Der aktuelle Test von Allergiemittel, den das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST in der aktuellen Ausgabe veröffentlicht, bringt Paradoxes ans Licht. Von den 74 getesteten rezeptfreien Allergiemittel, darunter Nasensprays, Augentropfen und Mittel zum Einnehmen, enthalten 21 einen Konservierungsstoff, der selbst zu Allergien führen kann. Wiederum sechs Mittel sind mit E216 konserviert, das zudem auch noch östrogenähnlich wirken kann und deshalb in Lebensmittel nicht mehr zugelassen ist.
Es gibt aber auch noch gute Nachrichten: Gerade bei den Mitteln zum Einnehmen gibt es viele empfehlenswerte Präparate. Allein 25 Produkte enthalten von ÖKO-TEST das Urteil „sehr gut“, weitere fünf das Ergebnis „gut“. Außerdem gibt es noch 15 Nasensprays und Augentropfen mit Bestnoten.
ÖKO-TEST empfiehlt: Um akute Symptome zu lindern, sind die rezeptfreien Mittel aus der Apotheke hilfreich. Hierbei sollte man bei den Mitteln zum Einnehmen auf die Wirkstoffe Cetirizin und Loratadin achten, die als besser verträglich gelten. Wichtig ist es aber dennoch, bei einer Allergie zum Arzt zu gehen. Denn eine unbehandelte Allergie kann sich auch verschlimmern.
Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2011 gibt es seit dem 28. Januar 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
Danke für den Tipp. Ich nutze oft Augentropfen, da ich trockene Augen habe. Ich teste es aus und lass es euch wissen
Kommentiert von: Leny | 12. Januar 12 um 10:40 Uhr
Ich benutze seit einiger Zeit Cetirizin und auch von Freunden höre ich, dass dies die beste Wirkung erzielt. Man sollte es aber nur abends zu sich nehmen, da Cetrizin sehr müde macht.
Mich würde interessieren ob Rupafin zu den Mitteln gehört, die eher schlecht getestet wurden.
Kommentiert von: allergie-leben | 17. April 12 um 17:49 Uhr