43 posts categorized "Kontaktekzeme/ Kontaktallergie"

10. März 09

Wie gesund oder ungesund sind eigentlich Deodorants?

Kosmetika


Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in der Oper. Was glauben Sie, mit wie viel chemischen Substanzen - Kosmetika - die Menschen sich "fein" gemacht haben. Wie eine "wandelnde Kosmetiksäule" gehen sie in die Oper. Die Oper soll ja in jeder Beziehung ein Genuss sein: Haarspray, Haarfestiger, Haarwasser, Haarfärbemittel, Gesichtswasser, Mundwasser, Zahnpaste, Make-up, Deodorantien, Body-Lotion, Parfüme, Pilzspray, parfümierte Seifen, dekorative Malstifte, Lacke. Das sind alles chemische Belastungen für unseren Körper!
Die Deodorantien werden unter die Achselhöhle gesprüht, gerollt, gestrichen, gesalbt, gepudert, um den Schweiß, ein Abfallprodukt der Verbrennung, zu neutralisieren und geruchsunfähig zu machen. Man wischt sie nach dem Auftragen (sprühen, salben, rollen, pudern) nicht weg, sondern belässt sie oft bis zum Abend oder benutzt sie sogar mehrfach am Tag!
Die Achselhöhle wirkt hierbei wie ein Brutkasten. Sie ist warm. Die Poren sind offen, so dass die aufgegebenen Chemikalien in den Körper mühelos eindringen können.

In der Achselhöhle ist ein Hauptlymphzentrum!

Von hier aus durchziehen die Lymphbahnen wie ein dichtes Gefäßnetz den Körper. "Explosionsartig" gelangen die Schadstoffe von den Achselhöhlen aus über die Lymphbahnen in alle Bereiche des Körpers und das Stunde für Stunde Tag für Tag Woche für Woche Monat für Monat Jahr für Jahr und richten dort ihr Unheil an. Da sie oft über Jahre benutzt werden, lagern sie sich in allen Geweben ab, führen zur Konzentration und Kristallbildung.
Häufig sind die Deodorantien Säuren und bilden mit den Mineralstoffen wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium Salze, die sich ebenfalls in die Strukturen einlagern und zu schweren Organschäden führen.

Chronische Entzündungen und allergische Reaktionen entstehen. Das saure Milieu im Bindegewebe, die Entkalkung und Stoffwechselschädigung nehmen zu. Eine Krankheitsspirale hat begonnen, die den Menschen immer weiter in die Krankheit hineinführt.

Bei Benutzung der Deodorantien von einem Jahr zeigt sich in der Kontrolle der Blutkörperchensenkungsreaktion bereits eine stetig steigende Erhöhung, die oft schon nach wenigen Monaten beobachtet werden kann.

Verklebung von Gelenkkapseln

Insbesondere der Schultergelenke, mit Entzündung und Einsteifung. Die Deodorantien konzentrieren sich in den Gelenkkapseln, kristallisieren aus und führen zur Entzündung. Sie bilden mit den Kalksalzen Depots, die im Röntgenbild als Kalkschatten deutlich sichtbar sind. Die Gelenkkapseln verkleben. Die Gelenke versteifen.

Mehr Informationen finden Sie auf www.zentrum-der-gesundheit.de

28. Oktober 08

ÖKO-TEST hat mehr als 40 dauerhafte Haarcolorationen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist niederschmetternd: Alle Marken fallen mit ungenügend durch den Test. Dennoch: Es gibt Alternativen!

Dieser Text wurde gekürzt.  Sie können das Heft mit dem vollständigen Beitrag nachbestellen.
Der Verlust der Haarfarbe ist für viele Frauen völlig inakzeptabel, immerhin colorieren sich 60 Prozent ihr Haar. Und ein Blick in Magazine wie Gala oder Brigitte zeigt, es halten eigentlich nur königliche Persönlichkeiten wie Queen Elisabeth, 82, ihre irgendwie zwischen Silberzwiebel und mausgrau changierende Wasserwelle in die Linse der Fotografen. Dagegen werben Schauspielerinnen wie Iris Berben, die Tatort-Kommissarin Maria Furtwängler und Desperate-Housewives-Star Eva Longoria sogar für die Haarfärbeprodukte von L’Oréal und Garnier. An der Männerfront entdeckt man jedoch Mut zum Grau, straßenkötergrau etwa bei George Clooney, 47, und schlohweiß bei Karl Lagerfeld, 74.

Mehr als die Hälfte der gefärbten Schöpfe hat zum ersten Mal mit 16 Jahren Bekanntschaft mit dem Farbtopf gemacht. Somit steigt natürlich auch die Anwendungsdauer. Denn alle vier bis sechs Wochen müssen der Haaransatz gefärbt und die Haarlängen aufgefrischt werden. Grund: Die permanenten Haarfarben, sie machen 70 bis 80 Prozent des Haarfarbenmarktes in Europa aus, schwächeln unter Sonneneinstrahlung, häufigem Waschen und der Hitze des Föhns. Dabei sind konventionelle Haarfarben eine echte Strapaze fürs Haar. Die Farbcremes enthalten Alkalisierungsmittel. Diese öffnen die Schuppenschicht der Haare, nur so können die Farbpigmente ins Haar eindringen und das Haupt dauerhaft färben. Zudem machen Oxidationsmittel wie Wasserstoffperoxid das Haar rau und spröde, es verliert seinen Glanz und muss dann mit Spülungen und Kuren wieder glänzend und glatt getrimmt werden.

Natur statt Chemie?

Die Alternativen zu den Chemiefarben sind Pflanzenhaarfarben. Sie machen das Haar durch den adstringierenden Effekt der enthaltenen Gerbsäuren etwas härter. Solche Naturfarben spielen jedoch in den meisten Friseursalons keine Rolle. "Nur etwa zwei oder drei meiner Friseurschülerinnen in der Klasse arbeiten in Salons, die auch Pflanzenfarben einsetzen. Prüfungsrelevant für die Ausbildung ist der praktische Einsatz pflanzlicher Colorationen auch nicht", erklärt Beate Sehnert, Berufschullehrerin an der Frankfurter Schule für Mode und Bekleidung. Dabei erfordere das Färben mit Pflanzenhaarfarben viel Erfahrung und Experimentierfreude, eine gute Weiß- und Grauabdeckung sei eigentlich nur mit rotem Henna möglich.

Dieser Herausforderung hat sich Andrea Deuser gestellt. Sie bietet Colorationen mit Pflanzenhaarfarben seit 2004 in ihrem Wiesbadener Salon Hair Image an. Die pulverförmigen Pflanzenfarben rührt sie mit warmem Wasser an und mischt noch Feuchtigkeits- und Proteinprodukte auf Naturbasis unter. Da Henna die beste Deckkraft hat, färbt Deuser für Braunnuancen in zwei Schritten. Zuerst werden die grauen Haare deckend rot gefärbt und darüber quasi eine zweite abmattierende Pigmentschicht gelegt, durch die schöne warme oder kalte Brauntöne erzielt werden. "Früher musste ich oft noch Probesträhnchen bei meinen Kundinnen machen", erzählt Deuser, "heute weiß ich, wie ich bei welchem Haar die gewünschte Farbe hinbekomme." Sie ergänzt: "Meine Kundinnen bekommen mittlerweile viele positive Komplimente für ihr Haar. Es glänzt, sieht vitaler aus, die Farben halten so gut, dass teilweise nur die Ansätze zu färben sind und nicht jedes Mal die Haarlängen". Die Farbe sei zudem individueller, da die grauen und weißen Haare die Farben unterschiedlich stark annehmen und natürlich wirkende Strähncheneffekte entstehen. Der Zeitaufwand für die Kundin ist oft größer als bei chemischen Haarfarben, da das Auftragen der Pflanzenhaarfarbe länger dauert, ebenso die Einwirkzeit. Von den Kosten her seien jedoch beide Techniken vergleichbar: Für kurzes, feines Haar müsse man mit rund 30 Euro rechnen, für langes Haar rund 50 Euro.

ÖKO-TEST hat 41 dauerhaft haltbare Haarcolorationen in Braun- und Rotnuancen sowie ein Produkt zum Nachfärben des Haaransatzes eingekauft und die Inhaltsstoffe beurteilt.


Das Testergebnis

... ist und bleibt - im Vergleich zu unserem letzten Test Haarfarben - sehr unbefriedigend: Alle 42 untersuchten Haarfarben schneiden mit "ungenügend" ab.

Die häufigsten Haarfarben in den getesteten Produkten sind aromatische Amine, von denen viele unter Krebsverdacht stehen (siehe Kasten). Solange der Verdacht nicht ausgeräumt ist, gibt es für diese Farben vier Punkte Abzug.

Viele Haarfarben - dazu gehören das in allen getesteten Marken enthaltene Toluene-2,5-Diamine, das oft eingesetzte m-Aminophenol und auch Resorcin - haben zudem ein erhebliches Sensibilisierung- und Allergiepotenzial. Die weltweit größte Datenbank für Kontaktallergien (IVDK) in Göttingen beobachtete bereits zwischen 1995 und 2002 einen signifikanten Anstieg der Sensibilisierungen gegen Toluene-2,5-Diamine. Aktuelle Daten des IVDK belegen einen weiteren deutlichen Anstieg zwischen 2003 und 2006. Kontaktallergien auf Haarfarben können sehr unangenehm sein, sie reichen von Juckreiz der Kopfhaut, am Hals oder Nacken bis hin zu extremen Rötungen und Schwellungen der Gesichtshaut.

28 Marken kassieren für umstrittene halogenorganische Verbindungen Minuspunkte. In mehr als zehn Marken ist es die Substanz Chlorhexidin und in der Viva Aufregend Lebendige Farben 45 Marone das Methylchloroisothiazolinone. Beide Substanzen machen Kosmetika haltbar, allerdings wirken beide auch allergen.



Perfekter Auftritt

Das neue ÖKO-TEST Kompakt Perfekter Auftritt gibt viele Tipps zum Färben mit Pflanzenhaarfarben zu Hause. Weitere Themen sind u.a Pflege für jeden Haartyp, welcher Stil passt zu mir und Risiken der Schönheitschirurgie. Es erschien am 22. September und kostet 3,90 Euro. Es ist an jedem Kiosk erhältlich, per Tel. 069/365062626 oder direkt unter shop.oekotest.de

Sanfter färben?

Auch wenn die Hersteller sie oft als sanfte Haarfarben bewerben: Tönungen und Intensivtönungen enthalten ebenso wie Haarcolorationen problematische Farbstoffe. Tönungen sind Haarfarben der Stufe 1, sie halten sechs bis acht Haarwäschen. Vereinzelte graue Haare lassen sich damit kaschieren. Intensivtönungen (Stufe 2) überstehen bis zu 24 Haarwäschen. Mit ihnen ist eine leichte Aufhellung möglich, sie decken einen Grauanteil von 50 Prozent ab. Oxidationshaarfarben (Stufe 3) bleiben dauerhaft im Haar. Graue Haare lassen sich mit ihnen komplett abdecken.


Trendfarbe Grau

Diesen Herbst und Winter kann uns nichts grau genug sein. Wir tragen graue Knöchelstiefeletten und Booties, graue Hosen, Blusen und Pullis sowieso und nennen mindestens noch ein graues Accessoire - auf jeden Fall eine Tasche - unser Eigen. Denn: Grau ist das neue Schwarz! Doch als wir letztens das Frauenmagazin Für Sie aufschlugen und mit einer neuen Trendansage konfrontiert wurden, mussten wir erst mal nach Luft schnappen: Grau ist das neue Blond! Die Models, Schauspielerinnen und anderen befragten Karrierefrauen wie die Modedesignerin Gabriele Strehle und die amerikanische Fotografin Annie Leibovitz - alle zwischen 43 und 73 Jahre alt - gestehen da selbstbewusst: Wir haben die ewige Färberei satt. Und sie sehen "natürlich ganz fabelhaft aus" mit ihren Silbersträhnen.

Lösen Haarfarben Krebs aus?

Seit 2001 in epidemiologischen Studien ein Zusammenhang zwischen der Anwendung von Haarfarben und Blasenkrebs festgestellt wurde, erarbeitet die EU eine Positivliste von Farben, benötigt dazu allerdings noch ein bis zwei Jahre. Man könne aber schon heute sagen, so Professor Thomas Platzek, Toxikologe am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), dass die derzeit in Europa auf dem Markt erhältlichen Haarfarben mit hoher Sicherheit keinen Krebs auslösen.

Professor Klaus Golka, Leiter der Klinischen Arbeitsmedizin an der Universität Dortmund, bestätigt dies vorsichtig: "Bekannte Sünder bei den Haarfarben sind erst mal vom Markt. Derzeitiger Kenntnisstand ist, dass das Krebsrisiko durch derzeit am Markt erhältliche Haarfarben nicht belegt ist. Klare Ergebnisse können aber erst zukünftige epidemiologische Studien zeigen, da die Latenzzeiten für Krebserkrankungen 20 bis 30 Jahre und mehr betragen können."
Auch die International Agency for Research on Cancer (IARC) befreit die Haarfarben nicht vollständig vom Krebsverdacht. So wird die berufliche Exposition bei Frisören - aufgrund von Daten zu Blasenkrebs - als wahrscheinlich kanzerogen für den Menschen eingestuft. Ebenso zeige die persönliche Anwendung von Haarfarben in verschiedenen Studien ein mögliches mäßiges Risiko für Krebserkrankungen des Lymphsystems und für Leukämie. Da die Datenlage insgesamt jedoch widersprüchlich sei, nimmt das IARC hierzu vorerst keine Einstufung vor.

Doch auch wenn die Positivliste fertig ist, wird wohl ein Problem weiterhin ungelöst bleiben. Alle EU-Dossiers zu Haarfarben, es sind mittlerweile mehr als 130, fordern weitere Daten zur fertigen Mixtur aus Farbcreme und Oxidationsmittel. Denn mischt man die Farbcreme, die farblose Farbstoffbausteine enthält, mit dem Oxidationsmittel, reagiert dieses Gemisch auf dem Kopf zu etlichen Zwischen- und Endprodukten, über deren erbgutverändernden Effekte so gut wie nichts bekannt ist.

Quelle: ökotest, Autor: Christine Throl

02. August 08

Was tun bei Sonnenbrand?

Bei einem Sonnenbrand ist eines sofort zu beherzigen: Raus aus der Sonne. Schatten ist das Gebot der Stunde, wenn die Haut brennt und rot ist. Das Auftragen von kühlenden und feuchtigkeitsspendenden Gels und Lotionen mit Wirkstoffen wie Aloe Vera oder Panthenol lindern anschließend die Beschwerden.

Doch bei Wahl der Produkte gegen Sonnenbrand ist auf die Inhaltsstoffe zu achten. Während etwa Kamille und Dexpanthenol die Wundheilung unterstützen, können andere Substanzen laut 'Öko-Test' Allergien auslösen; so zum Beispiel Benzocain, ein Stoff, der weltweit als eine der wichtigsten Ursachen einer arzneimittelbedingten Kontaktallergie gilt. Statt zur Chemie können Sonnenbrandgeplagte aber auch zu bewährten und empfehlenswerten Hausmitteln greifen. So lindern auf die Haut aufgetragener kühler Quark oder Joghurt die Schmerzen und liefern der Haut wertvolle Pflege. Hilfreich ist es auch, rohe Gurken- oder Kartoffelscheiben auf die betroffenen Stellen zu legen. Die Scheiben entziehen der Haut die Hitze und wirken dadurch schmerzlindernd. Allerdings sind die Hausmittel nur bei leichten Sonnenbränden zu verwenden, da sich die Haut sonst entzünden kann. Als leicht gilt, wenn die Stelle noch ohne große Schmerzen berührt werden kann. Sobald aber Schmerzen auch ohne Druck auftreten oder gar Blasen entstehen, ist stets ein Arzt aufzusuchen.

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Quelle: www.monstersandcritics.de

03. Februar 08

Inhaltsstoffe in Karnevalsschminke können Allergien auslösen

Schminken gehört zum Karneval wie das phantasievolle Kostüm. Problematische Inhaltsstoffe in Theater- und Karnevalschminke lösen allerdings jährlich allergische Reaktionen aus. „Die häufigsten Auslöser sind Duft-, Farbstoffe und Konservierungsmittel“, so Kosmetikexpertin Ingrid Voigtmann vom Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB).

Wenn die Haut sich wehrt

Deswegen sollte jeder Jeck bei der Auswahl der Gesichtsfarbe genau hinsehen. Oft fehlt auf den Töpfchen die Auflistung der Inhaltsstoffe, so dass der Narr nicht prüfen kann, ob Stoffe auf die er allergisch reagiert, enthalten sind. Nach der Kosmetikverordnung muss im Geschäft  eine Auflistung der Inhaltsstoffe vorhanden sein, wenn Tiegel und Stifte  keine Kennzeichnung tragen. Schminke ist nicht unbegrenzt haltbar: Hände weg, wenn der Tiegel ranzig riecht oder sich Wasser und Öl abgesetzt         haben.

Erst testen – dann schminken

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte ein bis zwei  Tage vor dem Schminken auf dem Unterarm testen, ob die Produkte zu Haut-Reaktionen führen. Dazu wird die Schminke auf die Unterarminnenseite auftragen und mit einem Pflaster abgedeckt – ist die Haut an dieser Stelle  nach zwei Tagen gereizt und gerötet, sollte die Schminke nicht benutzt  werden.

Der Expertenrat

Ob Pirat, "Horst Schlämmer", Hexe und Prinzessin - folgendes  sollte beim Schminken beachtet werden:       

  • Vor dem Schminken gut mit einer reichhaltigen Creme eincremen.
           
  • Vermeiden Sie häufiges und großflächiges Schminken.
           
  • Fragen Sie bei Karnevals- und Theaterschminke nach den Inhaltsstoffen, falls keine Übersicht auf der Verpackung ist..
           
  • Alte Schminke, die sich schon in ihre Bestandteile zersetzt hat oder ranzig riecht gehört nicht auf die Haut.
           
  • Verwenden Sie gut deckende Schminke und tragen diese dünn auf damit die Haut atmen kann.
           
  • Bei Kindern und empfindlicher Haut auf phosphoreszierende Farben verzichten  und Glitter immer nur gebunden als Gel oder Creme auftragen.
           
  • Kinder, Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut sollten die Schminke vor Gebrauch testen.
           
  • Sorgfältig abschminken! Entweder mit Wasser und Seife oder in hartnäckigen Fällen mit Fett-Cremes, die sanft mit einem Papiertuch  abgenommen werden.       

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Quelle: www.daab.de

28. Januar 08

Allergiegefahr: Faschingsschminke testen

Bevor Kinder als kleine Indianer mit Kriegsbemalung in den Fasching starten, sollte sicher sein, dass sie die Farbe vertragen und nicht allergisch reagieren.

Es ist daher empfehlenswert, die Schminke einige Tage vorher in der Armbeuge oder an der Innenseite des Oberarms zu testen. Die Haut sollte an dieser Stelle etwa zwei Tage lang ohne Juckreiz und Rötungen bleiben. Eltern allergiegeplagter Kinder können schon beim Kauf der Kosmetika auf mögliche reizende Inhaltsstoffe achten.

Bei Kinderhaut sollte vor dem Schminken eine reichhaltige Creme auftragen werden, diese erleichtert später auch das Abschminken. Ein Nachteil: Wasserlösliche Schminke haftet schlechter auf dem fettigen Grund, lässt sich aber leichter entfernen und ist atmungsaktiver als fettlösliche - das lästige Jucken fällt dadurch weg. Bei empfindlicher Haut ist es generell besser, auf phosphoreszierende Farben zu verzichten und Glitter nur gebunden als Gel oder Creme zu verwenden. Überprüfen Sie vor dem großen Faschingsfest bzw. Karnevalsauftritt Ihre Schmink-Bestände. Achten Sie bei älteren Karnevalsfarben auf das Verfallsdatum. Wenn die Schminke "ranzig" riecht oder sich Wasser und Öl absetzen, sollten Sie die Farbe lieber entsorgen.

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www.jako-o.de

Quelle: www.kinderaerzteimnetz.de

22. Januar 08

Allergie durch Handys

Manche Handys enthalten so viel Nickel, dass sie ein Kontaktekzem auslösen können. Experten raten Betroffenen zu einem Test.

Ein Nickeltest ergab, dass das Headset, das der Kanadier benutzte, extrem viel Nickel enthielt. Nickel ist ein bekannter Auslöser von Kontaktallergien. Die Beschwerden verschwanden, sobald der Kranke auf ein nickelfreies Telefon umstieg – und traten erneut auf, sobald er sich sein nickelhaltiges Handy ans Ohr hielt.

Das berichtet ein kanadisches Forscherteam um Lionel Bercovitch und John Luo im „Canadian Medical Association Journal“. Die Wissenschaftler testeten daraufhin insgesamt 22 Mobiltelefone und ein Bluetooth-Headset. Ergebnis: Zehn Handy-Modelle enthielten Nickel. Meist war das Headset oder die Menütaste betroffen.

In Deutschland seien rund 15 Prozent der Frauen und bis zu fünf Prozent der Männer Nickelallergiker, schreibt die „tageszeitung“ und beruft sich auf Daten des dänischen Allergiezentrums in Gentofte. Forscher hatten 41 Modelle getestet und in jedem fünften Nickel nachgewiesen. Im Gegensatz zu Schmuck und Brillen gebe es keinen europaweit gültigen Nickel-Grenzwert für Handys.

Mediziner raten Allergikern, das eigene Handy mit einem Nickeltest aus der Apotheke zu testen, solange es keine Kennzeichnungspflicht gebe.

www.docmorris.com

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Quelle: www.focus.de

31. August 07

Nickel macht Pickel

Das Ohrläppchen glüht feuerrot, es juckt wie beim Mückenstich, Bläschen bilden sich. Sind die neuen Ohrringe schuld? Kaum verschwinden die wieder in der Schatulle, lässt das Kratzbedürfnis nach, ebenso die Rötung. In solchen Fällen sprechen Fachleute von einer „Kontaktallergie“: die Haut rebelliert bei der Berührung eines gewissen Stoffs. In den meisten Fällen ist das Nickel. Nickel ist ein Schwermetall, das sich wegen seiner Hitzebeständigkeit gut zur Legierung eignet und deshalb in vielen Materialien unseres Alltags enthalten ist. Wie in Ohrringen aus nicht-reinem Silber oder Gold.

„Nickel ist nach wie vor das häufigste Allergen“, sagt Peter Altmeyer, Leiter der Uni-Klinik für Dermatologie und Allergologie in Bochum. Vor allem Frauen sind laut Altmeyer von den unangenehmen Hautausschlägen betroffen, da sie nun einmal am meisten Modeschmuck tragen. Und der sei der Hauptverursacher Nummer eins.

Jede zehnte Frau hat "Nickel"

Das erklärt auch die Zahlen: Schätzungen zufolge leidet jede zehnte Frau in Deutschland an einer Nickel-Allergie, aber nur zwei von hundert Männern. Nickel-Allergien entstehen, wenn eine empfindliche Haut sehr dicht auf nickelhaltige Stoffe trifft. Schwitzige Haut spült Nickelbestandteile schneller heraus und begünstigt eine Allergie. Aber auch im Dezember tragen Frauen Ringe oder Piercings direkt auf der Haut. Die Nickel-Allergie ist daher kein reines Sommerproblem, sagt Julia Weißkirchen. Weißkirchen ist Fachberaterin beim Deutschen Allergie- und Asthmabund und hilft Allergikern mit Telefonberatung. Gemein an der Allergie ist, dass sie nicht immer sofort ausbricht. „Bei dem einen zeigt sich die Allergie nach Wochen, bei anderen erst nach zehn Jahren“, sagt Weißkirchen.

Zeigt sich ein Hautausschlag am Ohr, Bauch oder am Dekolleté, ist die Diagnose einfach: Mit einem Pflaster-Test („Epikutantest“) am Rücken stellt der Arzt innerhalb von 72 Stunden fest, ob Nickel den Reiz auslöst. Gegen die Symptome verabreicht er - meist kortisonhaltige - Cremes und Salben, gegen die Ursachen jedoch ist er hilflos. „Man kann die Allergie nur dadurch therapieren, dass man den nickelhaltigen Stoff weglässt“, sagt Weißkirchen. Also die Ohrringe meiden, unter der Jeans mit den Knöpfen ein Hemd stecken und die Kette über der Bluse tragen. „Der Körper vergisst nichts: Ist die Allergie erst einmal da, hat man sie ein Leben lang“, sagt auch Altmeyer und rät zu echtem Schmuck. „Gegen echtes Gold und Silber gibt es praktisch keine Sensibilisierung.“

Von Allergien durch nickelhaltige Nahrung ist öfters in Internet-Foren die Rede. Das sei eine absolute Rarität und in der Praxis zu vernachlässigen. „In 99,9 Prozent der Fälle laufen die Allergien über die Haut, nicht über eine Darm-Sensibilisierung“, sagt Altmeyer. „Nur ganz, ganz wenige bekommen eine Nickel-Allergie durch Speisen“, sagt auch Weißkirchen. Sie rät dennoch zur Vorsorge: die ersten zwei Liter Wasser aus der Leitung weglaufen lassen und Wasserkocher kaufen, bei denen die Heizstäbe unten angebracht sind. Denn auch in Wasserrohren und Heizstäben steckt Nickel.

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Quelle: www.ksta.de

14. August 07

Allergie auf Chrom (VI)

Viele Lederwaren, die wie Handschuhe, Schuhe oder Uhrenarmbänder unmittelbar mit der Haut in Kontakt kommen enthalten zu viel Chrom (VI). Das zeigen Untersuchungen der Überwachungsbehörden der Bundesländer.

Sechswertiges Chrom ist ein potentes Allergen und kann bei sensibilisierten Personen zu allergischen Hautreaktionen wie dem Kontaktekzem führen. In mehr als der Hälfte der untersuchten Lederwaren wurde die Substanz nachgewiesen. Bei einem Sechstel der untersuchten Lederwaren lagen die Gehalte oberhalb von zehn Milligramm je Kilogramm Leder. Die einzige Möglichkeit, allergische Reaktionen zu verhindern, besteht für Allergiker darin, den Kontakt mit Chrom(VI)-haltigen Lederwaren zu meiden.

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10 EUR Gutschein von Dallmayr

Quelle: www.springer-gup.de

20. Juli 07

Henna auf der Haut - Allergien möglich

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat vor Körperbemalungen mit Hennafarben gewarnt. Die filigranen schwarzen Muster, die sich Urlauber gern in anderen Ländern auf die Haut malen ließen, könnten Allergien auslösen, teilte das BfR am Mittwoch in Berlin mit. Grund sei nicht die Hennafarbe selbst, sondern die häufige Beimischung der Substanz Para-Phenylendiamin (PPD). Sie lässt die Farbe dunkler und intensiver erscheinen, die Haut kann darauf jedoch sensibel reagieren. Ein erneuter Kontakt mit PPD kann nach BfR-Angaben Hautentzündungen auslösen.

In Europa darf PPD kosmetischen Mitteln zur Färbung der Haut nicht mehr beigemischt werden. Es ist nur noch bei Haarfärbemitteln erlaubt. Der Stoff kommt auch als Bestandteil von Farbstoffen in dunklen Lederwaren und dunklen Textilien vor. PPD-Allergiker müssen diese Produkte dann mitunter lebenslang meiden.

Henna ist ein Pulver, das aus den Blättern eines Strauches gewonnen wird. Die Pflanze ist in Indien, Afrika und Sri Lanka heimisch. Henna ist bisher nicht als Auslöser von Allergien bekannt. Ein Urlauber könne aber nicht erkennen, ob der Körperfarbe von Künstlern auf der Straße oder am Strand noch weitere Stoffe beigemischt seien, teilte das Institut weiter mit. Es sei ratsam, vorsichtshalber auf den aufgemalten Körperschmuck zu verzichten.

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Douglas Parfümerie

Quelle: www.n-tv.de

19. Juli 07

Fast blind durch Haare färben

Haare färben kann ins Auge gehen! Die dunklen Pigmente, die in Haarfarben verwendet werden gelten schon lange als Allergieauslöser.
Das zeigt ein Beispiel einer jungen Dame, die fast blind war, als sie sich in einer Hautklinik vorstellte: das eindruckend zugeschwollene Auge lenkte zunächst von dem diagnostisch wichtigeren Hautbefund ab - und der befand sich am Haaransatz. Hier fanden die alarmierten Ärzte gerötete Haut mit kleinen Papeln und Bläschen und darüber frisch schneewittchenschwarz gefärbtes Haar. Wie die Medical Tribune berichtete, stellte Prof. Dr. Jochen Brasch aus Kiel (D) kürzlich bei einer Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Dermatologie diesen besonderen Fall seinen interessierten KollegInnen vor. Es handelte sich um ein allergisches Kontaktekzem auf Paraphenylendiamin (PPD). Dieses PPD und auch andere verwandte Stoffe werden seit langem werden als dunkle Pigmente u. a. zum permanenten Färben von Haaren, aber auch von Leder und Pelzen verwendet und sind bekannte Allergie-Auslöser.

Vorsichtige KonsumentInnen sollten daher den Inhaltsstoffen von Haarfärbeprodukten erhöhtes Augenmerk schenken und auch beim Friseur nach den verwendeten Präparaten fragen. Verantwortungsbewusste Friseure führen deshalb vor der eigentlichen Färbung mit dem Farbstoff hinter dem Ohr eine Anwendungsprobe durch, um Allergien bei Kunden zu erkennen.

Auch die EU warnt bereits seit Jahren vor der Anwendung von PPD und den dadurch möglichen Reaktionen, wie Brennen, Jucken, Wunden, Schwellungen der Kopfhaut bis hin zu Allergien und Haarausfall in einigen Fällen auch Ohnmacht. Außerdem ist bekannt, dass es ein potentielles Risiko für die Entstehung von Blasenkrebs durch Benutzung von Haarfärbemitteln gibt.

Vorsicht geboten ist auch vor sogenannten "black Henna" Tattoos. Hier wird nämlich außer Henna auch PPD verwendet, um Farbintensität und Haltbarkeit der Tattoos zu steigern . Mediziner berichten von schwersten Reaktionen bis hin zur Ateminsuffizienz.

Musicload

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Quelle: www.bohmann.at
 

14. Juli 07

Chrom in Lederbekleidung problematisch für Allergiker

Viele Lederwaren, die unmittelbar in Kontakt mit der Haut des Trägers kommen, können für Allergiker problematisch sein. Darauf weist das Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Berlin hin.

Untersuchungen hätten gezeigt, dass Handschuhe, Schuhe oder Uhrenarmbänder oft zu viel sechswertiges Chrom enthalten. Dieses könne bei sensibilisierten Personen zu allergischen Hautreaktionen wie einem Kontaktekzem führen.

Die Untersuchungsbehörden der Bundesländer haben zwischen 2000 und 2006 Lederwaren auf ihren Gehalt an sechswertigem Chrom untersucht. In mehr als der Hälfte der rund 850 Proben wurde Chrom (VI) nachgewiesen. Bei einem Sechstel lagen die Gehalte sogar oberhalb von 10 Milligramm (mg) je Kilogramm (kg) Leder, so das Institut. Die Hälfte der sensibilisierten Menschen reagiere schon bei 5 mg je kg Leder allergisch. Häufig kommt es dann zum so genannten Kontaktekzem.

Vor solchen Hauterkrankungen können sich die Betroffenen laut dem BfR nur schützen, wenn sie den Kontakt mit Chrom-(VI)-haltigen Produkten vermeiden. Derzeit sei der Chromgehalt in Lederwaren mit Ausnahme des Arbeitsschutzbereiches noch nicht geregelt: Bei Arbeitshandschuhen muss der Chrom-(VI)-Gehalt unterhalb der Nachweisgrenze liegen. Diese liegt derzeit bei etwa drei Milligramm freisetzbarem Chrom (VI) je Kilogramm Leder. Da die Hersteller nicht angeben müssen, mit welchem Verfahren das Leder gegerbt wurde, kann der Verbraucher nicht erkennen, ob es Chrom (VI) enthält.

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Quelle: www.ksta.de

09. Juli 07

Allergien: Wenn das Auto krank macht

Rissige Hände, Ekzeme an den Oberschenkeln, juckende Hautausschläge am Rücken sind Anzeichen einer Kontaktallergie. Nicht selten findet sich die Ursache der Symptome im eigenen Auto. Denn dort können sich eine ganze Reihe allergieauslösender Stoffe und Substanzen verbergen. Durch den ständigen Kontakt mit den Giften können Allergien auch plötzlich bei bislang beschwerdefreien Personen auftreten.

Allergenquellen im Auto sind beispielsweise Weichmacher in den Kunststoffen von Armaturen, Lenkrad, Schalthebel und Verkleidungen. Und auch eine gehobene Lederausstattung schützt nicht unbedingt vor Allergien. So können bei Hautkontakt mit chromgegerbten Ledersitzen oder einem lederbezogenen Lenkrad Ekzeme an Oberschenkeln, Gesäß oder Händen auftreten.

Textil-Sitzbezüge, die bestimmte Farbstoffe enthalten, können ebenfalls zu allergischen Ausschlägen führen. Weitere Allergene sind Kolophonium, eine Klebstoffkomponente, und Naturgummilatex in Fußmatten. Ebenso können die Ausdünstungen der Kunststoffteile in Neuwagen, meist Phthalat und PBDE, bei Asthmatikern zu Luftnot und Niesanfällen führen. Auch für Gesunde sind die Stoffe gefährlich. Sie stehen in Verdacht, in hoher Dosis unter anderem zu Leberschäden oder Geburtsfehlern zu führen.

Handschuhe, das Umwickeln des Lenkrads oder das Verdecken der Sitze mit Stoff bringen nur kurzfristig Linderung, erklärt Professor Dr. Thomas Fuchs, Präsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA). Besonders im Sommer sorgt Schweiß für den Weitertransport der giftigen Stoffe zur Haut. Bei Verdacht auf eine Kontaktallergie sollte zur Ursachenaufklärung und adäquaten Behandlung daher unbedingt ein allergologisch ausgebildeter Facharzt aufgesucht werden. Eine Heilung der Allergie ist nicht möglich. Unter Umständen muss der Patient dann die allergieauslösenden Teile, etwa das Lenkrad, oder gar das komplette Auto wechseln.

Wer vor bösen Überraschungen beim Autokauf sicher sein will, achtet auf das Prüfsiegel des TÜV Rheinland "Allergie getesteter Innenraum". Damit werden Fahrzeuge ausgezeichnet, in deren Innenraum ausschließlich Materialien und Substanzen verwendet werden, bei denen das Allergierisiko minimal ist. Bislang hat sich allerdings nur der Hersteller Ford den freiwilligen Prüfungen unterzogen; sechs Modelle sind mit dem Siegel ausgezeichnet, darunter der neue Mittelklässler Mondeo, der Van S-Max, die Großraumlimousine Galaxy sowie der kompakte Focus und der Kleinstwagen Ka.

Aber auch andere Hersteller achten auf einen giftfreien Innenraum. Laut einer Untersuchung des amerikanischen "Ecology Centers" etwa dünsten Kunststoffe und Textilien in BMW- und Volvo-
Modellen die geringste Menge an Innenraum-Schadstoffen aus. Die Konzentration von Phthalat und PBDE ist dort niedriger als bei den meisten Wettbewerbern. Relativ niedrige Giftkonzentrationen attestiert die Studie auch VW und Honda USA.

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Quelle: http://auto-presse.de

 

01. Mai 07

Wenn das Deo die Haut reizt

Schwitzen gehört zum Sommer wie Sonne und Hitze. Im Büro, bei Kundengesprächen oder unterwegs können verräterische Flecken unter den Achseln oder Schweißgeruch das Wohlempfinden jedoch beträchtlich beeinträchtigen.

„Jetzt aber nicht wahllos zum Deodorant oder Antitranspirant greifen“, rät das SGS Institut Fresenius, denn Deodorants können bei Menschen mit empfindlicher Haut zu unangenehmen Allergien führen. Sie sollten das Etikett genau lesen. Dort müssen seit neuestem die wichtigsten Allergie auslösenden Inhaltsstoffe aufgeführt sein.

Deodorants verleihen der Haut ein frisches Gefühl. Das verleitet gerade bei heißen Temperaturen dazu, sie häufiger am Tag zu verwenden. „Wer allerdings empfindliche Haut hat, verzichtet besser auf ein mehrmaliges Auftragen“, empfiehlt das Institut. Andernfalls könne es leicht zu Hautreizungen kommen.

Deos sollten immer nur auf frisch gewaschene und gut abgetrocknete Achseln kommen. Auf ungewaschener Haut sind sie mit der Geruchsbekämpfung ohnehin überfordert. Auch ein noch so gutes Mittel kann den bakteriellen Zerfallsprozess von Schweiß nicht rückgängig machen, der etwa drei bis vier Stunden nach der Schwitzattacke eintritt und damit den spezifischen Schweißgeruch überhaupt erst hervorruft. Frisch gebildeter Schweiß ist dagegen selbst für feine Nasen nicht wahrnehmbar. Wichtig ist außerdem, die Geruchsbekämpfer sparsam zu benutzen. Denn auch Überdosierung kann bei entsprechend sensibler Haut Rötungen hervorrufen.

Die kosmetischen Helfer gibt es als Spray, Roll on und Sticks, und sie unterscheiden sich erheblich in ihrer Wirkung: Deodorants verzögern die Geruchsentwicklung, indem sie die Bakterienmenge auf der Haut verringern. Die Bildung von Schweiß verhindern sie aber nicht.

Antitranspirants dagegen verringern die Schweißmenge, indem sie die Schweißdrüsen mit einer dünnen Gelschicht überziehen und damit die Drüsenausgänge verschließen. Nach Auftragen des Mittels reduziert sich so für einige Stunden die Schweißmenge. In der Regel werden dafür Aluminium- und Zirkoniumsalze eingesetzt. Nachteil: Die langwirkenden Inhaltsstoffe senken den ph-Wert, was bei sehr empfindlichen Menschen wiederum zu Hautirritationen führen kann.

Menschen mit empfindlichem Hauttyp haben es im Sommer schwer. Nicht nur dass bei einer gestörten Hautbarriere der Schweiß selbst zum Problem werden und Juckreiz auslösen kann. Auch Deoss und Antitranspirants enthalten eine Reihe von Stoffen, die zwar allgemein sehr gut verträglich sind, doch beim sensitiven Hautbild gerade im zarten Achselbereich Rötungen und Ausschlag hervorrufen können. Hauptauslöser sind Duftstoffe, die nach Nickel die häufigsten Verursacher von Kontaktallergien darstellen. Hilfreich kann hier der Blick auf das Etikett sein, seit 2005 müssen einige der wichtigsten allergieauslösende Duftstoffe auf der Packung aufgelistet werden, etwa Benzylalkohol oder Farnesol sowie 24 weitere allergieauslösende Duftstoffkomponenten.

Wirkstoffe von Antitranspirants und Deos sind oft in Alkohol gelöst. Auch dieser kann sich hautreizend auswirken. Alkohol kühlt zwar die Haut, trocknet sie aber gleichzeitig aus. Menschen mit sensibler Haut halten sich beim Kauf eines neuen Produkts am besten an parfümfreie Produkte beziehungsweise an Deodorants, die speziell für die Bedürfnisse empfindlicher Haut entwickelt wurden. Sie tragen oftmals den Hinweis „parfümfrei“.

Und auch diese Tipps helfen an heißen Tagen:

• Unschöne Pigmentflecken – bloß nicht! Beim Sonnenbaden deshalb nicht nur auf Parfums, sondern auch auf Deodorants verzichten.

• Durch bewusste Ernährung lässt sich die Schweißbildung beeinflussen, am besten Alkohol, Tee, Kaffee, scharfe Gewürze, zu üppiges oder heißes Es-sen meiden und überhaupt - viel trinken, lauwarm und in kleinen Schlucken!

• Leichte, luftdurchlässige Materialien in hellen Farben bevorzugen – schön weit, wenn es sich um Kleidung aus Baumwolle oder Leinen handelt, eher enganliegend bei feuchtigkeitsaufsaugendem, atmungsaktiven Gewebe.

• Und zuletzt zum Trost: Nach rund drei Wochen hat sich unser Körper an den Hitzestress gewöhnt und schwitzt dann weniger.

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Quelle: www.marlaktuell.de

20. März 07

Modeschmuck unklarer Herkunft enthält oft Nickel

Bei Modeschmuck unklarer Herkunft ist zum Schutz vor einer Nickelallergie weiterhin Vorsicht geboten - trotz einer EU-Richtlinie, die europäischen Herstellern feste Grenzwerte für die Freisetzung des Metalls vorgibt.

Besonders im Urlaub und an Straßenständen bestehe die Gefahr weiter, warnt der Dermatologe Prof. Thomas Fuchs aus Göttingen, Vorstandsmitglied des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA). Auch bei dort gekauften Schnallen und Knöpfen müssten Betroffene aufpassen. Viele Produkte enthielten immer noch Nickel und könnten Allergikern schon bei kurzzeitiger Berührung erhebliche Probleme bereiten. Zwar zeigten die Fälle von Nickelallergie in Deutschland eine rückläufig Tendenz, so Fuchs. Sie sei aber immer noch die häufigste Kontaktallergie in der Bundesrepublik. An zweiter Stelle folgten Allergien gegen Duftstoffe, wie sie etwa in Reinigungsmitteln, Kosmetik oder im Deodorant vorkämen.

Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) hat am Dienstag einen Aktionsplan vorgestellt, um den Schutz für Allergiker zu verbessern. So soll erreicht werden, dass die Wirtschaft auf gesundheitlich problematische Stoffe weitgehend verzichtet. Zudem sollen Hersteller betroffene Produkte freiwillig kennzeichnen. Nach Angaben des ÄDA klagt etwa jeder dritte Deutsche über Allergien. (dpa)

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Quelle: www.ksta.de

10. März 07

Wellness und Kosmetik aus der heimischen Küche

Selbst hergestellte Kosmetik schützt die Haut vor bösen Überraschungen

Männer wie Frauen sind es gewohnt, sich täglich mit verschiedenen Cremes und Lotionen zu pflegen. Diese sind meistens mit vielen Zusätzen und synthetischen Stoffen versehen.

Wer sicher gehen will, dass keine synthetischen Stoffe in den Kosmetika enthalten sind, kann sie ganz einfach selbst herstellen. Dazu braucht man gar nicht so viele Zutaten. Für eine Seife beispielsweise benötigt man nur drei Komponenten: Fette und Öle in flüssiger oder fester Form, Flüssigkeiten, je nach Wunsch aus gewöhnlichem destilliertem Wasser oder feinem Rosenwasser, und Natronlauge (NaOH). Je nach Belieben können die Seifen mit Olivenöl, Kräutern oder Peelingkörnern versehen werden.

Selbst gemixte Cremes, Gesichtsmasken und Tinkturen müssen sich nicht hinter gekauften Produkten verstecken! Jedes Produkt ist auf die individuellen Bedürfnisse und die jeweilige Hautverträglichkeit abgestimmt. Je nach Wunsch können den Cremes und Pasten naturreine Duftstoffe oder Parfum beigefügt werden. Außer dem Duft lässt sich auch die Konsistenz der Pflegeprodukte bestimmen. Dabei ist zu bedenken, dass natürliche Inhaltsstoffe besser einziehen als synthetisch hergestellte. Diese schonenden Präparate eignen sich übrigens besonders gut für Allergiker, Kinder und Babys; denn schließlich weiß man genau, was drin steckt.

Kinder und Jugendliche haben oft Spaß am gemeinsamen Herstellen und Ausprobieren von Lippenstift, Make-up und Wimperntusche. Dabei lernen sie ganz nebenbei einiges über das Wirkprinzip von Kosmetika und die heimischen Kräuter.

In der heimischen Küche finden sich viele nützliche Utensilien zur Herstellung: Töpfe, Siebe und Leinentücher sind ideale Helfer. Erfrischendes Kräuterwasser lässt sich beispielsweise in einem Espressobereiter produzieren. Das Sieb wird mit Kräutern, Rosenblättern oder getrockneten Blüten gefüllt. Durch den aufsteigenden Wasserdampf werden ätherische Öle freigesetzt. Anstelle von braunem Espresso kommt oben duftendes Blütenwasser heraus. Dies lässt sich mit kosmetischem Basiswasser über lange Zeit konservieren und erfrischt und belebt die Sinne im Alltag.

Sinnvoll ist es, eher kleinere Mengen zu herstellen, da die natürlichen Pflegeprodukte keine Konservierungsstoffe enthalten und deshalb schneller verderben können. In schöne Flakons und Tiegel abgefüllt, lassen sich diese selbstgemachten Kostbarkeiten auch prima verschenken.

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Quelle: www.ratgeberbox.de

Für Eltern zu empfehlen

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Hinweis

  • Bitte nutzen Sie Informationen aus dem Internet grundsätzlich niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Sollten Sie gesundheitliche Beschwerden haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bitte nehmen Sie auf keinen Fall Medikamente ohne Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein!