Die amerikanische gemeinnützige
Interessensgruppe EWG (Environmental Working Group) weist darauf hin,
daß Kinder durch Körperpflegeprodukte täglich durchschnittlich 60
verschiedenen Chemikalien ausgesetzt sind.
Die Körper der Kinder reagieren anders als die der Erwachsenen, wenn
sie Toxinen ausgesetzt sind. Auch kleine Dosen können ihrem
empfindlichen, da in der Entwicklung befindlichen, Körper schaden und
sie somit anfällig machen für Allergien, häufige Infektionen,
Erkältungen bzw. Verhaltensstörungen.
Toxine in großen Mengen
In der Ausgabe der Zeitschrift Pediatrics vom Februar 2008 wurde zum
ersten Mal darüber berichtet, daß Babys und Kinder Toxinen aus
Babyprodukten, wie Shampoo, Körpermilch und Puder, ausgesetzt sind.
Abhängig von den Inhaltsstoffen der Körperpflegeprodukte für Kinder
besteht die Gefahr einer Überlastung mit Toxinen.
Duftstoffe, künstliche Färbemittel, Konservierungsmittel, starke
Detergentien und Salicylate sind einige der schädlichen Bestandteile
der Körperpflegeprodukte.
Babyprodukte bedeuten keine Sicherheit
Die meisten Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, daß, nur weil
ein Produkt als Babyprodukt ausgewiesen ist, es noch lange nicht sicher
ist. Besonders täuschend ist das bei Zahnpasta. Viele der beliebten
Kinderzahnpasten enthalten Glitzerpartikel, leuchtende Farben und
schmecken nach Kaugummi.
Natriumlaurylsulfat ist ein üblicher Bestandteil von Zahnpasta,
Shampoos, Schaumbädern und Hautpflegeprodukten. Es ist ein Tensid, das
für Schaum sorgt.
Süßstoffe in Kinderzahnpasta
Künstliche Süßstoffe sind ebenfalls ein gängiger Bestandteil der
Kinderzahnpasta. Wir sind mittlerweile so abhängig von Zucker, daß es
schwerfällt, unsere Kinder zum Zähneputzen zu motivieren, wenn diese
nicht süß schmeckt. Meist wird dafür Saccharin verwendet. Es war früher
auch in den USA von der Arzneimittelzulassungsbehörde FDA verboten,
gilt mittlerweile aber als sicher.
Auch Teenager sind den toxischen Bestandteilen ausgesetzt, da sie
inzwischen von der Kosmetikindustrie als Zielgruppe auserkoren sind.
Quelle: LifePR/ZDG Ges. für Ernährungsheilkunde GmbH