Fruchtzucker (Fructose) kann in großen Mengen
ungesund sein. Er wird als Alternative zu Haushaltszucker einigen Lebensmitteln
wie Softdrinks oder Süßspeisen zugesetzt und ist auch in Lebensmitteln
enthalten, die als „kinderfreundlich“ beworben werden. Aber
Fruchtzucker ist ein „Wolf im Schafspelz“: Große Mengen werden
nicht immer vollständig im Darm aufgenommen, was zu Bauchschmerzen, Blähungen
oder Durchfall führen kann. Fruchtzucker steht außerdem im Verdacht,
Übergewicht zu fördern. Deshalb sollten Verbraucher auf die Zutatenlisten der
Lebensmittel achten und nur geringe Mengen eines mit Furchtzucker gesüßten
Lebensmittels essen oder trinken, empfiehlt die ABDA – Bundesvereinigung
Deutscher Apothekerverbände. Obst hingegen enthält nur geringe Mengen an
Fruchtzucker und gehört täglich auf den Speiseplan. Eltern sollten ihren
Kindern grundsätzlich keine süßen Limonaden als Durstlöscher anbieten.
Fruchtzucker hat genauso viele Kalorien wie
Haushaltszucker. Er wird vom Körper aber weitgehend unabhängig von Insulin
verdaut. Deshalb wird er in einigen „Diabetiker-Lebensmitteln“ als
Ersatz für Haushaltszucker eingesetzt. Nach Meinung verschiedener Experten
brauchen Menschen mit Diabetes aber keine speziellen Lebensmittel, die zudem
oft unterschätzte Kalorienquellen sind. Inzwischen gelten für Menschen mit Diabetes
die gleichen Empfehlungen für eine gesunde Ernährung wie für die
Allgemeinbevölkerung. Dazu gehören unter anderem fünf Portionen Obst und Gemüse
pro Tag.
Quelle: ABDA