Die wissenschaftliche und medizinische Kompetenz im Bereich Allergien zeichnet den Gesundheitsstandort Bad Lippspringe seit langer Zeit aus. Mit der Eröffnung eines Zentrums für schweres allergisches Asthma wurde jetzt ein weiterer Kompetenz-Meilenstein gesetzt.
Verortet ist das Zentrum in der zum Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) gehörenden Karl-Hansen-Klinik. Deren Chefarzt, Prof. Dr. Hans Schweisfurth, sieht einen deutlichen Bedarf an medizinischer Kompetenz im Bereich allergisches Asthma: „Viele Menschen leiden an allergischem Asthma. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge ist das Leiden vererbbar. Durch unsere Erfahrungen in diesem Bereich sind wir in der Lage, dort weiter zu helfen, wo Andere nicht weiterkommen.“
Ein Beispiel für allergisches Asthma ist der „Etagenwechsel“ beim Heuschnupfen. Dabei greift die Entzündung der Schleimhaut im Nasen-Rachen-Raum auf die unteren Atemwege über und bedingt dort das Asthma. Innerhalb mehrerer Jahre kann sich dann ein so genanntes Pollenasthma entwickeln.
Häufig reagieren die Betroffenen auch auf weitere Allergene und die Auslöser verstärken sich. Es entsteht das schwere allergische Asthma.
Prof. Dr. med. Hans Schweisfurth stellte das Konzept "Netzwerk schweres allergisches Asthma Bad Lippspringe" vor.
Zum MZG gehören neben der Karl-Hansen-Klinik das die Allergie- und Asthma-Klinik und das Allergie-Dokumentations- und Informationszentrum (ADIZ).
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