21 posts categorized "Aktuelles"

08. Juli 09

ECARF-Allergikersiegel an Feinstaubfilter für Laserdrucker und Kopierer

Die Europäische Stiftung für Allergieforschung – ECARF hat das Qualitätssiegel für allergikerfreundliche Produkte und Dienstleistungen an den Clean Office Carbon Ozon- und Feinstaubfilter verliehen.

Staubtechnische Prüfungen zeigen, dass der Filter die Feinstäube, die von Druckern emittiert werden, filtert. Zusätzlich verfügt er über eine Schicht aus Aktivkohle, die gesundheitsgefährdende Stoffe wie Ozon, Benzol, Toluol und unangenehme Gerüche filtert.

Für Personen mit chronischen Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege ist der Filter eine Hilfe, da die Anwendung des Filters einen erkennbaren Schutz vor möglicherweise schädigenden Einwirkungen von Feinstäuben am Arbeitsplatz bietet.

Die Europäische Stiftung für Allergieforschung – ECARF hat ihren Sitz an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und vergibt das Qualitätssiegel kostenlos europaweit an allergikerfreundliche Dienstleistungen und Produkte. Das Siegel bietet Allergikern Orientierung und steht für geprüfte Qualitätssicherung.

Quelle: ECARF

20. April 09

Sehr starker Birkenpollenflug schon im April

Am ersten April-Wochenende hat die Birkenpollensaison explosionsartig begonnen. „Für Birkenpollenallergiker – das sind immerhin über 13 Prozent der Gesamtbevölkerung – beginnt jetzt die Leidenszeit mit Niesen, Fließschnupfen, juckenden Augen oder sogar Atemnot“, warnt Professor Dr. Hans F. Merk, Allergologe aus Aachen und Vizepräsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA). Bereits jeder Dritte Deutsche ist allergiekrank – viele davon chronisch.1 Menschen mit Heuschnupfen haben außerdem ein hohes Risiko, zusätzlich an Asthma bronchiale zu erkranken.2,3 „Trotzdem wird nach unserer Schätzung zurzeit nur etwa jeder zehnte Allergiker in Deutschland korrekt behandelt“, bedauert Merk.

Um eine bessere Versorgung auch allergiekranker Patienten soll es bei den Verhandlungen in Berlin zwischen den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und den Krankenkassen gehen, die am 20. April 2009 fortgesetzt werden. Der ÄDA, der die niedergelassenen Allergologen vertritt, fordert, dass bundesweit eine Zusatzvereinbarung für allergologische Behandlungen zu den Leistungen der Regelversorgung erfolgt. Gegenwärtig wird dies so nur in Baden-Württemberg praktiziert. „Wir hoffen, dass nach diesen Verhandlungen allergologisch tätige Ärzte in allen Bundesländern die Unterstützung für ihre Patienten erhalten, die sie für deren bessere Versorgung dringend benötigen“, betont Merk.

Die ursächlich wirkende spezifische Immuntherapie kann beispielsweise bei etwa 90 Prozent der Heuschnupfenkranken die Beschwerden über Jahre verbessern und das Asthmarisiko senken. „Sicherlich ist diese Therapie zunächst kostenintensiv. Aber ohne eine adäquate fachärztliche Behandlung droht dem Allergiker eine Chronifizierung seiner Erkrankung, die für das Sozialsystem erst recht ein Mehr an Kosten bedeutet“, erklärt der Vizepräsident des ÄDA.

Jetzt starker Pollenflug trotz langem Winter

Von einer kompletten fachärztlichen Betreuung könnten rund 20 Millionen Heuschnupfenkranke profitieren. Für sie hat die Leidenszeit auch in diesem Jahr wieder früh begonnen: Bereits seit Ende Januar fliegen die Haselnusspollen und mit den ersten warmen Sonnentagen auch die Birkenpollen. „Während der Pollenflug von Hasel und Erle in den tieferen Lagen mittlerweile schon abklingt, verzeichnen wir nun in den meisten Bundesländern einen starken Flug von Birkenpollen“, berichtet Dr. Christina Koppe vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Freiburg. In Bochum seien am 4. April einige Tausend Birkenpollen in die Falle geflogen, in der Landeshauptstadt Berlin waren es über 300 Pollen. Der DWD definiert üblicherweise einen „starken“ Birkenpollenflug, wenn über 50 Pollen an einem Tag in der Messstation gezählt werden.


1 Weißbuch Allergie in Deutschland, 2. Auflage. DGAKI, ÄDA, DAAU (Ring J, Fuchs T, Schultze-Werninghaus G, Hrsg.), Urban und Vogel, München 2004. ISBN 3-89935-182-7

2 Bachert C: Die allergische Rhinikonjunktivitis. Allergologie 2005; 28(2):45-52

3 Merk HF, Ott H: Allergie-Taschenbuch. ABW-Verlag, Berlin, 2008

Quelle:

Prof. Dr. Hans F. Merk, Hautklinik der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen

Charité sucht Patienten mit chronischer Urtikaria (Nesselsucht) für Studie

Für eine Studie des Allergie-Centrum-Charité sucht die Hautklinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin Patienten im Alter zwischen 18 und 75 Jahren, die an einer ausgeprägten chronischen Urtikaria (Nesselsucht) leiden. Da diese Studie bald abgeschlossen sein wird, bietet sich nunmehr die letzte Chance für interessierte Patienten sich zu melden und dabei auch mehr über Ihre Erkrankung zu erfahren.

In einer Behandlungsstudie soll die optimale Dosierung eines bereits zugelassenen, modernen Antiallergikums für die Behandlung der chronischen Urtikaria untersucht werden. Für die Messung des Therapieerfolges werden hochinnovative aber nichtinvasive Meßverfahren, wie z.B. die Thermographie (Wärmebildmessungen) und das Volumen der Hautveränderungen erfassende volumetrische Analysen eingesetzt. Die Studie steht unter der ärztlichen Leitung von Professor Marcus Maurer aus dem Allergie-Centrum-Charité und dauert für jeden Patienten etwa 2-4 Wochen. Damit den Patienten keine Unkosten entstehen, kann eine entsprechende Aufwandsentschädigung im Falle einer Teilnahme vergütet werden.

Die Urtikaria ist eine der häufigsten Hauterkrankungen überhaupt. Sie ist gekennzeichnet durch einen stark juckenden Ausschlag (Quaddeln) an einzelnen Körperteilen oder am ganzen Körper; teilweise entstehen auch schmerzhafte Schwellungen. An einer chronischen, dass bedeutet länger als sechs Wochen anhaltenden Urtikaria, leiden rund 800.000 Menschen in Deutschland.

Für interessierte Patienten haben wir extra ein Studientelefon eingerichtet: Tel.: 0178-1448784 (elena.ardelean@charite.de). Ferner gibt es weitere Informationen über das Allergie-Centrum-Charité, Charitéplatz 1, 10117 Berlin.

Charité sucht Patienten mit Neurodermitis für Studie

Wenn Sie bei Neurodermitis unter mäßig bis starkem Juckreiz leiden, haben Sie die Möglichkeit zur Teilnahme an einer klinischen Studie mit einem neuen Medikament in Tablettenform.
Die Behandlungsdauer beträgt ungefähr sieben Wochen. Patienten zwischen 18 und 65 Jahren,
ohne schwerwiegende Grunderkrankungen, können sich bei Interesse gern persönlich informieren.
Wir stehen Ihnen von Montag bis Freitag von 09.00 - 15.00 Uhr unter der
Telefonnummer: 030 / 450 618 294 zur Verfügung.
Oder kontaktieren Sie uns unter: Studie-uss@charite.de

17. April 09

Allergie-Experten: MZG-Klinik im WDR-Fernsehen

Das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe hat einen Schwerpunktbereich "Allergien". Mit Beginn der Pollenflug-Saison hat sich auch der WDR Köln diesem Thema gewidmet. Im Rahmen einer "Allergie-Woche" ab dem 20. April wird täglich im 3. Programm des WDR Fernsehens in der "Servicezeit" von 18.20-18.50 Uhr das Thema Allergie von allen Seiten betrachtet.

Den Auftakt dieser Allergiewoche leistet die "Servicezeit Gesundheit" mit dem Beitragstitel: "Allergie - Wenn das Immunsystem überreagiert". Dieses Erklärstück über die Entstehung von Allergien wurde von einem WDR Team mit der Autorin Monika Härle im MZG realisiert. Es besuchte jetzt die Auguste-Viktoria-Klinik des MZG und interviewte und beobachtete unter der Führung des Chefarztes Dr. Daniel Schüler auch drei junge Allergiepatienten.
Der sechs Minuten lange Beitrag wird in der Servicezeit Gesundheit am kommenden Montag, 20.04.2009, zwischen 18.20 und 18.50 Uhr im WDR-Fernsehen ausgestrahlt.

16. März 09

Forschungsgruppe fordert Erstattung von Akupunktur bei Kopfschmerzen Aktuelle Meta-Analysen belegen Wirksamkeit von Akupunktur

Die Auswertung der Daten von 6.700 Kopfschmerz-Patienten zeigt: Akupunktur hilft bei Spannungskopfschmerz und Migräne mindestens ebenso gut wie die schulmedizinische Standardtherapie. Zu dieser Einschätzung gelangen zwei aktuell veröffentlichte Meta-Analysen der internationalen Cochrane Collaboration. Cochrane Meta-Analysen genießen in der Fachwelt hohes Ansehen und sind die Grundlage für die Entwicklung von medizinischen Leitlinien.

„Die Cochrane Reviews zeigen, dass Akupunktur bei Spannungskopfschmerzen und Migräne sehr gut hilft und mindestens so gut belegt ist wie konventionelle medikamentöse Therapieverfahren und dies bei viel geringeren Nebenwirkungen und wahrscheinlich deutlich besserer Langzeitwirkung. Damit ist aus medizinischer Sicht der Weg für eine Erstattung der Akupunktur bei Kopfschmerzen frei“, sagte Prof. Albrecht Molsberger, Vorsitzender der Forschungsgruppe Akupunktur, am Mittwoch in Grafing bei München. Die Forschungsgruppe setzt sich seit Jahren für die Akupunktur in Deutschland ein.
In Deutschland leiden rund zehn Millionen Menschen an behandlungsbedürftigen Kopfschmerzen. „Es kann nicht sein, dass Therapien, deren Wirksamkeit weniger gut belegt ist und die zudem starke Nebenwirkungen haben, von den Krankenversicherungen bezahlt werden und eine so gut belegte Therapie wie die Akupunktur für die Mehrheit der Patienten nicht erstattet wird“, erklärte Molsberger. Die Behandlung mit Akupunktur nütze nicht nur dem Patienten, sondern sei wahrscheinlich langfristig ökonomischer als andere Therapieverfahren, da sie besonders lange wirksam sei.

Studien mit über 6.700 Patienten analysiert
Die Cochrane Collaboration hat 22 Studien bei 4400 Patienten zu Akupunktur bei Migräne ausgewertet. In einer weiteren Analyse wurden elf Studien bei 2300 Patienten mit Spannungskopfschmerzen untersucht.

Die Studien mussten mindestens acht Wochen dauern und über eine Kontrollgruppe verfügen, in der entweder eine medikamentöse Therapie, keine Behandlung, Scheinakupunktur oder andere nicht-medikamentöse Verfahren verglichen wurden. Einen wichtigen Anteil daran haben die gerac-Kopfschmerz-Studien (German Acupunture Trials) aus Deutschland, an der rund 1.200 Patienten mit Spannungskopfschmerz oder Migräne teilgenommen haben und die wesentlich durch die Forschungsgruppe mitgestaltet wurden.

Akupunktur hilft bei Spannungskopfschmerzen
Bei der Behandlung von Spannungskopfschmerzen zeigte sich, dass die Kombination Akupunktur plus Medikamente einer rein medikamentösen Therapie deutlich überlegen ist: Zu einer Reduktion der Kopfschmerztage um mindestens die Hälfte kam es bei 47 Prozent der Patienten mit Akupunktur, aber nur bei 16 Prozent mit alleiniger Schmerzmitteltherapie.

Weniger Migräneanfälle durch Akupunktur
Akupunktur beugt Migräneanfällen vor. Das zeigte die Auswertung von 22 Studien mit Migränepatienten. Bei jedem zweiten mit Akupunktur behandelten Patienten halbierte sich die Häufigkeit der Anfälle. Auch die Zahl der Kopfschmerztage sowie die Schmerzintensität war sowohl nach zwei als auch nach drei bis vier Monaten mit Akupunktur deutlich niedriger.
Bei Migräne wurde die Akupunktur auch mit der täglichen Einnahme von Betablockern oder Antiepileptika verglichen. Ergebnis: Elf Akupunktursitzungen wirken genauso gut wie Betablocker oder Antiepileptika, die der Patient über sechs Monate täglich einnehmen muss. „Damit ist die Akupunktur eine echte Alternative zur medikamentösen Prophylaxe und verbessert die Lebensqualität des Patienten“, erklärte Molsberger.
Wurde jedoch Akupunktur (Verum) mit verschiedenen Schein-Akupunkturverfahren (Sham) bei Migräne verglichen, ergaben sich keine signifikanten Unterschiede: Die Zahl der Kopfschmerztage sank in beiden Gruppen ähnlich stark, die Anfallsfrequenz war ähnlich und auch der Gebrauch von Schmerzmitteln unterschied sich nicht signifikant in den beiden Gruppen. „Dass Verum- und Sham-Akupunktur keinen nennenswerten Unterschied zeigen, überrascht mich nicht. Bei den großen Akupunkturstudien wurde nicht die Qualität sondern die Wirksamkeit der Akupunktur untersucht. Aus meiner Erfahrung allerdings sind die Punktauswahl und Stimulationstechnik entscheidend für den optimalen Behandlungserfolg“, erläuterte der Wissenschaftler.

Kopfschmerzen
Etwa zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an Migräne, wobei Frauen etwas häufiger betroffen sind als Männer. Etwa 20 bis 30 Prozent der Gesamtbevölkerung entwickeln im Laufe ihres Lebens einen häufigen episodischen Spannungskopfschmerz mit einer Kopfschmerzhäufigkeit von bis zu 180 Tagen pro Jahr.

Rund 3,7 Milliarden Schmerzmitteldosen werden jährlich in Deutschland konsumiert – der größere Teil davon wegen Kopfschmerzen. Allein durch den Konsum von sogenannten, oft frei verkäuflichen, nicht-steroidalen Analgetika wird aufgrund der Nebenwirkungen mit 1000 - 4000 Toten pro Jahr in Deutschland gerechnet. 
Es wird vermutet, dass bis zu 40 Prozent der chronisch auftretenden Kopfschmerzen durch die häufige Einnahme von Schmerz- oder Migränemitteln ausgelöst werden, wobei die Einnahme immer mehr gesteigert wird.

Auf Grund ihrer Häufigkeit besitzt die Migräne eine nicht zu unterschätzende volkswirtschaftliche Bedeutung. Jährlich werden in Deutschland etwa 500 Mio. Euro von Patienten und Krankenversicherungen für die ärztliche und medikamentöse Behandlung der Migräne ausgegeben. Die durch Arbeitsausfall zusätzlich entstehenden indirekten Kosten werden auf über das 10-fache dieser Summe geschätzt.

Die Forschungsgruppe Akupunktur
Seit ihrer Gründung im Jahre 1988 zählt die Forschungsgruppe Akupunktur und Chinesische Medizin zu den großen medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland: Die GERAC-Studie als eine der größten wissenschaftlichen Studien wurde von der Forschungsgruppe Akupunktur maßgeblich gestaltet.

Neben der Forschung ist die Lehre zentrales Anliegen. Mehr als 3.000 Mediziner haben ihre Ausbildung bei der Forschungsgruppe absolviert und die Akupunktur erfolgreich in den Workflow ihrer Praxis integriert: Ärzte der Forschungsgruppe führen die meisten Akupunkturbehandlungen in Deutschland durch.

13. März 09

Charité sucht Asthmatiker für Feinstaubstudie

Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob die Umweltbelastung wirklich eine direkte Reaktion im Bronchialsystem sensibler Personen (Asthmapatienten) auslöst und ob diese Reaktion durch eine einfache Maßnahme, das Auftragen einer speziellen Nasensalbe (als Staubfilter), gemildert werden kann.

Die Studie bedeutet für die interessierten Patienten, drei Tage hintereinander jeweils zwei Stunden spazieren zu gehen. Am ersten Tag wird der Spaziergang unter hoher Feinstaubbelastung in der Frankfurter Allee stattfinden, am zweiten Tag wiederum in der Frankfurter Allee, zusätzlich mit der speziellen Nasensalbe. Am dritten Tag wird der Spaziergang in einem Grüngebiet, dem Campusgelände Berlin Buch, stattfinden. Jeweils vor und nach dem Spaziergang wird eine Lungenfunktionsmessung vorgenommen und Atemkondensat und Sputum zur Analyse entnommen werden.

Die Patienten enthalten eine Aufwandsentschädigung von 200 Euro.

Interessenten melden sich bitte Montag, Mittwoch, Freitag zwischen 9.00 und 13.00 unter der Telefonnummer 450 665 024 bei Frau Dr. Liebers oder per Mail unter pneumologie@charite.de.

02. März 09

Lebensmittelallergiker gesucht

Forschungsprojekt: Lebensmittelallergiker gesucht

Beurteilen Sie neue Informationsmittel in Bonn! Nach einem guten, aber nicht ausreichenden Start des Einkaufstest in Bad Bentheim, haben wir uns entschieden, den Einkaufstest in Bonn zu wiederholen: Haben Sie, Ihr Partner oder Ihr Kind eine Lebensmittelallergie? Dann machen Sie mit bei unserem Einkaufstest! Sie beurteilen den Informationsgehalt von neu gestalteten Etiketten, eines Allergie-Buches und eines Allergie-Scanners. Der Einkaufstest am 11. und 12. März 2009 im Gebäude Katzenburgweg 7-9 an der Uni Bonn, D-53115 Bonn (Institutsbibliothek 2. Stock) jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr zeigt neue Möglichkeiten auf, mit denen Sie im Supermarkt hinsichtlich Allergenen in Lebensmitteln informiert werden.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung sollen als Empfehlungen an die EU übermittelt werden. Kommen Sie einfach vorbei! Ein kleines Dankeschön für den 30 minütigen Einkaufstest halten wir für Sie bereit. Für mehr Informationen über das Projekt senden Sie eine E-Mail an sylvia.pfaff@web.de oder rufen Sie uns an Tel 05922/904003 oder 0175/16 32 378

01. März 09

Polleninformationsdienst nimmt die Arbeit auf

Die Messstellen des Polleninformationsdienstes haben ihre Arbeit wieder aufgenommen und berichten über den aktuellen Pollenflug. Die bundesweit erhobenen Daten könnten im Internet abgefragt werden, so die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. In einigen Regionen Deutschlands gibt es bereits Haselnusspollen in der Luft.

Quelle: aerztezeitung.de

Jetzt ist Zeit für Hyposensibilisierung gegen Ambrosia

Ambrosia-Pollen sehr aggressiv / Hohes Asthmarisiko

Höchste Zeit ist es jetzt nicht nur für die spezifische Immuntherapie (SIT) bei Gräserpollenallergie, sondern auch für Patienten, die auf Ambrosia allergisch reagieren. Eine SIT kann sich wegen der starken Aggressivität dieser Pollen besonders lohnen.

Noch bis vor wenigen Jahren waren in Deutschland Patienten, die im Prick-Test positiv auf Ambrosia (Traubenkraut) reagierten, eine Rarität. "Das hat sich jetzt schlagartig geändert", sagte Professor Torsten Zuberbier von der Charité Berlin zur "Ärzte Zeitung".

Eine europäische Studie, an der auch zwei deutsche Zentren, nämlich das Allergie-Centrum in Berlin und in München beteiligt waren, hat ergeben, dass 14  Prozent der Patienten mit Verdacht auf allergische Rhinitis hierzulande gegen Ambrosia sensibilisiert sind.

Die aus Nordamerika eingeschleppte Pflanze entfaltet in Europa zunehmend ihr Allergiepotenzial. In der Hauptblütezeit von August bis September findet man die Pflanzen in Gärten, Wildäckern, Schnittblumenfeldern, auf Baustellen und an Straßenrändern. Es handelt sich nach Angaben von Zuberbier um ein sehr aggressives Allergen. Daher könne sich bei den Betroffenen aus dem Heuschnupfen rasch Asthma entwickeln.

Zuberbier: "Aus den USA wissen wir, dass bereits ein Viertel bis ein Zehntel der sonst üblichen Pollenzahl ausreicht, um klinische Beschwerden hervorzurufen."

Patienten mit Ambrosia-Allergie sollten wie andere Pollenallergiker mit modernen, nicht sedierenden Antihistaminika und bei Bedarf mit Kortikoid-Nasensprays behandelt werden, empfiehlt der Berliner Allergologe. Aufgrund der starken Aggressivität der Ambrosia-Pollen sei zusätzlich eine SIT zu erwägen. Hilfreich könne es außerdem sein, wenn Patienten die Pflanze gegebenenfalls mit Schutzhandschuhen rechtzeitig aus dem eigenen Garten entfernen.

Quelle: aerztezeitung.de

25. Februar 09

Charité sucht Patienten mit Neurodermitis

Liebe Leser, die Cahrite sucht Patienten mit Neurodermitis. Haben Sie Interesse?

Sie haben Neurodermitis und Juckreiz? Wenn Sie bei Neurodermitis unter mäßig bis starkem Juckreiz leiden, haben Sie die Möglichkeit zur Teilnahme an einer klinischen Studie mit einem neuen Medikament in Tablettenform. Die Behandlungsdauer beträgt ca. 3 Wochen.

Patienten zwischen 18 und 65 Jahren ohne schwerwiegende Grunderkrankungen
können sich bei Interesse gern persönlich informieren.

Wir stehen Ihnen von Montag bis Freitag von 09.00 – 15.00 Uhr unter der
Telefonnummer: 030 / 450 618 29 zur Verfügung.

Oder kontaktieren Sie uns unter: Studie-uss@charite.de

21. Februar 09

Fastfood: Kindern bleibt die Luft weg

Leben Sie in einem Wohnviertel mit vielen Fastfoodlokalen? Dann sei Ihnen angeraten, ernsthaft über eine Verlegung Ihres Wohnsitzes nachzudenken.

Zumindest, wenn es nach den Forschern der Universität von Michigan geht. Laut einer aktuellen Studie steigt nämlich das Risiko eines Schlaganfalls mit der Zahl der Fastfood-Restaurants in der Nachbarschaft. Menschen, in deren Wohnviertel viele solcher Schnellbrätereien liegen, haben demzufolge ein um 13 Prozent höheres Risiko für einen ischämischen, durch eine Blutung ausgelösten Hirninfarkt als Personen, in deren Umgebung solche Restaurants kaum vorkommen.

Ebenfalls in der Studie berücksichtigt wurden auch demografische und wirtschaftliche Faktoren der jeweiligen Gegend. "Diese Daten zeigen einen tatsächlichen Zusammenhang", betont der Neurologe und Studienautor Lewis Morgenstern, der die Ergebnisse in San Diego präsentiert hat. Ob sich das Risiko aber wegen der Inhaltsstoffe erhöht oder Fastfoodlokale nur auf ungesunde Viertel hinweisen, bleibt zu untersuchen.

Asthma wegen Fastfood

Dass übermäßiger Konsum von Fastfood wiederum das Asthma-Risiko bei Kindern erhöhen kann, darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin unter Berufung auf eine weitere aktuelle US-Studie hin. So seien Kinder, die von der Mutter gestillt wurden, meistens gegen Asthma geschützt; allerdings könnte dieser Schutzeffekt der Muttermilch wieder aufgehoben werden, wenn der Nachwuchs im Verlauf der Kindheit zu viel Fastfood isst.

Die Forscher untersuchten mehr als 700 Kinder, von denen 246 unter der chronischen Atemwegserkrankung litten. Warum aber Fastfood die Asthma-Neigung erhöhen kann, ist ungeklärt. Als Ursache werden Mangelernährung und Fettleibigkeit vermutet.

Quelle: Wiener Zeitung

20. Februar 09

Chefarzt-Vortrag für Pollenallergiker am 3. März im Lippe-Institut

Wenn der Frühling vor der Tür steht, wird das Leben für Pollenallergiker wieder schwerer. Bei einem Anstieg der Temperaturen beginnt der Pollenflug auch in der Region Ostwestfalen-Lippe.

Über das Thema "Pollen und Allergie" referiert am Dienstag, 3. März, Prof. Dr. Hans Schweisfurth, Chefarzt der zum Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) gehörenden Karl-Hansen-Klinik.

Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Lippe-Institut am Bad Lippspringer Arminiuspark und richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit. Veranstalter ist das Allergie-Dokumentations- und Informationszentrum (ADIZ). Der Eintritt beträgt 2,50 Euro. "In dem Vortrag werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso eine Rolle spielen, wie Ratschläge für Betroffene", sagt Prof. Dr. Hans Schweisfurth. "Mittlerweile kann es gelingen, den Pollenallergikern durch gezielte Maßnahmen das Leben während der Pollensaison zu erleichtern. Auch darüber wollen wir sprechen."

17. Februar 09

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23. Januar 09

Zentrum für schweres allergisches Asthma in Bad Lippspringe eröffnet

Die wissenschaftliche und medizinische Kompetenz im Bereich Allergien zeichnet den Gesundheitsstandort Bad Lippspringe seit langer Zeit aus. Mit der Eröffnung eines Zentrums für schweres allergisches Asthma wurde jetzt ein weiterer Kompetenz-Meilenstein gesetzt.

Verortet ist das Zentrum in der zum Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) gehörenden Karl-Hansen-Klinik. Deren Chefarzt, Prof. Dr. Hans Schweisfurth, sieht einen deutlichen Bedarf an medizinischer Kompetenz im Bereich allergisches Asthma: „Viele Menschen leiden an allergischem Asthma. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge ist das Leiden vererbbar. Durch unsere Erfahrungen in diesem Bereich sind wir in der Lage, dort weiter zu helfen, wo Andere nicht weiterkommen.“

Ein Beispiel für allergisches Asthma ist der „Etagenwechsel“ beim Heuschnupfen. Dabei greift die Entzündung der Schleimhaut im Nasen-Rachen-Raum auf die unteren Atemwege über und bedingt dort das Asthma. Innerhalb mehrerer Jahre kann sich dann ein so genanntes Pollenasthma entwickeln.

Häufig reagieren die Betroffenen auch auf weitere Allergene und die Auslöser verstärken sich. Es entsteht das schwere allergische Asthma.

Prof. Dr. med. Hans Schweisfurth stellte das Konzept "Netzwerk schweres allergisches Asthma Bad Lippspringe" vor.

Zum MZG gehören neben der Karl-Hansen-Klinik das die Allergie- und Asthma-Klinik und das Allergie-Dokumentations- und Informationszentrum (ADIZ).



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