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Für die meisten Menschen sind lange
Hitzeperioden oder ein nasskaltes Klima mit gesundheitlichen Risiken
verbunden. Besonders in den Ballungsräumen der Tallagen leidet
derOrganismus unter den immer häufiger anzutreffenden Wetterextremen.
In den 55 Heilklimatischen Kurorten Deutschlands ist dies nicht der
Fall. Dort ermöglicht die Abwesenheit klimatischer Stressfaktoren eine
effektive Erholung. Saubere Luft und dosierte Reize werden außerdem zu
therapeutischen Zwecken genutzt. Wie die neue Broschüre zeigt, muss der
Bundesbürger für diese Form der Gesundheitsfürsorge nicht weit reisen.
Das Heilklima findet sich in fast jedem Bundesland; es ist ein
Bestandteil der jeweiligen Heimat.
Wenn
die Sonne erbarmungslos vom Himmel brennt, die Luftfeuchtigkeit in den
Flusstälern an eine Waschküche erinnert oder wenn eisige Nebel durch
Mark und Bein ziehen, wird der menschliche Organismus extrem belastet
und es ist höchste Zeit für die Sommerfrische bzw. einem traditionellen
Winterurlaub. Beste Voraussetzungen dafür bietet das Heilklima.
Belastende Wetterfaktoren, wie zum Beispiel Schwüle, gibt es dort so
gut wie gar nicht. Stattdessen wirken im Heilklima je nach Region
Schon- oder Reizfaktoren therapeutisch auf den Körper ein. Der Gesunde
kann sich also wunderbar beim Sport vom alltäglichen Stress erholen,
Symptome diverser Krankheiten lassen sich deutlich lindern.
Wissenschaftlich
fundierte aber doch leicht verständliche Erklärungen zum Heilklima
liefert der neue Gesundheitsführer des Verbandes der Heilklimatischen
Kurorte Deutschlands e.V.. Hier erfährt der Leser alles Wissenswerte
über die Anwendung und die speziellen Indikationen der Klimatherapie,
die übersichtlich für jeden Ort einzeln aufgeführt werden.
Auch
Familien, die mit ihren Kindern gesunde aber eben doch spannende Ferien
verbringen wollen, bekommen viele nützliche Informationen für ihre ja
nicht immer unbedingt leichte Urlaubsplanung.
Heilklima: Gesundheit in der eigenen Heimat.
Wer
nun aber glaubt, er müsse für sein körperliches Wohlbefinden eine weite
Reise auf sich nehmen, wird schnell eines Besseren belehrt. Bei der
Vorstellung der einzelnen Orte wird manchen hitzegeplagten Rheinländer
beispielsweise die Nähe zu Nümbrecht überraschen. Die Fahrzeit von Köln
beträgt nämlich etwa nur eine halbe Stunde. Urlaub im Heilklima wird so
ganz leicht zu einem Urlaub in der eigenen Heimat. Darauf sind die
Heilklimatischen Kurorte auch zu Recht stolz. Denn auch wenn manche
Kurorte klein sind und fern ab der großen Verkehrsadern liegen, sind
sie doch wahre Kleinode der regionalen Kultur und Geschichte. Während
man im westfälischen Nieheim auf den Spuren der Schlacht im Teutoburger
Wald wandelt, befindet man sich in Lindenfels geradewegs mitten im
sagenumwobenen Jagdrevier, in dem Siegfried aus Xanten zusammen mit den
Burgundern auf jene folgenreiche Pirsch ging. Und dass die deutsche
Provinz sehr wohl über eine exquisite Küche und einem zum Wellness
einladenden Luxus verfügt, wusste auch schon Königin Marie Antoinette,
die vor 1789 gerne in Hinterzarten im Hochschwarzwald dem Smog und der
Hitze der französischen Hauptstadt entfloh.
Die kurze Anfahrt hilft dem Klima
Die
Nähe zum eigenen Wohnort ist jedoch nicht nur wegen der regionalen
Kultur ein wichtiger Vorteil der Heilklimatischen Kurorte. Durch die
kurze Anfahrt ist auch die CO²-Bilanz des einzelnen Gastes
wesentlich
besser. Im Gegensatz zum Flugtourist beteiligt er sich durch die
Auswahl des Urlaubsortes aktiv am Klimaschutz und schont obendrein
seinen Geldbeutel sowie seine Nerven. Dies liegt auch ganz
auf der
Linie der Heilklimatischen Kurorte selbst. Der Erhalt der Umwelt ist
für sie schon seit jeher ein zentrales Anliegen. Sei es die konsequente
Verkehrsberuhigung, die Verknüpfung des regionalen Nahverkehrs oder
eine Unzahl von Maßnahmen zur Bekämpfung des Feinstaubs, die
Heilklimatischen Kurorte sehen sich als Vorreiter einer kommunalen
Politik, die sich am Miteinander von Mensch und Natur orientiert.
Dieser Gedanke stärkt wiederum die Gesundheit des einzelnen Besuchers,
denn dort wo Umweltgifte fehlen, kann der Körper wesentlich leichter
zur Ruhe kommen und sich von der Hektik des Alltags erholen.
Der
neue Gesundheitsführer „Heilklimatische Kurorte in Deutschland“
(erhältlich über den Buchhandel oder) ist kostenlos zu bestellen bei:
Verband der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands e.V.
Geschäftsführer Stefan Schürlein
Schubertstr. 3
D-78141 Schönwald
Tel. 07722 / 860 860
Fax 07722 / 860 834
e-Mail: info@heilklima.de; www.heilklima.de
Kur, Gesundheit und Erholung
Gesund
werden oder gesund bleiben, für beide Ziele ist das Heilklima wie
gemacht. Sie können Krankheiten vorbeugen oder sich wieder aufpäppeln.
Heilklimatische Kurorte sind sowohl für die Prävention als auch zur Regeneration bestens geeignet.
Stimulierende Reize wie Kühle oder erhöhte UV-Strahlung aktivieren Ihre Abwehrkräfte und härten den
Organismus ab. Ihr Wohlbefinden wird also dauerhaft gefördert. Wenn Sie sich aber von einer akuten
Krankheit erholen wollen, kann es sinnvoll sein, auch stimulierende Reize zu minimieren und ein
möglichst schonendes Klima aufzusuchen. Da es „das Heilklima“ nicht gibt und außerdem die Wahl des
Kurortes von Ihrer Erkrankung und Ihrer individuellen Konstitution abhängt, sollten Sie sich in
diesem Falle von Ihrem Hausarzt beraten lassen, welche Kur für Sie besonders geeignet ist. Sie
können natürlich auch gerne selbst auf unserer Homepage nach dem passenden Kurort mit Ihrem Klima
suchen. Vor Ort kümmern sich Mediziner, Alternativmediziner oder Homöopathen dann darum, dass Sie
möglichst schnell wieder auf dem Damm sind und das Leben wieder voller Freude genießen können.
Nördlich der Heilklimatischen Kurorte Königstein und Falkenstein
erstreckt sich bis zur höchsten Gemeinde im Taunus - Schmitten - der
Heilklima-Park Hochtaunus. Auf rund 20 qkm wechseln sich reizvolle
Landschaftbilder mit waldbestandenen Hängen ab. Ebenso wie die Heilklimatischen Kurorte Königstein und Falkenstein im
Taunus zeichnet sich das Waldgebiet durch sein therapeutisch wirksames
und anwendbares Klima aus.