugeben. Gemeinsam ist es einfach  leichter, abzunehmen.

Kostenlose persönliche Nährwert- und Kalorientabelle zum errechnen von Kalorien, Punkten und anderen Nährwerten für Ihre Rezepte.

09. Januar 09

Einkaufstest für Lebensmittelallergiker

In Bad Bentheim findet im Rahmen des Europäischen Forschungsprojektes EuroPrevall vom 05. Januar bis zum 30. Januar 2009 ein Einkaufstest für Lebensmittelallergiker statt. Getestet werden neue, optimierte Informationsmedien, die miteinander verglichen und bewertet werden. Hierzu zählt eine neue Kennzeichnung auf den Verpackungen von Lebensmitteln, ein Informationsordner mit gedruckten Informationen und ein Allergie-Scanner, der die Informationen auf einem Display zeigt.

Die Probanden informieren sich anhand von sechs gestellten Lebensmitteln über die Zutaten und entscheiden, ob sie dieses Lebensmittel kaufen könnten oder nicht. Es werden Allergiker gegen Milch, Nüsse, Erdnüsse oder Gluten berücksichtigt. Auch Eltern, die für ihre allergischen Kinder einkaufen, können mitmachen. Nach dem Test wird ein Fragebogen ausgefüllt und die Informationsmedien bewertet. Der Test wird mit 25 € honoriert.

Ort: FIS Europe, Bahnhofstrasse 17a, Bad Bentheim
Zeitraum: 05.01.09 - 30.01.09
Ansprechpartner: Dr. Sylvia Pfaff
Tel. 05922/904003
E-Mail: sylvia.pfaff@web.de

Es sind gerne weitere Teilnehmer willkommen!

02. Januar 09

Brustvergrößerung ohne Narkose möglich

Innovation in der Schönheitschirurgie -Brustvergrößerung ohne Operation möglich

Brustvergrößerungen bedeuteten bisher immer eine Brustoperation mit Einschnitten am Rand der Brüste, um die Silikonkissen entsprechend einlegen zu können. Ein neues Verfahren soll die Brustvergrößerungen jetzt revolutionieren. Das neu entwickelte Verfahren mit Macrolane erfolgt mit Hyaluronsäure und macht jetzt eine Brustvergrößerung ohne Skalpell möglich.

Dies wird sicher für einige Frauen einen positiven Aspekt bei der Überlegung darstellen, den Busen vergrößern zu lassen, schließlich haben viele dies bisher noch gescheut, da eine Brustvergrößerung bisher immer mit einer Operation verbunden war. Dies bedeutet auch, dass keine langen Vorbereitungen auf eine Operation notwendig sind und auch keine Anästhesie angewandt werden muss. Narkosemittel können zu diversen Überempfindlichkeitsreaktionen führen, die als allergische, pseudoallergische oder pharmakologische Intoleranzreaktionen aufgefasst werden können. Vollkommen ohne jegliche Operation bedeutet natürlich auch keinerlei Narkose und auch keine entsprechende Nachsorge, die nach durchgeführten Operationen unerlässlich ist und gemacht werden muss. Ein weiterer Vorteil des neuen Verfahrens mit Macrolane ist, dass dabei keinerlei Narben zurückbleiben, da es sich eben auch nicht um eine Operation handelt und keine Einschnitte am Rand der Brüste erfolgen müssen.

Bei der neuen Methode zur Brustvergrößerung ist nur noch eine Injektion notwendig. Mit einer speziellen Injektionstechnik wird für die Brustvergrößerung die gelartige Hyaluronsäure hinter die Brustdrüse eingespritzt. Diese neuartige Brustvergrößerung ohne Operation ist eine Weiterentwicklung der auf Hyaluronsäure basierenden Unterspritzung der Falten im Gesicht, die bereits erfolgreich in über 9 Millionen Fällen eingesetzt wurde. Selbstverständlich unterliegt die neue Behandlung mit Hyaluronsäure auch klinischen Studien, die über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren eine gute Verträglichkeit aufzeigten. Die Ergebnisse der innovativen Brustvergrößerung halten bis zu einem Jahr an, danach muss die Injektion der Hyaluronsäure wiederholt werden.

11. Dezember 08

Weihnachtsgenüsse trotz Allergien?

Während der Adventszeit erfüllt der herrliche Duft von frisch gebackenen Plätzchen, Stollen oder auch frischen Bratäpfeln den Raum. Doch nicht jedem versüßen solche Leckereien den dunklen Winter. Für Allergiker kann ein Biss in ein Haselnussplätzchen bereits ein Kribbeln im Mund, ein Anschwellen des Halses oder sogar Atemnot und Kreislaufkollaps bedeuten. Welche Möglichkeiten bietet die seit Ende 2005 verpflichtende Kennzeichnung von Allergenen auf Lebensmitteletiketten? Steht Allergikern einer beschwerdefreien, genüsslichen Weihnachtszeit nun nichts mehr im Wege?

Etwa acht Prozent der Kinder und vier Prozent der Erwachsenen reagieren in Deutschland allergisch auf Lebensmittel. Zu den Hauptverursachern in der kalten Jahreszeit zählen Nüsse, Erdnüsse, Äpfel und die klassischen Weihnachtsgewürze wie Anis, Zimt und Kardamom. Aber auch Allergien gegen (Weizen-)Mehl, Kuhmilch und Eier - den Grundzutaten für das meiste Weihnachtsgebäck - erschweren Betroffenen die Weihnachtszeit. Nicht zu vergessen sind hierbei auch mögliche Kreuzallergien. So können Pollenallergiker, die an einem "Birkenpollen-Nuss-Kernobst-Syndrom" erkrankt sind, ebenfalls allergisch auf Weihnachtsgebäck reagieren. Bei einer Gräser- bzw. Getreidepollenallergie kann zudem eine Kreuzreaktion mit Weizenmehl oder Erdnüssen auftreten. Beifußallergiker sollten zudem bei den Gewürzen Zimt, Anis und Kardamom aufpassen.

Die Gefahren lauern vor allem in gekauftem Gebäck. Denn hier ist für den Allergiker nicht immer ersichtlich, ob allergieauslösende Bestandteile enthalten sind. Eine Erleichterung scheint hier zunächst die relativ neue Verpflichtung zur Allergenkennzeichnung zu bringen: Seit dem 25.11.2005 müssen 12 Lebensmittelgruppen, die zu den wichtigsten allergieauslösenden Zutaten gehören (Allergene), auf verpackten Lebensmitteln angegeben werden. Auch wenn diese Kennzeichnungspflicht ein wichtiger Schritt für Allergiker ist, hat diese Regelung ihre Grenzen. Denn es gibt bislang noch keine einheitliche Lösung für ungewollte Verunreinigungen bei der Lebensmittelproduktion. Hier gilt die Allergenkennzeichnung nicht. Keine Entwarnung gibt es darüber hinaus für Gewürzallergiker. Die Zutaten von Gewürzmischungen müssen nur dann einzeln aufgelistet werden, wenn mehr als 2 Prozent davon im Lebensmittel enthalten sind. Allergiker, die auf Nummer sicher gehen wollen, greifen daher am besten selbst zu Backschürze und Teigroller und genießen ihre eigenen Weihnachtsplätzchen auf diese Weise gleich doppelt.

Weitere Informationen zu diesem Thema und wie Sie durch Selberbacken problematische Zutaten leicht ersetzen können, finden Sie unter: http://www.phytodoc.de/news/

Quelle: www.lifepr.de

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10. Dezember 08

17 Prozent der Kinder sind Allergiker

Fast 17 Prozent der Kinder- und Jugendlichen haben einer Studie zufolge mindestens eine allergische Erkrankung. Sie litten in den zwölf Monaten vor der Befragung entweder an Heuschnupfen (knapp 9 Prozent), Asthma (rund 3 Prozent) oder Neurodermitis (gut 7 Prozent). Das geht aus Zahlen des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) hervor, auf den sich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln und das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin beziehen.

Kinder aus Familien mit mindestens einem allergischen Elternteil sind deutlich häufiger von Heuschnupfen betroffen als andere. Haben die Kinder dagegen mindestens ein älteres Geschwisterkind, sinkt das Risiko für Heuschnupfen. Auch der Sozialstatus spielt den Angaben zufolge eine Rolle: Kinder aus Familien mit hohem sozialen Status leiden öfter unter Heuschnupfen als Gleichaltrige aus Familien mit niedrigem Sozialstatus.

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Auf Allergene verzichten

Sind die Eltern Allergiker, sollten sie ihr Kind möglichst mindestens vier Monate lang stillen. Ist das nicht möglich, raten die Experten zu sogenannter hydrolisierter, weniger allergen wirkender Säuglingsnahrung. In manchen Fällen könne es zudem hilfreich sein, wenn die Mutter während der Stillzeit auf bestimmte Nahrungsmittelallergene in ihrer eigenen Nahrung verzichtet. Wichtig sei überdies, Kinder vor und nach der Geburt vor Passivrauch zu schützen, sie nach den Impfempfehlungen zu impfen und ein feuchtes Wohnklima zu vermeiden. Darüber hinaus sollte in der Familie kein Haustier mit Fell leben.

Informationen zur Gesundheit von Kindern haben die BZgA und das RKI in der Broschüre "Erkennen - Bewerten - Handeln: Zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland" zusammengestellt. Sie kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden unter www.kindergesundheit-info.de, Stichwort "Für Fachkräfte".

Quelle: n-tv

09. Dezember 08

Asthma: Mehr Wissen - weniger Notfälle?

Asthma-Studie der Universität Witten/Herdecke abgeschlossen / Fortbildungen kamen bei Ärzten und Praxisteams gut an

477 Ärzte, 255 Arzthelferinnen und 250 Patienten - So lautet die nüchterne Zahlenbilanz des Studienteams der medizinischen Fakultät an der Universität Witten/Herdecke zum Abschluss der so genannten L.I.S.A.-Studie. Mit L.I.S.A., der Leitlinien-Implementierungs-Studie Asthma, wurden Haus- und Kinderärzten in Nordrhein-Westfalen die Empfehlungen der aktuellen ärztlichen Leitlinie Asthma nahe gebracht. Der Hintergrund: Leitlinien kondensieren aktuelles und wissenschaftlich basiertes Wissen zu Handlungsempfehlungen für Ärzte. Von denen werden sie aber oft nicht wahrgenommen.

Wie erfahren Ärzte eigentlich von neuen Behandlungskonzepten?

"Dann muss man sie eben in die Arztpraxen bringen", sagten sich die Wissenschaftler der Universität und entwickelten Schulungen für Ärzte und Medizinische Fachangestellte, früher "Arzthelferinnen" genannt. Mit Unterstützung der Bundesärztekammer besuchten sie fortan ärztliche Qualitätszirkel in NRW um die Leitlinienempfehlungen mit den Kollegen zu diskutieren: Wie werden die Schweregrade bei Asthma festgelegt? Welche Medikamente haben einen langfristigen Nutzen bewiesen? Wie lauten die aktuellen Empfehlungen beim Notfall? Und: Was tun, um den Betroffenen mehr Selbstständigkeit zu ermöglichen? Zusätzlich zu den Fortbildungsveranstaltungen bekamen die Mediziner Zugang zum internetbasierten E-Learning der UWH. Hier konnte, wer wollte, sein Wissen weiter vertiefen.

Während die Ärzte von Arztkollegen geschult wurden, trafen sich die Arzthelferinnen mit einer spezialisierten Medizinischen Fachangestellten der Universität, um mehr über die Asthma-Erkrankung und den richtigen Umgang mit ihr zu lernen. Dabei wurde die korrekte Bedienung der Untersuchungs-Geräte in den Praxen genauso geübt wie der Gebrauch der verschiedenen Asthmasprays und -Inhaliergeräte.

Dieser Wissenstransfer war eingebunden in die eigentliche Studie: Ärzte und Arzthelferinnen bearbeiteten vor und nach den Schulungen Fragebögen um ihr Asthma-Wissen zu testen. Derzeit werden die etwa 2000 Fragebögen ausgewertet, um den Wissenszuwachs zu messen und zu vergleichen.

Und was haben die Patienten davon?

Profitieren die Patienten von den aufwändigen Schulungen ihrer Therapeuten? Das ist die zentrale Fragestellung der L.I.S.A.-Studie. Die Hypothese lautet: Die Umsetzung der Leitlinien-Empfehlungen in den Haus- und Kinderarztpraxen führt zu einem Rückgang der Notfälle bei den Asthma-Betroffenen. Diese Hypothese wurde durch etwa 500 Telefoninterviews geprüft, bei denen die Patienten Auskunft über ihre Erkrankung gaben. Die Studien-Auswertung ist noch in Arbeit. "Wir haben den Eindruck, dass die meisten Ärzte in vielen Teilbereichen bereits entsprechend der Leitlinien-Empfehlungen gehandelt haben, ohne die eigentliche Leitlinie zu kennen. Bei anderen Themen, etwa der Notfalltherapie, gab es aber große Diskrepanzen", sagt der Studienleiter und Internist Nik Koneczny.

Überrascht war das Studien-Team von der hohen Teilnahmebereitschaft der nordrhein-westfälischen Niedergelassenen. Koneczny: "Wir haben ursprünglich nur mit halb so vielen Arztpraxen gerechnet. Offensichtlich kamen das Thema und das Fortbildungsangebot gut an. Allen Teilnehmern möchten wir auf diesem Weg für&acute;s Mitmachen noch mal herzlich danken!"

Informationen & Kontakt: www.AsthmaWissen.de
Studienleitung: N. Koneczny Tel: 02302-926-717, LISA@evidence.de

Wissenschaftlicher Hintergrund:
Die L.I.S.A.-Studie (Leitlinien-Implementierungs-Studie Asthma) ist eine kontrollierte Interventionsstudie der Universität Witten/Herdecke mit den Projektpartnern Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) und Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), gefördert durch die Förderinitiative der Bundesärztekammer zur Versorgungsforschung. Im Zeitraum von März 2007 bis Juni 2008 wurden 477 Allgemein- und Kinderärzte in ihren ärztlichen Qualitätszirkeln zur evidenzbasierten und leitliniengerechten Asthma-Diagnostik und Therapie geschult. Nachfolgend wurde den Teilnehmern eine Schulung des Praxisteams und ein internetbasiertes CME-E-learning angeboten. Inhaltliche Grundlage war die Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) Asthma. Gemessen wurden Wissenszuwachs und Verhaltensänderung bei Ärzten und Arzthelferinnen sowie ungeplante Arztkontakte (Notfälle) und Wissenszuwachs/Verhaltensänderung bei den Patienten mittels Telefoninterviews. Ziel der L.I.S.A.-Studie ist die Erprobung und Evaluation unterschiedlicher Leitlinien-Implementierungs-Strategien in einem primärärztlichen Setting in Deutschland.

Quelle: idw-online.de

06. Dezember 08

Piercing kann zur Sensibilisierung gegenüber Nickel führen

Nickel kann Allergien auslösen. Das Metall ist weitverbreitet und in vielen Bedarfsgegen-ständen wie Modeschmuck und Bekleidungszubehör enthalten. Die Legierungen, aus denen viele Materialien für Gegenstände des alltäglichen Bedarfs hergestellt sind, weisen oft einen hohen Nickelgehalt auf. Dazu gehören auch Weißgold oder Neusilber. Letzteres wird zum Beispiel in Essbestecken, medizinischen Geräten, Reißverschlüssen, Blasinstrumenten und Saiten für Saiteninstrumente verwendet. Nickel ist auch Bestandteil von Edelstahllegierungen für Kochgeschirr, Schlüssel, Messer, Damenuhren, Herrenuhren, Kinderuhren,Jeansknöpfen, Gürtelschnallen, Schuhschnallen und Türklinken. Kinder können über Metallspielzeug mit Nickel in Kontakt kommen.

Der direkte Hautkontakt mit nickelhaltigen Materialien bewirkt bei sensibilisierten Verbrauchern eine Überempfindlichkeitsreaktion. An der Kontaktstelle kommt es dabei nach ein bis zwei Tagen zu einer Entzündungsreaktion der Haut. Für die Entwicklung einer Sensibilisierung oder eines Kontaktekzems gegenüber Nickel ist vor allem die Freisetzung von Nickel aus dem jeweiligen Material entscheidend. Diese Freisetzung wird durch andere Bestandteile des Materials hervorgerufen, beispielsweise durch Schwefel. Auch Körperflüssigkeiten katalysieren die Freisetzung von Nickel. Kommt, wie beim Piercing, nickelhaltiger Schmuck direkt mit der Haut oder darunter liegendem Fett- und Knorpelgewebe in Kontakt, kann Nickel durch Schweiß, Urin oder Blutplasma leicht herausgelöst werden.

In der Gesamtbevölkerung hat sich in den letzten Jahren die Zahl der Verbraucher, die gegenüber Nickel sensibilisiert sind, kaum verändert. Allerdings wurde bei Frauen unter 18 Jahren eine deutliche Zunahme der Sensibilität beobachtet. Studien zufolge tragen vor allem Verbraucher unter 18 Jahren Piercings an verschiedenen Körperteilen, Frauen sind dabei häufiger gepierct als Männer. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Entwicklung der Nickelsensibilisierung bewertet. Dabei wurde auch der mögliche Zusammenhang zwischen der Zunahme der Sensibilität gegenüber Nickel und Piercing beurteilt. Ergebnis der Bewertung war, dass beim Piercen ein besonderes Risiko besteht, gegenüber Nickel sensibilisiert zu werden und eine Kontaktdermatitis zu entwickeln. Das Tragen von Piercings in jungen Jahren erhöht die Wahrscheinlichkeit, als Erwachsener eine Nickelallergie auszubilden und Einschränkungen der Lebensqualität hinnehmen zu müssen. Aus Sicht des BfR sollte bereits in der Schule über die Risiken des Piercings aufgeklärt werden. Das BfR empfiehlt zu prüfen, ob Jugendliche unter 18 Jahren nur unter Vorlage einer Einverständniserklärung der Eltern gepierct werden dürfen. Um langfristig die Zahl derjenigen Verbraucher zu senken, die sensibel auf Nickel reagieren, sollte der zurzeit gültige Höchstwert der Freisetzung von Nickel aus den verschiedenen Bedarfsgegenständen weiter gesenkt werden.

Quelle: www.bfr.bund.de

PISA und Allergien

PISA zeigt in regelmäßigen Abständen, welche Leistungen Schüler im internationalen Vergleich erbringen. Mangelnde Leistungen sind jedoch nicht immer Schuld der Schüler oder des Schulsystems. Unbehandelte Allergien können zu vermeidbaren Beeinträchtigungen führen, da sie die Leistungsfähigkeit der Betroffenen erheblich einschränken. Bei Schülern mit Pollenallergie vermindert sich das Ergebnis bei Prüfungen während des Pollenflugs um ca. 20 %. Das Langzeitlernvermögen kann sich um 30 % vermindern, wie auch eine aktuelle britische Studie belegt. Allergien nehmen in allen industrialisierten Ländern zu. Heute ist bereits jeder Dritte von einer Allergie betroffen. 2015 wird etwa die Hälfte der Bevölkerung an Allergien leiden. Schätzungen zufolge wird nur bei ca. 10 % aller Allergiker die Krankheit korrekt diagnostiziert und behandelt. Für 90 % bedeutet dies eine vermeidbare Einschränkung der geistigen Leistungsfähigkeit und ebenso eine unnötige Einschränkung der Lebensqualität, da moderne Therapien vorhanden sind.

Weitere Informationen zu Allergien bietet Ihnen die Europäische Stiftung für Allergieforschung ECARF hier im Internet: http://www.ecarf.org/index.php?id=152&L=1

Die Europäische Stiftung für Allergieforschung ECARF ist gemeinnützig. Sie hat ihren Sitz an der Charité - Universitätsmedizin Berlin und engagiert sich speziell in der Forschung, Diagnostik und Therapie von Allergien. Leiter ist Prof. Dr. med. Torsten Zuberbier. ECARF vergibt kostenlos europaweit ihr Gütesiegel für allergikerfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Die Stiftung ist Mitglied im EU-geförderten internationalen Allergie- und Asthma-Netzwerk GA²LEN.

Quelle: ECARF

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Juli 2009

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